Begraben: Dom zu Speyer
Einzige Tochter und Erbin des Grafen Rainald III. von
Burgund (†
22.1.1148) aus
dem Hause IVREA und der Agnes (Agathe) von Ober-Lothringen,
Tochter von Herzog
Simon I. (†
19.4.1139) und der Adelheid
von Löwen
Nichte von Herzog Matthäus I. von Ober-Lothringen († 13.5.1176),
Markgräfin Bertha von Baden (†
1148/53), Gräfin Hedwig von Toul, Herrn Robert von Flörchingen (†
vor 1208), Graf
Wilhelm IV. von
Macon-Auxonne († 1155),
Gräfin Margarete von Albon (†
26.1./8.2.1164)
und Gräfin Elisabeth von Champagne-Blois (†
nach 1125)
Groß-Nichte von Papst Calixtus
II. († 13.12.1124), Graf Rainald II. von Burgund († 1097) und Erzbischof Hugo III. von Besancon († 13.9.1101)
Enkelin von Graf Stephan I. dem Kühnen
von Macon (†
27.5.1102
ermordet) und der Beatrix von Löwen
Lexikon des Mittelalters: Band I Seite
1742
********************
1. Beatrix von Burgund
------------------------------
* 1140/1144, †
15. November 1184
in Jouhe bei Dôle
Begraben: Speyer, Dom
Tochter Graf Rainalds III. von
Burgund,
Mâcon und Vienne
und der Agatha von Lothringen
oo Juni 1156 Kaiser Friedrich I. Barbarossa
FRIEDRICHS Vermählung
mit Beatrix von Burgund,
nach seiner Trennung von Adela
von Vohburg, erfolgte vermutlich auf Anraten des Erzbischofs Humbert von Besançon und
des Herzogs Matthäus I. von Lothringen.
Das umfangreiche väterliche Erbe der Beatrix (Grafschaft Burgund)
vermehrte das staufische
Hausgut und stärkte FRIEDRICHS
Macht im Königreich Burgund.
Beatrix von Burgund war
Mutter Konrads von Rothenburg,
Kaiser HEINRICHS VI., Herzog Konrads von Schwaben, Pfalzgraf Ottos von Burgund und König PHILIPPS VON SCHWABEN.
Sie wurde 1167 in Rom zur Kaiserin und,
nach Güterbock, nicht gemeinsam mit ihrem Gatten am 30. Juli 1178
in Arles, sondern kurz danach in Vienne zur Königin von Burgund gekrönt.
Die geistvolle und energische Frau beteiligte sich, vornehmlich gegen
Ende ihres Lebens an der Verwaltung des Königreiches Burgund,
insbesondere ihrer Erbgüter.
H.-W. Herrmann
Literatur:
------------
NDB 1, 61 - P.F. Chifflet, Lettre touchant B.,
comtesse
de Chalon, Dijon 1656 - F. v. Keszycka, Ksn. B., Gemahlin Friedrichs I.
Barbarossa, 1923 - F. Güterbock, Zur Gesch. Burgunds im Zeitalter
Barbarossas, ZSchG 18, 2, 1937, 144-220 - J. Y. Mariotte, Le comte de
Bourgogne
sous les Hohenstaufen 1156-1208, 1963, bes. 46ff., 57-72.
BEATRIX
VON BURGUND, Kaiserin
-------------------------------------
um 1143
† 15.11.1184
Allein-Erbin
der
Grafschaft Burgund, zweite Ehefrau
FRIEDRICHS
I.
Beatrix
förderte
den französischen Kultureinfluß am deutschen Königshof.
Ihre Söhne waren:
----------------------
König
HEINRICH VI.
König
PHILIPP VON SCHWABEN
Herzöge
Friedrich V.
Konrad
von Rothenburg
Pfalzgraf
Otto von Burgund
BEATRIX VON BURGUND
------------------------------------
* um 1144, † 15.11.1184
Nicht so schnell wie seine erste Frau Adela
von Vohburg tröstete sich FRIEDRICH
I. BARBAROSSA nach dem Scheitern der ersten Ehe. Erst drei Jahre
nach der Scheidung entschied er sich für
Beatrix, einzige Tochter des Grafen
Rainald III. von Burgund.
Die blutjunge Braut wurde ihm im Juli 1156 in Würzburg angetraut
und
am 9. Oktober desselben Jahres vom Erzbischof von Trier zur Königin
gekrönt.
Ihre weithin gerühmte Schönheit dürfte bei der Wahl zur
Ehefrau mithin keine Rolle gespielt haben, denn
Beatrix war noch ein halbes Kind. Später mag der Liebreiz
seiner Frau eher von Bedeutung gewesen sein, denn BARBAROSSA
erwarb durch sein zuvorkommendes Verhalten ihr gegenüber den Ruf
eines
„vir uxoris“, was sich als Frauen-, hier aber eher als
Pantoffelheld
verdeutschen lässt. Das dürfte den Kaiser kaum gekümmert
haben, wenn
Beatrix
wirklich so vollkommen
war, wie es die Chronisten überliefert haben: Sie war danach
„von mittlerer Gestalt, hatte glänzendes und goldenes Haar, ein
sehr
schönes Antlitz, weiße und schön gebildete Zähne;
sie ging aufrecht, hatte einen kleinen Mund, züchtigen Blick,
leuchtende
Augen, war zurückhaltend bei freundlichen und verführerischen
Reden, besaß sehr schöne Hände; ihrem Mann war sie
völlig
ergeben, fürchtete ihn als Herrn und liebte ihn in jeder Weise als
ihren Mann; sie war gebildet und verehrte Gott, und so wie sie die
Glückselige
mit Namen hieß, so war sie in der Tat“.
Außerdem brachte Beatrix
ein unschätzbares Erbe in die Ehe und schenkte dem Kaiser elf
(vielleicht
sogar zwölf) Kinder - sicher nicht nur ein Indiz für enge
eheliche
Bande, sondern auch ein Grund für ihren frühen Tod. Die am 1.
August 1167 in Rom zur Kaiserin
gekrönte Beatrix
war die Mutter HEINRICHS VI. und PHILIPPS
VON SCHWABEN. Ihre territoriale Mitgift, Burgund zwischen dem
schweizerischen Jura, Savoyen und der Saone, dazu das Arelat und die
Provence,
bedeutete einen erheblichen Machtzuwachs für BARBAROSSA,
denn nun hatte er einen wichtigen Zugang nach Italien, dem Zentrum
seiner
politischen Interessen. Außerdem waren die Erblande der Beatrix
reich
und erlaubten dem Kaiser eine Vergrößerung seiner
militärischen
Macht. Einen gewissen Einfluss auf die Politik ihres Mannes wird sie
sicher
im Hintergrund gehabt haben - in einer Kaiserurkunde wird sie „Genossin
seiner Macht“ genannt -, doch öffentliche Einflussnahme, wie
angeblich
1176 in Chiavenna, dürfte Legende sein.
VIII. GENERATION
44
(35) KAISER FRIEDRICH I. BARBAROSSA
-------------------------------------------------------------
* um 1122/24, †
10.6.1190
ertrunken im Saleph
Begraben: Fleisch in der Kathedrale St. Peter in Antiochia, Herz und Eingeweide in Tarsus; Gebeine in der Kathedrale in Tyrus; Beisetzung der Gebeine in Jerusalem vorgesehen. Neben dem Grab der Kaiserin Beatrix in Speyer wurde sehr lange eine Grabstelle freigehalten, vielleicht für die Gebeine des Kaisers
Herzog
von Schwaben
1147-1152
König
(Wahl Frankfurt 4.3.1152, Krönung Aachen
9.3.1152)
Kaiser
(Krönung Rom 18.6.1155)
Würzburg
10./16.6.1156
II. oo
BEATRIX
VON BURGUND
* um
1144, †
15.11.1184
Begraben: Dom zu Speyer
Erbin der
Freigrafschaft
Burgund
Einzige Tochter des Grafen
Rainald III. von
Burgund (1090/95 † 1148)
und der Agathe von Lothringen
(um 1120/25 † nach etwa
1161),
Tochter des Herzogs Simon I. von Lothringen (vgl.
Nr. 45)
Kinder zweiter Ehe:
60 (Rainald)
61 (Beatrix)
62
(Wilhelm)
63 (Friedrich)
64 (Kaiser HEINRICH VI.)
65
(Friedrich)
66 (Otto)
67 (Agnes)
68 (Konrad)
69
(Sophia)
70 (König PHILIPP VON SCHWABEN)
71 (Tochter)
KAISER
FRIEDRICH I. BARBAROSSA
---------------------------------------------------
* 20.-23.12. (?) 1122
† 10.6.1190, ertruken im Fluß Saleph in
Kleinasien
Grabstätte: Fleisch in der Kathedrale St. Peter in Antiochia, Herz und Eingeweide in Tarsus, Gebeine in der Kathedrale in Tyrus, ihre Beisetzung in Jerusalem war vorgesehen
Eltern: Friedrich (II.) der Einäugige († 1147), Herzog von Schwaben, und die WELFIN Judith († 1130/31) (siehe Seite 263)
um 1130-1145
freie Verbindung mit einer Hochfreien (?)
1147 oder 1149 in Eger (?)
1. oo
ADELA VON VOHBURG
* Ende 1128/Anfang 1129
† wohl nach 1187, Prämonstartenserstift
Weißenau
bei Ravensburg
(?)
Eltern: Markgraf Diepold III. von Vohburg († 1146) und eine Tochter des Polen-Königs Boleslaw III.
Die Ehe wurde unter dem Vorwand zu naher Verwandtschaft im März 1153 im Dom zu Konstanz in Anwesenheit der päpstlichen Legaten Bernhard von S. Clemente und Gregor von S. Angelo und Bischof Hermann von Konstanz geschieden. Ende 1153/54 heiratete Adela Dietho von Ravensburg († nach 1187), einen Ministerialen im Dienst Welfs VI., später Herzog Friedrichs V. von Schwaben.
BARBAROSSA warb in der Folge um
MARIA KOMNENA († nach 1154), eine Nichte Kaiser Manuels von Byzanz
10.-17.6.1156 in
Würzburg
2. oo
BEATRIX VON BURGUND
* um 1144, † 15.11.1184
Grabstätte: Dom zu Speyer
Eltern: Rainald III., Graf von Hoch-Burgund († 1148), und Agathe († nach 1161), Tochter des Herzogs Simon I. von Lothringen
1147-1152 Herzog
von Schwaben (als Friedrich
III.)
4.3.1152: in Frankfurt zum römischen König
gewählt
9.3.1152: in Aachen
zum römischen König gekrönt
18.6.1155: in Rom von
Papst Hadrian zum Kaiser gekrönt
30.7.1178: Festkrönung im Dom zu Arles
FRIEDRICH
I. BARBAROSSA
----------------------------------------
* wohl nach 1122, †
ertrunken
im Fluss Saleph, Kleinasien
10. VI 1190
als Friedrich
III. HERZOG VON SCHWABEN
Frankfurt/Main 4.III.1152 als KÖNIG
gewählt
Aachen 9.III.1152 gekrönt
Rom 18.VI.1155 KAISER
1156 GRAF VON
BURGUND
Arles 20.VII.1178 gekrönt als KÖNIG
VON BURGUND
nimmt 1188 das Kreuz
Begraben: Eingeweide Tarsus, "Fleisch" zu St. Peter in Antiochia, Gebeine Kathedrale zu Tyrus
Eger vor 2. III 1147
I. oo
ADELA
VON VOHBURG
Tochter von Diepold
III. Markgraf von Vohburg und
Cham
Erbin des
EGERLANDES,
geschieden Konstanz III 1153
II.
oo
Dieto
von Ravensburg 1152/80 welfischer
Ministerialer
Würzburg 17. VI 1156
II. oo
BEATRIX VON BURGUND-IVREA
* (1145), †
Jouhe bei Dole 15. XI 1184
Begraben: Speyer Dom
Erb-Tochter von Graf
Rainald II.
1156 Erbin
der
GRAFSCHAFT BURGUND (FRANCHE-COMTE)
Vienne VIII 1176 gekrönt als KÖNIGIN
VON BURGUND
Der hochbetagte Abt
Wibald von Stablo und Corvey,
seit
vielen Jahren Kanzler der deutschen Könige
LOTHAR und
KONRAD und auch
Berater Kaiser
FRIEDRICH BARBAROSSA hatte
in Venedig mit den Abgesandten von Byzanz lange und schwierige
Verhandlungen
gepflogen über eine geplante Heirat
FRIEDRICHS
mit einer byzantinischen
Kaiser-Tochter. Man war sich jedoch nicht einig
geworden, und nach seiner Rückkehr nach Deutschland mußte Stablo
erfahren, dass Rainald von Dassel
als sein Nachfolger im Kanzleramt inzwischen
einen Ehevertrag zwischen dem Kaiser und Beatrix,
der Tochter und Erbin des letzten
Pfalzgrafen von Burgund, erfolgreich
zum Abschluß gebracht hatte. Im Sommer 1156 fand in Würzburg
die prunkvolle Fürstenhochzeit statt; die junge Kaiserin brachte ihrem
Gemahl nicht nur 5.000 wohlgerüstete Ritter mit in die Ehe,
sondern
auch ihre Erblande Hoch-Burgund, Savoyen und die blühende
Provence.
Zeitgenössische Chronisten haben uns eindrucksvolle Schilderungen
von Beatrix überliefert: "Sie
war von mittlerer Größe, hatte goldglänzendes Haar und
ein sehr schönes Gesicht. Ihre Zähne waren schneeweiß
und
schön gestellt, ihr Mund klein. Sie hatte die allerschönsten
Hände und einen anmutigen Körper..." Beatrix,
die ihrem Gemahl den Thronerben schenkte, den späteren Kaiser
HEINRICH VI., begleitete den ROTBART
oft auf seinen Reisen, sie versuchte vergeblich in seinem tragischen
Konflikt
mit Heinrich dem Löwen
zu vermitteln und wohnte an der Seite des Kaisers
auf dem berühmtem "Pfingstfest zu Mainz" der feierlichen
Schwertleite
ihrer Söhne HEINRICH und Friedrich
bei. Beatrix von Burgund erlebte
noch
HEINRICHS
Verlobung mit der vielumworbenen
sizilischen Erbin Konstanze, aber an
der Hochzeitsfeier in Mailand konnte die Schwerkranke nicht mehr
teilnehmen.
Im gleichen Jahr ist sie gestorben, nach drei Jahrzehnten einer
glücklichen
und harmonischen Ehe.
Lehmann Johannes: Seite 77-81
****************
"Die Staufer. Glanz und Elend eines deutschen
Kaisergeschlechts"
FRIEDRICH
BARBAROSSA
hatte übrigens nach der Auflösung seiner ersten Ehe anderes
im
Sinn, als die Comtesse
Beatrix zu heiraten.
Vielmehr schickte er sofort eine Gesandtschaft nach Konstantinopel, um
eine Prinzessin aus dem byzantinischen
Kaiser-Haus zu erbitten.
Während
der Verhandlungen kühlte sich das Verhältnis zu Byzanz ab,
und
so konnte der taktisch geschickte Verschwägerungsplan nicht
realisiert
werden. Erst nach dieser Enttäuschung heiratete FRIEDRICH
BARBAROSSA dann für alle ziemlich überraschend Beatrix
und verwirklichte damit die zweitbeste Lösung, indem er Burgund
durch
eine Ehe fest in das Reich eingliederte.
Beatrix war
nämlich
als Tochter des 1147 verstorbenen Reginald III. die Erbin von
Burgund, was allerdings ihrem Onkel, dem Grafen Wilhelm III. von
Burgund, nicht ins Konzept paßte. Er sperrte
Beatrix in einen Turm und bewachte sie argwöhnisch, bis
der Kaiser kam, sie erlöste und heimführte. Zwischen 1143
und 1147 geboren, war Beatrix bei
Hochzeit mit dem Kaiser bestenfalls 13 Jahre alt. Seine Hochzeit mit
der
niedlichen Beatrix war jedenfalls ein
geschickter Zug, der das Angenehme mit dem Nützlichen verband.
Außer
Kindern und Erben brachte ihm die burgundische Prinzessin
ein altes Reichsgebiet
ein, das nicht nur sein Ansehen und seine Macht vermehrte, sondern auch
handfeste strategische Vorteile bot: Über Burgund und die Provence
konnte er relativ bequem nach Süden ziehen.
Am 1. August 1167 ließ sich FRIEDRICH
BARBAROSSA noch einmal von Papst
Paschalis III. zum
Kaiser und
Beatrix
zur Kaiserin krönen, die Heinrich der Löwe im
Vorjahr
mit nach Italien gebracht hatte.
Heyck Dr. Eduard: Seite 356
***************
"Geschichte der Herzöge von Zähringen"
Was FRIEDRICH so lange schon im Sinne und Bertold zu fürchten gehabt hatte, war unterdessen zum Abschluß gelangt. Die Erbin Rainalds von Hoch-Burgund, seine Tochter Beatrix, hatte bis vor kurzem nicht nur unter der Vormundschaft ihres Oheims Wilhelm gestanden, sondern war sogar von ihm in habsüchtiger Absicht auf einem festen Schloß in enger Gefangenschaft gehalten worden. Nun war Wilhelm vor kurzem gestorben und damit, falls nicht etwa doch schon in mittelbarer oder unmittelbarer Folge von FRIEDRICHS Burgunder-Fahrt im Jahre 1153, hatte Beatrix ihre Freiheit zurückerlangt. Sie war nicht allein die Erbin, sondern sie war vor allen Dingen jung, schön und wohlunterrichtet, dabei von freundlichem und bescheidenem Wesen. Nun gab sie der Anfrage des mächtigsten und hochgemutesten Herrn in der Welt Gehör und wurde die Seine; zu Würzburg, wohin FRIEDRICH von Regensburg eilte, beging man in der zweiten Woche nach Pfingsten (10.-16. Juni) die Hochzeit des Kaisers. Der Erzbischof Humbert von Besancon, der schon als Vertrauter in dieser Sache vermutet wurde, und der neue Graf von Macon, Wilhelms Sohn Stephan, ihr Vetter, hatten die Kaiserbraut nach Deutschland geleitet; mit ihnen wohnten zahlreiche deutsche Bischöfe und Fürsten, unter ihnen Beatrix' Onkel Matthäus von Lothringen und beide WELFEN, dazu einige italienische Herren den Festlichkeiten bei.
Cardini Franco: Seite 87
*************
"Friedrich I. Barbarossa"
Am 9. Juni 1156 aber gab es eine
Überraschung:
Im
Laufe eines ausgedehnten, äußerst prunkvollen Festes, das
sich
über eine ganze Woche hinzog, vermählte sich FRIEDRICH
mit Beatrix von Burgund, der Erbin
der Grafschaft Macon. Die Hochzeit war verbunden mit dem Wunsch
und
Willen, von nun an in Fragen Burgunds einzugreifen.
Am 1. August 1167 wurde die schöne und
treue Beatrix
vom
Gegen-Papst zur Kaiserin gekrönt.
10.6.1156 Würzburg
oo 2. FRIEDRICH I. BARBBAROSSA König
des
Deutschen Reiches
1122/25 † 10.6.1090
Kinder:
Friedrich V. Herzog von Schwaben
16.7.1164 † 1169
HEINRICH VI.
1165 † 28.9.1197
Friedrich VI. Herzog von
Schwaben
16.4.1167 † 20.1.1191
Otto Pfalzgraf von Burgund
1166/73 † 13.1.1200
Konrad Herzog von Schwaben
1168/76 † 15.8.1196
PHILIPP Herzog von Schwaben
22.7.1178 † 21.6.1208
Beatrix
† Anfang 1174
Tochter
† Ende
1184
v oo Richard I. Löwenherz
König von
England
8.9.1157 † 6.4.1199
Rainald
† Oktober
1178
Wilhelm
† nach Oktober
1178
Agnes
† 1184
v oo Emmerich König von
Ungarn
1174 † 30.11.1204
Literatur:
------------
Bedürftig Friedemann: Taschenlexikon
Staufer.
Piper Verlag GmbH München 2000 Seite 28 - Cardini, Franco:
Friedrich I. Barbarossa. Kaiser des Abendlandes, Verlag Styria Graz
1990,
Seite 87,117,145,173,197,200,218,234,243 - Csendes, Peter:
Heinrich
VI., Wissenschaftliche Buchgemeinschaft Wiesbaden 1993, Seite
29,32,42,60,182,220
- Csendes Peter: Philipp von Schwaben. Ein Staufer im Kampf um
die
Macht. Primus Verlag 2003 - Die Zähringer. Schweizer
Vorträge
und neue Forschungen. Hg. von Karl Schmid; Jan Thorbecke Verlag
Sigmaringen
1990, Seite 11,37,90,169,172,231,256 - Engels, Odilo: Die
Staufer.
Verlag W. Kohlhammer Stuttgart Berlin Köln 1972, Seite
64,65,69,92,108
- Ennen, Edith: Frauen im Mittelalter. Verlag C.H. Beck
München
1994, Seite 131-132,232 -
Giesebrecht Wilhelm von: Geschichte der
deutschen
Kaiserzeit. Band 1- Band 6, Mundus Verlag 2000 - Gregorovius
Ferdinand:
Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter. dtv-Bibliothek 1978 Band II
Seite
246 - GROSSE FRAUEN DER WELTGESCHICHTE. Tausend Biographien in
Wort
und Bild. Neuer Kaiser Verlag 1987 Seite 50 - HEINRICH DER
LÖWE
UND SEINE ZEIT. Herrschaft und Repräsentation der Welfen
1125-1235.
Katalog der Ausstellung Braunschweig 1995 Hirmer Verlag München
Band
1, 2 und 3 Herzog Anton Ulrich-Museum - Heyck, Eduard:
Geschichte
der Herzoge von Zähringen. Freiburg im Breisgau 1891 Seite 356 - Hiller,
Helmut: Friedrich Barbarossa. Kaiser - Ritter - Held. Wilhelm Heine
Verlag
München 1977 - Hiller, Helmut: Friedrich Barbarossa und
seine
Zeit. Eine Chronik Paul List Verlag KG München 1977 - Hlawitschka
Eduard: Die Ahnen der hochmittelalterlichen deutschen Könige,
Kaiser
und ihrer Gemahlinnen. Ein kommentiertes Tafelwerk Band II 1138-1197
Hahnsche Buchhandlung Hannover 2009 Seite 86,135,
195-197,199,202,204,207,210-212,219,248,251 - Jordan
Karl: Friedrich Barbarossa. Kaiser des christlichen Abendlandes.
Musterschmidt-Verlag
Göttingen 1959 - Jordan, Karl:
Heinrich
der Löwe, Deutscher Taschenbuch Verlag München, Seite
63,69,169, 189,216
- Kantorowicz, Ernst: Kaiser Friedrich der Zweite, Klett-Cotta
Verlag
Stuttgart 1991, Seite 14,73,374 - Klewitz, Hans Walter: Die
Abstammung
der Kaiserin Beatrix, in: Ders.: Ausgewählte Aufsätze ...
Seite
105-113 Erstdruck in: Deutsches Archiv für Geschichte des
Mittelalters
7, 1944, Seite 204-212 - Lehmann, Johannes: Die Staufer. Glanz
und
Elend eines deutschen Kaisergeschlechts, Gondrom Verlag Bindlach 1991,
Seite 77,80,115,126,137,145,157,169 - Mühlbacher,
Josef: Lebensweg und Schicksale der staufischen Frauen, Bechtle
Verlag
Esslingen 1977 Seite 32-40 - Opll
Ferdinand:
Friedrich Barbarossa. Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt
1998
Seite 3 A,53,54A,58,68,
79,96,98,99,101,110,111,113,123,131,134,139,144,151,155,197,198,199,230,233,238,267,285,290,307
- Pleticha, Heinrich: Deutsche Geschichte in 12 Bänden.
Verlagsgruppe
Bertelsmann GmbH/Lexikothek Verlag GmbH, Gütersloh 1982 - Schnith
Karl Rudolf: Mittelalterliche Herrscher in Lebensbildern. Von den
Karolingern
zu den Staufern. Verlag Styria Graz Wien Köln 1990 Seite
275,284,289,296,300,309
- Schulze Hans K: Das Reich und die Deutschen. Hegemoniales
Kaisertum.
Ottonen und Salier. Siedler Verlag - Schwarzmaier, Hansmartin:
Die
Heimat der Staufer. Bilder und Dokumente aus einhundert Jahren
staufischer
Geschichte in Südwestdeutschland, Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen
1976 Seite 10, 16-18,22-24,43,76, 90,132 - Schwennicke Detlev:
Europäische
Stammtafeln Neue Folge Band I. 1, Vittorio Klostermann GmbH Frankfurt
am
Main 1998 Tafel 15 - Simonsfeld, Henry: Jahrbücher des
Deutschen
Reiches unter Friedrich I., 1. Band 1152-1158, Verlag von Duncker &
Humblot Leipzig 1908 - Stürner, Wolfgang: Friedrich II.
Teil
1: Die Königsherrschaft in Sizilien und Deutschland 1194-1220,
Primus-Verlag
Darmstadt 1997, Seite 4 - Thiele, Andreas: Erzählende
genealogische
Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G.
Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 - Uitz, Erika/Pätzold,
Barbara/Beyreuther, Gerald: Herrscherinnen und Nonnen.
Frauengestalten
von der Ottonenzeit bis zu den Staufern, Deutscher Verlag der
Wissenschaften
Berlin 1990, Seite 197-218 - Weller
Tobias: Die Heiratspolitik des
deutschen
Hochadels im 12. Jahrhundert. Rheinisches Archiv. Böhlau Verlag
Köln
Weimar Wien 2004 Seite 6,39,79,82-83,87-88,91-99,
137,143,175-176,189,195,211,220-221,225,411,425,428,437,543,553,556-557,599,805
- Wies,
Ernst W.: Friedrich II.
von Hohenstaufen. Messias oder Antichrist, Bechtle Esslingen 1998,
Seite
15,82,187 - Wies, Ernst W.: Kaiser
Friedrich
Barbarossa. Mythos und Wirklichkeit, Bechtle Esslingen 1999, Seite
47,96,146,163,170,188,205,211,218,222,224,241,247,251,253,255,269,289,306
- www.wikipedia.de -