HEINRICH VI.                             Deutscher König (1190-1197)
--------------------                            Römischer Kaiser seit 15.4.1191
Okt./Dez. 1165
28.9.1197           König von Sizilien (1194-1197)
Nymwegen        Messina

Begraben: Dom zu Palermo  

Jüngerer (2.) Sohn des Römischen Kaisers FRIEDRICH I. BARBAROSSA ( 10.6.1190 ertrunken) aus dem Hause der STAUFER aus seiner 2. Ehe mit der Beatrix von Burgund, Tochter von Graf Rainald III. (†  22.1.1148) und der Agnes (Agathe) von Ober-Lothringen
Bruder von
Herzog
Friedrich V. von Schwaben ( 1169), Herzog Friedrich VI. von Schwaben ( 20.1.1191 ), Pfalzgraf Otto I. von Burgund ( 13.1.1200 ), Herzog Konrad von Schwaben ( 15.8.1196), König PHILIPP VON SCHWABEN ( 21.6.1208 ), Rainald ( Oktober 1178 ), Wilhelm ( nach Oktober 1178 ), Agnes ( 1184 ), Verlobte von König Emmerich von Ungarn ( 30.11.1204), Beatrix ( Anfang 1174) und N.N., Verlobte von König Richard I. Löwenherz von England ( 6.4.1199)
Neffe von Herzogin Bertha von Ober-Lothringen (
1179/95), Landgräfin Judith (Guta) von Thüringen (7.7.1191), Pfalzgraf Konrad  bei Rhein (26.7.1195) und Liutgard von Schwaben (nach 1155)
Groß-Neffe vom Deutschen König
KONRAD III. (15.2.1152), Pfalzgräfin Gertrud bei Rhein (1191), Berta von Boll-Elchingen (nach 1120/vor 1142), Gräfin Heilica von Lengenfeld ( um 1120), Herzog Heinrich X. dem Stolzen von Bayern (20.10.1139), Markgraf Welf VI. von Tuszien und Spoleto (15.12.1191), Abt Adalbert von Corvey ( 1143), Zisterzienser Konrad (17.3.1126), Herzogin Sophia von Zähringen ( 11.7.1145), Markgräfin Mathilde von Vohburg ( 16.3.1183) und Gräfin Wulfhilde von Bregenz (8.5. nach 1160), Markgraf Leopold IV. von Österreich (18.10.1141), Markgraf Heinrich Jasomirgott von Österreich (13.1.1177), Bischof Otto von Freising ( 28.9.1158), Markgräfin Julitta (Judith) von Montferrat (nach 1168), Herzogin Gertrud von Böhmen (5.8.1151), Herzogin Agnes von Polen (25.1.1157), Ernst von Österreich (23.1.1137), Bischof Konrad von Passau (28.9.1168), Burggräfin Bertha von Regensburg (11.4.1150), Gräfin Elisabeth von Winzenburg (20.5.1143) und Gräfin Uta von Plain-Hardegg
Cousin von Herzog
Simon II. von Ober-Lothringen (
14.1.1207), Gräfin Judith von Burgund-Macon, Herzogin Adelheid von Burgund ( um 1200), Herrn Friedrich I. zu Bietsch ( um 1205), Graf Matthäus von Toul ( um 1207), Bischof Dietrich von Metz (1181), Landgraf Ludwig III. dem Milden von Thüringen ( 16.10.1190), Graf Heinrich Raspe III. zu Gudensberg ( 18.7.1180), Graf Friedrich  von Ziegenhain ( 1229), Landgraf Hermann I. von Thüringen ( 25.4.1217), Gräfin Jutta von Ravensberg und Herzogin Agnes von Braunschweig (9.5.1204)
Verwandter von Großfürstin Agnes von Kiew ( 1151), Markgräfin Bertha von Baden ( 1148/53), vom Deutschen König HEINRICH (VI.) (1150), Herzog Friedrich IV. von Schwaben (19.8.1167), Pfalzgräfin Heilika von Wittelsbach ( 13.9.1170), Herrin Helwica (Heilwig) von Stein und Waldeck ( 1160), Herzog Heinrich XII. dem Löwen von Bayern und Sachsen (6.8.1196), Gräfin Kunigunde von Ronsberg ( 2.10.1140/47), Graf Welf VII. von Altdorf (12.9.1167), Markgraf Otakar III. von Steiermark (31.12. 1164), Gräfin Elisabeth von Stade (25.2.), Gräfin Kunigunde von Purgstall, Graf Berengar III. von Sulzbach (21.8.1167), Gräfin Adelheid von Kleve (1189), Gräfin Elisabeth von Ortenburg (23.1.1206), Gräfin Bertha von Altendorf ( nach 1200 ), Gräfin Sophie von Grögling-Hirschberg (nach 1.8.1227), Pfalzgräfin Elisabeth von Tübingen ( nach 1.4.1216), Landgräfin Richardis von Steffling (
24.1.1196/1200), Markgraf Leopold V. von Österreich (
31.12.1194), Herzog Heinrich I. dem Älteren von Mödling ( 11.9.1223), Königin Agnes von Ungarn ( 13.1.1182), Markgräfin A
delheid von Saluzzo ( um 1233), Dame Beatrix d'Albon-Grenoble, Titular-König Rainer II. von Thessalonich (1182 ermordet), Graf Wilhelm VI. Langschwert von Askalon und Jaffa (1177 nach 6.), König Bonifatius I. von Thessalonich ( 9.1207), König Konrad von Jerusalem (28.4.1192 ermordet), Äbtissin Agnes von St. Georg zu Prag ( 1228), Erzbischof  Adalbert III. von Salzburg ( 8.4.1200), Swatopluk von Böhmen ( 15.10.), Herzog Friedrich von Böhmen (25.3.1189), Herzog Boleslaw I. von Nieder-Schlesien ( 8.12.1201), Herzog Konrad von Schlesien-Glogau (17.1.1180/90), Herzog Mieszko I. von Ober-Schlesien ( 16.5.1211), Königin Richeza von Kastilien-Leon (16.6.1185), Burggraf Friedrich I. von Regensburg ( 17.7.1181/82), Burggraf Heinrich IV. von Regensburg ( 4.1.1185), Äbtissin Adelheid in Regensburg (um 1180)
Enkel von Herzog Friedrich II. Einauge von Schwaben (4./6.4.1147) und der Judith von Bayern
Ur-Enkel von Herzog Friedrich I. von Schwaben (
3.9.1105) und der Agnes von Waiblingen
Ur-Ur-Enkel vom Römischen Kaiser HEINRICH IV. (7.8.1106)

Lexikon des Mittelalters: Band IV Seite 2045
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7. Heinrich VI., Kaiser, deutscher König, König von Sizilien, aus dem Hause der Staufer
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* 1165 in Nimwegen, 28. September 1197 in Messina

Begraben: Palermo, Dom

Eltern: Friedrich I. und Beatrix von Burgund

  oo Konstanze von Sizilien am 27. Januar 1186

Sohn:
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Friedrich II.

I. Leben und Regierung:
Heinrich wurde 1169 zum deutschen König gewählt und erhielt 1184 die Ritterweihe. Seine Ausrufung zum Caesar (Mailand, 1186) sollte die Weigerung des Papstes kompensieren, den Thronfolger zum Mit-Kaiser zu krönen. Urbans III. antikaiserliche Parteinahme im Trierer Schisma beantwortete
HEINRICH auf Weisung FRIEDRICH BARBAROSSAS mit der Besetzung des Kirchenstaates (1186/87).
Von großer Tragweite war
HEINRICHS Heirat mit Konstanze, der Tochter König Rogers II., die nach dem kinderlosen Tode König Wilhelms II. ( 1189) als Erbin des Königreiches Sizilien gelten mußte und ältere kaiserliche Ansprüche auf friedlichem Wege zu realisieren versprach. Der von den sizilischen Großen beschworenen Eventualerbfolge widersetzte sich der sizilische Hofadel durch die Erhebung Graf Tankreds von Lecce, eines illegitimen Enkels Rogers II. (1190).
Nach dem Tode BARBAROSSAS im gleichen Jahr Allein-Herrscher, scheiterte
HEINRICHS VI. erster, im Anschluß an die Kaiserkrönung (15. April 1191) unternommener Versuch, das Königreich zu erobern; Konstanze fiel in die Hände Tankreds.
Der durch die
HEINRICH VI. angelastete Ermordung des Lütticher Bischofs Albert von Löwen (1192) wiederbelebten niederrheinisch-welfischen Opposition, die schnell weitere Kreise zog, konnte HEINRICH VI. durch die Gefangennahme des englischen Königs Richard Löwenherz begegnen, der sich nur gegen eine hohe Lösegeldzahlung und Lehensnahme seines Königreiches vom Reich befreien konnte.
Den Ausgleich mit den WELFEN förderte die Heirat Heinrichs von Braunschweig, Sohn von Heinrich dem Löwen, mit Agnes, Tochter des rheinischen Pfalzgrafen.
Der Tod Tankreds (1194) öffnete
HEINRICH VI. den Weg ins Königreich Sizilien, Weihnachten 1194 wurde er in Palermo zum König von Sizilien gekrönt. Die Familie Tankreds und ihre Berater wurden anläßlich einer (fingierten?) Verschwörung nach Deutschland deportiert. Weitere Maßnahmen zur Sicherung der »unio regni ad imperium« sind nur schemenhaft erkennbar. Das personelle Revirement betraf zunächst die Leitungsfunktionen am Hof, weniger in der Provinz.
Für die Zeit von
HEINRICHS VI. Abwesenheit wurde Konstanze mit der Regierung des sizilischen Königreiches beauftragt, die sie freilich kraft eigenen Rechts für sich reklamierte.
Im Zusammenhang mit einer geplanten Realunion stehen wohl auch
HEINRICHS VI. weitere Maßnahmen:
die Kreuznahme im Hinblick auf einen beabsichtigten Kreuzzug, vor allem aber der »Erbreichsplan«, der die geistlichen und weltlichen Fürsten für die Thronfolge des Kaiser-Sohnes gewinnen sollte. Die Verhandlungen mit dem Papst, dem Oberlehnsherrn der sizilischen Könige, scheiterten an
HEINRICHS VI. Weigerung, Sizilien vom Papst zu Lehen zu nehmen. Auch die Fürsten begannen jetzt, dem »Erbreichsplan« zu widerstreben, so daß HEINRICH VI. ihn fallen ließ. Doch erreichte er die Wahl seines Sohnes zum deutschen König (Dezember 1196).
Daß über diese realpolitischen Erwägungen hinaus auch das höhere Endziel Jerusalem (Endkaiser-Prophetien; Eschatologie) eine bestimmende Komponente in
HEINRICHS VI. Politik war, ist nur zu vermuten. Die Erpressung von Byzanz (normannische Gebietsforderungen, »Alemannensteuer«), die Heirat PHILIPPS VON SCHWABEN mit der byzantinischen Kaiser-Tochter Irene, die Tributzahlungen des almohadischen Kalifen von Tripolis und Tunis sowie die Lehensnahme der Könige von Zypern und Armenien erhielten von dort ihren folgerichtigen Sinn.
Als
HEINRICH VI. nach Sizilien zurückkehrte, entluden sich die Spannungen in einem Aufstand gegen den Kaiser, an dem angeblich auch Konstanze beteiligt gewesen sein soll. Die Empörung wurde blutig niedergeschlagen, doch starb HEINRICH VI. kurz darauf an Malaria und Dysenterie. Konstanze ließ Friedrich nach Palermo bringen, wo er am 17. Mai 1198 zum König von Sizilien gekrönt wurde.
HEINRICHS VI. nur bruchstückhaft überliefertes und in seiner Echtheit oft angezweifeltes »Testament« ist das Eingeständnis des Scheiterns seiner Politik. Wesentlicher Bestandteil ist die Weisung, die bislang verweigerten Ansprüche des päpstlichen Oberlehnsherrn in bezug auf Sizilien und Mittel-Italien anzuerkennen. Gescheitert ist wegen des plötzlichen Todes des Kaisers auch der im September 1197 begonnene Kreuzzug, der vorzeitig abgebrochen wurde. HEINRICH VI. führte das STAUFER-Reich auf den Höhepunkt seiner Geltung; sein Tod offenbarte freilich schlagartig, auf welch unsicherem Fundament die staufische Herrschaft gegründet war. Deutschland, D.IV.
Th. Kölzer

II. Literarische Bedeutung:
HEINRICHS VI. gilt als Verfasser von drei mittelhochdeutscher Minneliedern, indem ihm Bild und Text des 'Keiser Heinrich', die die Weingartner und die Gr. Heidelberger (= Maness.) Liederhandschriftensammlung eröffnen, heute mit großer Zustimmung zugewiesen werden, während im 19. Jh. demgegenüber erhebliche Zweifel geäußert wurden (Haupt, Lachmann). Der Autor von höchstem Stand erweist den Minnesang des 12. Jh. auch hinsichtlich seiner Entstehung als adlige Repräsentationskunst. Die Erwägungen über den Wert von Liebe und kaiserlicher Macht für das personale Selbstgefühl betonen die existenzbestimmende Kraft der Liebe und begründen wohl eine später geläufige Topik. Formal repräsentieren HEINRICHS VI. Lieder ältere deutsche Vers- und Strophentypen neben der Orientierung an romanischen Vorbildern. Die Datierung der Lieder im zeitlichen Umfeld des Mainzer Hoffestes von 1184, der Schwertleite der BARBAROSSA-Söhne, ist eine ansprechende Hypothese.
U. Schulze

Quellen:
-----------
RI, IV, 3, bearb. G. Baaken, 1972-79

Literatur:
------------
zu [I]:
DBI, s. v. Enrico VI di Svevia [im Dr.]
NDB VIII, 323-326
Verf.-Lex.2 III, 678-682
Th. Toeche, Ks. H. VI., 1867
J. Haller, Ks. H. VI. und die röm. Kirche, MIÖG 35, 1914, 385-454, 545-669 [separat 1962]
V. Pfaff, Ks. H.s VI. höchstes Angebot an die röm. Kurie, 1927
E. Jamison, Admiral Eugenius of Sicily, 1957
V. Pfaff, Die Gesta Innozenz' III. und das Testament H.s VI., ZRGKanAbt 50, 1964, 78-126
N. Kamp, Kirche und Monarchie im stauf. Kgr. Sizilien, I-IV, 1973-82
P. Csendes, Die Kanzlei Ks. H.s VI., 1981
G. Tabacco, Impero e Regno meridionale (Potere, società e popolo tra etànormanna ed età sveva, 1983), 13-48
H. Wolter, Die Verlobung H.s VI. mit Konstanze von Sizilien i. J. 1184, HJb 105, 1985, 30-51
H. Keller, Zw. regionaler Begrenzung und universalem Horizont, 1986 RI, IV, 3, bearb. G. Baaken, 1972-1979
S. Tramontana, La monarchia normanna e sveva, 1986
U. Schmidt, Kg.swahl und Thronfolge im 12. Jh., 1987
O. Engels, Die Staufer, 19894
W. Zöllner, H. VI. (Dt. Kg.e und Ks. des MA, hg. E. Engel - E. Holtz, 1989), 188-196
Th. Kölzer, Regno di Sicilia e Impero alla fine del sec. XII (Scritti i. o. di F. Giunta, 1989), 645-665
Deutschland

zu [II]:
Bibliographien:
H. Tervooren, Bibliogr. zum Minnesang ..., 1969, Nr. IX
Editionen:
Des Minnesangs Frühling, bearb H. Moser-H. Tervooren, 198237
Die Mhd. Minnelyrik I, ed. G. Schweikle, 1977 [mit Übers. und Komm.]
Literatur:
Verf.-Lex.2 III, 678-682 [G. Schweikle; Lit.]
J. Haller, War Ks. H. VI. ein Minnesänger?, Neue Jbb. für das klass. Altertum, Gesch. und dt. Lit. 24, 1921, 109-126
M. Pauksch, Der Minnesänger Ks. H., PBB 48, 1924, 120-123
H. de Boor, Ks. H. 4, 17, PBB (Tübingen) 77, 1955, 366-374
G. Jungbluth, Die Lieder Ks. H.s, ebd. 85, 1963, 65-82
P. Wapnewski, Kaiserlied und Kaisertopos. Zu Ks. H. 5, 16 (P. Wapnewski, Waz ist minne?, Stud. zur mhd. Lyrik, 1975, 47-64)
U. Pretzel, Ks. H.s Königslied (MF 5, 16) (Fschr. M.-L. Dittrich, 1976), 79-94.


Hlawitschka Eduard: Seite 248-250
*****************
"Die Ahnen der hochmittelalterlichen deutschen Könige, Kaiser und ihrer Gemahlinnen. Ein kommentiertes Tafelwerk Band II 1138-1197"

XXIX : König und Kaiser Heinrich VI. (1169 bzw. 1191-1107)

1 : König und Kaiser Heinrich VI.

HEINRICH VI. wurde als jüngerer (zweiter?) Sohn Kaiser FRIEDRICHS I. (BARBAROSSA) und dessen 2. Gemahlin Beatrix (von Burgund) im Spätherbst (Oktober-Dezember) 1165 in Nimwegen geboren.
Die Geburtszeit ist überliefert in Chron. reg. Coloniens. ad 1165, MGH SS rer. Germ. Seite 116 (Natus est imperatori filius nomine Heinricus apud Noviomagum),
Ann. Aquens. ad 1165, MGH SS 24 Seite 38 (Natus est puer Heinricus apud Numegen, filius imperatoris Friderici);
Chron. Ekkehardi contin. brevis ad 1165, ed. O. HOLDER-EGGER, in: Monum. Erphesfurt., MGH SS rer. Germ. Seite 71 (Natus est puer Heinricus filius imperatoris Friderici).
Vgl. dazu G. BAAKEN, Altersfolge Seite 46ff.; BB nr. a. -
Die Angabe bei W. K. Prinz von ISENBURG, Ahnen Tafel 23, HEINRICH VI. sei am 27.I.1165 geboren, ist in keiner Quelle bezeugt.
Zu seiner Designation zum König durch seinen Vater in Bamberg im Juni 1169 und zu seiner am 15. August 1169 in Aachen durch Erzbischof Philipp von Köln vorgenommenen Königskrönung vgl. bei BB nr. b un c.
Schon früh wurde HEINRICH von seinem Vater in heiratspolitische Erwägungen einbezogen, auf die hier nur kurz hingeweisen sei; vgl. dazu bei T. WELLER, Heiratspolitik Seite 108-116. Aber erst am 29. Oktober 1184, als HEINRICH knapp 19 Jahre alt war, kam es bei einem Aufenthalt des kaiserlichen Hofes in Augsburg zur offiziellen Verlobung HEINRICHS mit der etwa 30-jährigen Konstanze von Sizilien;
vgl. Ann. August. min. [irrtümlich] ad 1185, MGH SS 10 Seite 9:
Filio imperatoris Heinrico regi Constantia filia Siculi regis Augustae in palatio episcopi 4. Kal. Novembris iuramento firmatur. Sequenti anno 1186. nuptias Mediolani celebrantur;
Ann. Marbac. ad 1184, MGH SS rer. Germ. Seite 55, ed. F.-J. SCHMALE Seite 170ff.:
Interea rex Heinricus curiam apud Augustam civitatem Recie habuit, ubi desponsavit Connstantiam filiam regis Apulie Rogerii. ...
dann ad 1185 [richtig: erst 1186]: Eodem anno rex apud Mediolanum nuptias cum magna gloria celebravit.
Die Hochzeitsfeier und Verehelichung mit Konstanze erfolgte nämlich am 27. Januar 1186, nachdem HEINRICH noch das Weihnachtsfest 1185 mit seinem Vater in Pavia gefeiert hatte und er danach am 24. Januar in Mailand von diesem zum Caesar erhoben worden war, in Sant'Ambrogio zu Mailand.
Vgl. hierzu ausführlich Radulfus de Diceto, Ymagines ad 1186, Teil 2 Seite 39:
Inter Heinricum regem Teutonicum et Constantiam filiam Rogeri Siculi regis amitam vero Willelmi regis Siculi generi regis Anglorum, matrimonium celebratum est. Sexto kalendas Februarii Viennensis archiepiscopus Fredericum imperatorem Romanum Mediolani coronavit. Eodem in die Aquileiensis patriarcha coronavit Henricum regem Teutonicum, et ab ea die vocatus est Caesar. Quidam spiecopus Teutonicus coronavit Constantiam amitam Willemi regis Siculi generi regis Anglorum. Haec acta sunt in monasterio Sancti Ambrosii.
Vgl. auch Chron. S. Petri Erford. mod. ad 1196, MGH SS rer. Germ. Seite 193f.:
Imperator filio suo regi nupcias Madiolanis celebravit et ei filiam regis de Sicilia in matrimonium copulavit, quibus universi principes Italie et plurimi Teutonici regni, ut regiam decebat dignitatem gloriose et iocunde interfuerunt;
Ann. Romani ad 1186, MGH SS 5 Seite 479:
Anno dominice invcarnationis millesimo cente simo octuagesimo sexto ... Fredericus imperator augustus morabatur tunc apud Mediolanum civitatem, et ibidem fecit Heinricum filium suum cesarem; deinde dedit ei uxorem filiam quondam Rogerii regis Sicilie, et recepit ab ea aurum infinitum nimis et alia multa ornamenta;
Sigibert von Gembloux, Contin. Aquicinct. ad 1186, MGH SS 6 Seite 423:
Imperator Fredricus dies dominice nativitatis cum Henrico rege, filio suo, apud Papiam celebres egit. Illis diesbus fecit imperator nuptias filio suo, despondens ei filiam Rogeri, ditissimi quondam regis Sicilie et ducis Apulie;
Ann. Mediolan. brev. ad 1186, MGH SS 18 Seite 390:
coronatus fuit Fredericus imperator et Henricus, ejus filius, et Constantia, uxor ejus, die Lunae V [Richtig: VI] kal. Februarii;
Notae S. Georgii Mediolan. ad 1186, MGH SS 18 Seite 387:
6. Kal. Febr. 1186 imperator Federicus et rex Anricus et regina Constantia fuerunt coronati ad Sanctum Ambrosium;
Ann. Ratispon. contin., MGH SS 17 Seite 589:
Anno Domini 1186 Hainricus rex filius Friderici nuptias celebravit Mediolanum 6. Kal. Februarii;
Joh. Codagnelli, Ann. Placentini ad 1186, MGH SS rer. Germ. Seite 13: 
die Lune 6 kal. Febr. in civitate Mediolani desponsata fuit suprascripta dominna per regem Enricum et coronatus fuit ille Enricus et sponsa similiter;
Albertus de Bezanis, Chron. ad 1186, MGH SS rer. Germ. Seite 38:
Eodem vero anno Domini M°CLXXXVI, indictione VIa, VI. Kall. Febr. rex Henricus, fillius Fredrici imperatoris predicti, cum Constantia fillia regis Rogerii Scicilie Madiolani nuptias cellebravit apud Sanctum Ambrosium anno etatis sue XXI, regni autem sui XVII. -
Hierzu vgl. ausführlich T. WELLER, Heiratspolitik Seite 116-130; Th. TOECHE, Kaiser Heinrich VI. Seite 515ff.; W. von GIESEBRECHT (und B. von SIMSON), Geschichte der deutschen Kaiserzeit VI Seite 122f. und Seite 638ff.
Verstorben ist Kaiser HEINRICH VI. am 28. September 1197 in Messina.
Vgl. Ann. Marbac. ad 1197, MGH SS rer. Germ. Seite 70, ed. F.-J. SCHMALE Seite 198:
Quam ob rem iussit [imperator Heinricus] se usque Messinam civitatem ... deferri, ubi dyarria infirmitate laborans, circa festum beati Michealis [= 29.IX.] melius habens Palermum ire proposuit. Cumque fere omnis familia sua cum omni subpellectili sua transfretasset, recidivam infirmitatem incidit er in bona confessionne et cordis contricione pridie ante prefatum festum de hoc seculo migravit;
auch Johannis Codagnelli Anales Placent. ad 1197, MGH SS rer. Germ. Seite 23:
MCLXXXXVII, indictione prima, quarto Kal. Octubris, in vigilia sancti Michaelis imperator Anricus obiit in Scicilia, in civitate Mixine;
Notae S. Geoergii Mediolan. ad 1197:
4. Kal. Oct. 1197 obiit Henricus imperator;
Chron. S. Petri Erford. mod. ad 1197, MGH  SS rer. Germ. Seite 199:
Hoc eciam anno obiit in Apulia Heinricus imperator IIII. Kal. Octobris.
Ein aus der Capella Palatina zu Palermo stammendes Nekrolog in der Palermitaner Communalbibliothek, ed. E.WINKELMANN, Reisefrüchte Seite 473, enthält:
4. kal. octob. Anno ab incarnatione domini nostri Jesu Criisti MC nonagesimo VII obiit Henricus magnificus ac triumphator Romanorum imperator semper augustus et rex Sicilie, vicesimo octavo die mensis semptembris, prime indictionis, sexto imperio anno.
Der Kaiser wurde zunächst in Meessina vorläufig beigesetzt, jedoch im Mai 1198 nach Palermo überführt; vgl. BBB nr. 614 a; Th. TOCHE, Kaiser Heinrich VI. Seite 4471f.; als Quellenbeleg sei hier verwiesen auf Otto von St. Blasien, Chron. cap. 45, MGH SS rer. Germ. Seite 71, ed. F.-J. SCHMALE Seite 132:
Anno dominice incarnationis M°C°XCVII, Heinricus imperator ... in ultimis Sycilie finibus constitutus inmatura morte preventus est. ... Itaque apud Mesanam civitatem Sicylie defunctus ibidem cum maximo tocius exercitus lamento cultu regio sepelitur;
Burchard von Ursperg, Chron. ad 1198, MGGH SS rer. Germ. Seite 75:
Anno Domini M°C°XCVIII. Hainricus imperator obiit in Sicilia et in ecclesia Panormitana magnifice est sepultus;
zu HEINRICHS VI. Sarg in der Kathedrale von Palermo und zur zweimaligen Sargöffnung (18.X.1491 und 11.VIII.1781) vgl. bei Th. TOECHE, a.a.O. Seite 471 Anm. 6; auch J. DEER, The dynastic porphyry tombs Seite 83ff.


D
ecker-Hauff Hansmartin: Band III Seite 355

*********************
"Die Zeit der Staufer"

IX. GENERATION

64 (44) Kaiser HEINRICH VI.
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* (wohl November) 1165, 28.9.1197
Nimwegen                         Messina

Begraben: Dom zu Palermo

Königskrönung Aachen 15.8.1169
Kaiserkrönung Rom 15.4.1194
Krönung zum König von Sizilien 20.11.1194

   Mailand 27.1.11186
  oo KONSTANZE VON SIZILIEN
      * posthuma 1154 (nach 26.2., vor September) 28.11.1198
                                                                          Palermo

Begraben: Dom zu Palermo

Tochter des Königs Roger II. von Sizilien aus dem Hause HAUTEVILLE und der Beatrix Gräfin von Rethel (um 1134-1185), Tochter des Grafen Günther/Withier von Rethel aus dem Hause der Burggrafen von Vitry.

Einziges Kind:
77 (Kaiser FRIEDRICH II.)


Brandenburg Erich: Tafel 23 Seite 47
****************
"Die Nachkommen Karls des Großen"

XIII. 358. HEINRICH VI., Mit-König 1169, Kaiser 1191
---------------------------------
* 1165, 1197 28. IX.

Gemahlin:
-------------
1186 27. I.
CONSTANZE, Tochter König Rogers II. von Sizilien (siehe XIV 658)

        1198 27. XI.


Schwennicke Detlev: Tafel 15
*****************
"Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1"

HEINRICH VI.
--------------------
 * Ninwegen XI.1165, Messina 28.IX.1197

Begraben: Palermo Dom

Aachen 15.VIII.1169 als KÖNIG gekrönt
Rom 15.V.1191 als KAISER gekrönt
Palermo 25.XII.1194 als KÖNIG VON SIZILIEN gekrönt

  Mailand 27. I 1186
  oo KONSTANZE VON SIZILIEN
       * postum 1154, Palermo 28.XI.1198

Begraben: Palermo Dom

Tochter von König Roger II.

X.1195 REGENTIN, 1187 KÖNIGIN


Schnith Karl Rudolf: Seite 300
*****************
"Mittelalterliche Herrscher in Lebensbildern. Von den Karolingern zu den Staufern."

KAISER HEINRICH VI.
-------------------------------
* (10.-12.) 1165 in Nimwegen
28.9.1197 in Messina

Grabstätte: Dom zu Palermo

Eltern: Kaiser FRIEDRICH I. und Beatrix

   27.1.1186 in Mailand
  oo KONSTANZE VON SIZILIEN
       * (nach 26.2., vor September) 1154 (posthum geboren)
       28.11.1198 in Palermo

Grabstätte: Dom zu Palermo

Eltern: König Roger II. von Sizilien ( 1154) und Beatrix ( 1185), Tochter des Grafen Günther von Rethel

Juli 1169: in Bamberg zum römischen König gewählt
5.8.1169: in Aachen zum römischen König gekrönt
27.1.1186: inMailand vom Patriarchen Gottfried von Aquileja gekrönt und vom Vater zum Caesar erhoben
15.4.1191: in Rom von Papst Cölestin zum Kaiser gekrönt
25.12.1194: in Palermo zum König von Sizilien gekrönt


AUSSEHEN HEINRICHS VI.

"Ein bleicher schmächtiger Mann, verschlossen und ernst, vor der Zeit gealtert, immer über Plänen brütend, fieberhaft mit vielen Dingen zugleich beschäftigt, rücksichtslos in der Wahl seiner Mittel, immer bedacht auf Universalherrschaft"

HEINRICH VI., bereits am 15.8.1169 zum König und Nachfolger gewählt, blieb beim Kreuzzug seines Vaters 1189 als Regent zurück und folgte ihm unangefochten. Obwohl ihn der Tod des Vaters überraschend traf, war er auf sein Amt vorbereitet. Kaiser FRIEDRICH I. hatte seinen Sohn bereits einige Jahre vor seinem Tod als Mit-Regent eingesetzt und ihn allmählich mehr und mehr Vertrauen übertragen. Nach dem überraschenden, erbenlosen Tode Wilhelms II. von Sizilien erkannte nur ein Teil des normannischen Adels das staufische Erbrecht an und erhob Tankred von Lecce zum König. Um die Erbansprüche seiner Frau in Sizilien durchsetzen zu können, verglich sich HEINRICH VI. in Fulda mit Heinrich dem Löwen, dessen ältester Sohn Heinrich die Königs-Nichte Agnes heiratete.
Auf seinem ersten Italienzug zwang HEINRICH VI. Papst Cölestin III., ihn zum Kaiser zu krönen. Sein Angriff auf Unter-Italien zur Eroberung des Normannen-Reiches scheiterte. Der Kaiser mußte die Belagerung von Neapel wegen einer Seuche am 24.8.1191 abbrechen und mit den Resten seines Heeres nach Deutschland zurückkehren. 1192 verschworen sich sächsische, niederdeutsche, bayrische und böhmische Fürsten gegen HEINRICH VI., der schon in den ersten Regierungsmonaten durch übereilte Maßnahmen (zum Beispiel durch den Versuch, die Landgrafschaft Thüringen als erledigtes Reichslehen einzuziehen) das von BARBAROSSA geschaffene Gleichgewicht zwischen Zentralgewalt und Fürsten zerstörte.
Am 20.12.1192 nahm Leopold V. von Österreich Richard I. Löwenherz von England, der ihn auf dem 3. Kreuzzug schwer beleidigt hatte, auf dem Rückweg vom Kreuzzug in der Nähe von Wien gefangen und lieferte ihn dem Kaiser aus, der ihn im Frühjahr 1193 auf der
Reichsfestung Trifels in Haft nahm. Mit der Drohung, ihn an Philipp II. von Frankreich auszuliefern, zwang der Kaiser Richard Löwenherz, Schwager Heinrichs des Löwen, zur Vermittlung im Streit mit der opponierenden welfischen Fürstenpartei sowie zur Zahlung eines Lösegeldes von 150.000 Mark Silber (34.100 kg reines Silber) und zur Leistung des Lehnseides für England. Nachdem er sich mit Heinrich dem Löwen ausgesöhnt hatte, begann er mit dem erzwungenen Geld den zweiten Italienzug. Tankred von Lecce war am 10.2.1194 gestorben und der Kaiser eroberte Unter-Italien und mit Hilfe einer genuesisch-pisanischen Flotte auch Sizilien.
Am 25.12.1194 ließ er sich im Dom von Palermo zum König von Sizilien krönen.
Eine Verschwörung des süditalienischen Adels nahm HEINRICH zum Anlaß, seine einflußreichen Gegner nach Deutschland in die Gefangenschaft zu führen bzw. ein grausiges Blutgericht abzuhalten, ihre Stellen besetzte er mit seinen Ministerialen. Den unermeßlichen normannischen Kronschatz brachte er über die Alpen auf den Trifels. Auf dem Reichstag zu Bari (März 1195) setzte er seine Frau zur Regentin Siziliens ein und nahm selbst das Kreuz, um so seine imperialen Eroberungspläne im östlichen Mittelmeer verwirklichen zu können. Byzanz zwang er Zahlung eines Jahrestributes, den dieses trotz Erhebung einer besonderen "Alamannensteuer" nicht aufzubringen vermochte. Obwohl die deutschen weltlichen und geistlichen Fürsten und die Kurie den Erbreichsplan HEINRICHS VI. verwarfen, erreichte er im Dezember 1196 die Wahl seines Sohnes FRIEDRICH ROGER zum deutschen König. Einen Aufstand normannischer Barone konnte er im Mai 1197 unterdrücken. Trotz der schweren inneren Differenzen betrieb HEINRICH VI. von Sizilien aus seine Vorbereitungen zum Kreuzzug und zur Eroberung des östlichen Mittelmeerraumes voran. Die ersten Schiffe waren schon in See gestochen, als HEINRICH VI. in Messina der Malaria erlag.
Er wurde im Dom von Palermo bestattet.
Sein Tod bedeutete den Zusammenbruch der auf schwachen Grundlagen aufgebauten imperialen Pläne. Niemand weiß, wie die abartige Grausamkeit HEINRICHS VI. zu begründen ist, die er nur unvollkommen hinter seiner herrscherlichen Tatkraft und seinem politischen Elan verbergen konnte. Er gehörte durch seine unmenschlichen Charaktereigenschaften zu den unbeliebtesten Herrschern des Deutschen Reiches. Seine berüchtigte Grausamkeit, seine Unberechenbarkeit und Gesetzlosigkeit haben ihn so abqualifiziert, dass sich nur wenige Chronisten mit ihm beschäftigen mochten. Selbst in seinem Testament, das nicht erfüllt wurde, traf er noch höchst eigenartige Regelungen, die ausgerechnet die größten Feinde der STAUFER, die Päpste, begünstigt hätten.

 
 
 
 

 27.11.1186
    oo Konstanze von Sizilien, Tochter des Königs Roger II.
        115227.11.1198
 
 
 
 

Kinder:

  FRIEDRICH II. ROGER
  26.12.1194 13.12.1250
 
 
 
 

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