Ingunde                                          Königjn der Franken
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um 515 † um 538 oder 590
 

Tochter des N.N., Schwester der Königin Arnegunde
 

Schwennicke Detlev: Tafel 1
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"Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1"

CHLOTHAR I.
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    † Ende XI/XII 561

511/61 König von Soissons

Begraben: Soissons St-Medard

  I. oo um 516
          INGUND
              † 590

  II. oo 524
            GUNTHEUCA
                †

Witwe von Chlodomer, König der Franken in Orleans

  III. oo um 533/34
          AR(N)EGUND
                    †

  IV. um 540
              RADEGUND
                    † 3.VIII.587

getrennt, dann geistlich, stiftet Ste-Croix zu Poitiers

Tochter von Berthachar Teil-König der Thüringer

  V. oo CHUNSINA
                  †

  VI. oo N.N.
                †

  VII. oo WALDRADA
                    †

Witwe von König Theudowald in Reims, Tochter von Wacho, König der Langobarden



Ewig Eugen: Seite 41,84
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"Die Merowinger"

Chlothar I. hinterließ wie Chlodwig vier Söhne - drei von der Königin Ingund, einen von Ingunds Schwester Arnegund - die sich das Reich teilten.
Aus der fränkischen Aristokratie stammten im 6. Jahrhundert die Königinnen Ingund und Arnegund (Chlothar I.), Chalda (Chramn), Ingoberga (Charibert I.), Marcatrud (Gunthram) und Audovera (Chilperich I.), vielleicht auch Faileuba (Childebert II.).

Schneider Reinhard: Seite 90
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"Königswahl und Königserhebung im Frühmittelalter"

Für Chilperichs dann aber letztlich doch ziemlich isolierten Vorstoß liegt vielleicht die Erklärung im Hinweis auf die Tatsache, daß er nicht nur der jüngste der Brüder war, sondern als Sohn Arnegundes den Söhnen Ingundes als Halbbruder gegenüberstand.

Werner Karl Ferdinand: Seite 334
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"Die Ursprünge Frankreichs bis zum Jahr 1000"

Nach dem Tod der Königin Ingunde schloß Chlothar eine neue Ehe mit Radegunde (538).

Zöllner Erich: Seite 107
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"Geschichte der Franken bis zur Mitte des 6. Jahrhunderts."

Chlotachar 511-561

Gemahlinnen:
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(Reihenfolge unsicher) [2 Guntheuka (524) und Radegunde (531) wurden nacheinander Gattinnen Chlothachars; wenn die Mitteilungen Gregors (III 21; IV 3) richtig sind, dann war Gunthar, Sohn von der Ingunde und "senior filius" Chlotachars 532 schon waffenfähig, also ist die Vermählung mit Ingunde und allenfalls auch mit deren Schwester Aregunde noch vor den Ehen mit Guntheuka und Radegunde anzusetzen. Nach Ven. Fort, carm. VI, 2, 53 war Charibert der älteste Königs-Sohn - aber hier ist vermutlich nur von den Überlebenden die Rede; Gunthar, Childerich und Chramn waren damals schon tot. Chramn, der Sohn der Chusina, tritt c. 555 als Unter-König von Aquitanien und bald darauf als Rebell gegen den Vater sehr selbständig auf, bei seinem Tode (558) hat er bereits eine Gattin und zwei Töchter, man wird also auch die Verehelichung Chlothachars mit der Chunsina, der Mutter Chramns (Greg. IV 3), nicht allzu spät ansetzen dürfen. Im übrigen hatte Chlothachar auch gleichzeitig mehrere Gemahlinnen, wie dies Greg. IV 3 gerade von den Schwestern Ingunde und Aregunde berichtet.]:
1. Ingunde
2. Aregunde
3. Chunsina
4. Guntheuka
5. Radegunde
6. Waldrada

Söhne von 1:
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Gunthar, Childerich, Charibert, Gunthchramn, Sigibert
Tochter: Chlodoswintha

Sohn von 2:
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Chilperich

Sohn von 3:
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Chramn
 
 
 
 

 um 516
  oo 3. Chlothar I. König der Franken
           um 500 † Nov./Dez. 561
 
 
 
 

Kinder:
3. Ehe

  Gunthar
        † vor 561

  Childerich
       † 561

  Charibert I.
       † 567

  Chlotswinde
        †

  oo Alboin König der Langobarden
       um 530 † 28.6.572 ermordet

  Guntram
  um 532 †28.3.592

  Sigibert I.
  um 535 † 575 ermordet
 
 
 
 

Literatur:
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Dahn Felix: Die Franken. Emil Vollmer Verlag 1899 - Ewig Eugen: Die fränkischen Teilungen und Teilreiche (511-613). Verlag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz 1952 - Ewig, Eugen: Die Merowinger und das Frankenreich. Verlag W. Kohlhammer Stuttgart Berlin Köln 1993, Seite 41,84 - Hartmann Martina: Aufbruch ins Mittelalter. Die Zeit der Merowinger. Primus Verlag 2003 Seite 53,59,64,96 - Offergeld Thilo: Reges pueri. Das Königtum Minderjähriger im frühen Mittelalter. Hahnsche Buchhandlung Hannover 2001 Seite 199 - Schneider, Reinhard: Königswahl und Königserhebung im Frühmittelalter. Anton Hirsemann Stuttgart 1972, Seite 90 - Schwennicke Detlev: Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1, Vittorio Klostermann GmbH Frankfurt am Main 1998 Tafel 1 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G. Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 Tafel 2 - Werner Karl Ferdinand: Die Ursprünge Frankreichs bis zum Jahr 1000. Deutscher Taschenbuch Verlag München 1995, Seite 334 - Zöllner Erich: Geschichte der Franken bis zur Mitte des 6. Jahrhunderts. Verlag C. H. Beck München 1970, Seite 107 -