Arnulf der Böse                            Herzog von Bayern (907-937)
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um 885/9014.7.937
                    Regensburg

Begraben: Kloster St. Emmeran zu Regensburg  

Ältester Sohn des Markgrafen Luitpold von Bayern ( 4.7.907) aus dem Hause der LUITPOLDINGER und der Kunigunde von Schwaben, Tochter von Pfalzgraf Berchthold ( nach 896) und der N.N.von Schwaben-Elsaß
Bruder von
Herzog Berthold von Bayern (23.11.947) und Gräfin Adalaswint in Kärnten ( nach 925)
Enkel von
Graf Ernst aus altadeligem bayrischen Geschlecht

Lexikon des Mittelalters: Band I Spalte 1015
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2. Arnulf, Herzog von Bayern
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      14. Juli 937 in Regensburg (?)

Folgte seinem in der Ungarn-Schlacht vor Preßburg 907 erschlagenen Vater Markgraf Luitpold mit Zustimmung der bayerischen Großen nach und nahm schon früh den Herzogstitel an. Die Vernichtung des bayerischen Heerbannes 907 und die folgenden Ungarn-Einfälle erzwangen zunächst den Neuaufbau eines Heeres. Um seine Vasallen mit Besitz auszustatten, zog der Herzog Ländereien von Kirchen und Klöstern ein. Bereits 909 und 910 errang er erste Siege über die ungarischen Reiterheere, die er dann 913 am Inn entscheidend schlug. Er setzte den Abschluß eines Vertrages durch, infolgedessen Bayern im Gegensatz zu den anderen Herzogtümern auf Jahrzehnte vor weiteren Einfällen nahezu verschont blieb.
Gegenüber dem Königtum verfolgte
Arnulf eine eigenständige Politik. Diese zwang bereits Ludwig das Kind, den Schwerpunkt seiner Herrschaft aus Bayern in die Rhein-Main-Lande zu verlagern. Trotz Verwandtschaft erhob Arnulf nach dessen Tod 911 keinen Anspruch auf Nachfolge und beteiligte sich an der Wahl KONRADS I. Auch ihm gegenüber suchte er eine Politik der Abgrenzung, die dieser jedoch nicht hinnahm. KONRAD I. heiratete 913 die aus Schwaben stammende Mutter Arnulfs, Kunigunde, um so die beiden Herzogtümer enger an das Ostfränkische Reich zu binden. Als Arnulf 914 in innerschwäbischen Auseinandersetzungen für seine Onkel Erchanger und Berthold Partei ergriff, während der König die Gegenseite begünstigte, fiel KONRAD I. in Bayern ein und vertrieb den Herzog, der bei den Ungarn Zuflucht suchte. Nachdem er 916 zurückgekehrt war, verjagte ihn der König abermals nach Ungarn und setzte seinen Bruder Eberhard als Statthalter in Bayern ein. Weiterhin verbündete er sich mit dem Episkopat, der auf der Synode von Hohenaltheim (916) die aufstrebenden Stammesgewalten energisch vor weiterem Widerstand gegen das Königtum warnte. Dennoch verdrängte Arnulf bereits 917 den königlichen Statthalter; bei einem erneuten Angriff gegen Arnulf erlitt KONRAD I. eine tödliche Verwundung. Bei KONRADS Tod beherrschte Arnulf sein bayerisches Herzogtum unangefochten.
An der Erhebung HEINRICHS I. zum Nachfolger in Fritzlar nahm
Arnulf nicht teil. Vielmehr wurde er wohl selber in Bayern zum König ausgerufen (Annales Iuvavenses maximi, MGH SS XXX, 2, 742). Es ist umstritten, ob dieser mit Überlieferungsproblemen belastete Eintrag ein Gegen-Königtum gegen HEINRICH I. oder aber ein an das spätkarolingische Regnum Bavariae anknüpfendes bayerisches Sonderkönigtum bezeichnet. HEINRICH I. setzte aber die Anerkennung seiner Herrschaft auch in Bayern durch. Die wechselhaften Kämpfe 919-921 wurden durch den Regensburger Vertrag abgeschlossen, in dem Arnulf eine lose Oberhoheit HEINRICHS I. anerkannte und damit Bayern dem ostfränkischen Königtum HEINRICHS I. unterordnete, dafür freie Hand bei der Gestaltung der Innen- und Außenpolitik zugestanden erhielt. In der Folgezeit ernannte er die Bischöfe seines Herzogtums und versammelte diese zu eigenen Landessynoden.
922 führte er sein Heer gegen die Böhmen, um deren herkömmliche Abhängigkeit von Bayern zu erneuern. Weiterhin hat
Arnulf Münzen prägen und Urkunden ausstellen lassen, die die Form der Königs-Urkunde übernahmen, die bayerischen Grafen befehligt, seinen Sohn Eberhard zum Nachfolger designiert. Ein Feldzug nach Italien 933-934 sollte Eberhard die ihm angetragene langobardische Königskrone einbringen. Diese selbstbewußte Ausübung des Herzogsamtes hat HEINRICH I., der seit 921 mit Arnulf in Frieden lebte, anerkannt.
936 heiratete schließlich der Königs-Sohn Heinrich die Tochter des Herzogs, Judith. Bei der Krönung OTTOS I. 936, wenige Monate vor seinem Tod in Aachen, übte
Arnulf das Amt des Marschalls aus. - Sein Lebenswerk, die Begründung des jüngeren Stammes-Herzogtums in Bayern nach dem Zerfall des karolingischen Reiches, konnte von seinen Söhnen nicht weitergeführt werden, da ihnen OTTO I. bereits 938 die Herrschaft entriß. Wegen der Säkularisationen und des Königsplanes ist das Bild Herzog Arnulfs in späteren Jahrhunderten sehr verdunkelt worden.
A. Schmid

Literatur:
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K. Reindel, Die bayer. Luitpoldinger 893-989, Slg. und Erl. der Quellen, 1953
F. Tyroller, Zu den Säkularisationen des Hzg.s A., Stud. und Mitt. 65, 1953-54, 303-312
K. Reindel, Ein neues Gedicht zum Tode Hzg. A.s v. Bayern, ZBLG 20, 1957, 153-160
K. Bosl, Das jüngere bayer. Stammeshzm. der Luitpoldinger (K. Bosl, Zur Gesch. der Bayern, 1965)
W. Kienast, Der Herzogstitel in Frankreich und Dtl. (9.-12. Jh.), 1968
E. Müller-Mertens, Regnum Teutonicum. Aufkommen und Verbreitung der dt. Reichs- und Königsauffassung, 1970
K. Reindel, Hzg. A. und das Regnum Bavariae (H. Kämpf, Die Entstehg. des dt. Reiches. Dtl. um 900, 1956, 19713)
A. Schmid, Das Bild des Bayernhzg.s A. (907-937) in der dt. Geschichtsschreibung von seinen Zeitgenossen bis zu W. v. Giesebrecht, 1976
A. Schmid, Die Herrschergräber in St. Emmeram..., DA 32, 1976, 333-369
H.-W. Goetz, »Dux« und »ducatus«. Begriffs- und verfassungsgesch. Unters. zur Entstehung des sog. »jüngeren« Stammesherzogtums an der Wende vom 9. zum 10. Jh. [Diss. Bochum 1977].


Hlawitschka Eduard: Seite 177-178
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"Die Ahnen der hochmittelalterlichen deutschen Könige, Kaiser und ihrer Gemahlinnen. Ein kommentiertes Tafelwerk Band I 911-1137"

10 : Herzog Arnulf ('der Böse') von Bayern als Vater Judiths

Zu den aus Hrotsviths Gesta Ottonis und Widukinds Rer. gest. Saxon. stammenden Belegen für die Herkunft Judiths, der Gemahlin Herzog Heinrichs I. von Bayern, von Herzog Arnulf (von Bayern) vgl. bei nr. 8/9.
Über die Geburtszeit Arnulfs und den Zeitpunkt seiner Verehelichung ist nichts überliefert. Da er 907 beim Tode seines Vaters Liutpold sogleich in dessen errungene Vorherrschaft in Bayern nachfolgen konnte (vgl. Zitat aus Contin. Reginon. ad 907 bei nr. 20), auch wenn diese noch keine allgemein anerkannte 'Herzogsposition' bedeutete (vgl. dazu R. DEUTINGER, Königswahl Seite 55-66), und somit 907 doch wohl schon großjährig war, da er weiterhin auch 908 im bayerischen Nordgau - in der Nachfolge des dort 903 und 905 als comes fungierenden Vaters - als Graf anerkannt worden ist (vgl. MGH D LdK 19,42,58: in pago Nordcovue in comitatu Arnolfi), und da er schließlich 914 schon cum uxore et filius ad Hungarios fugit (Liudprand
, Antapod. lib. II cap. 19, MGH SS rer. Germ. Seite 46), ist er sicherlich vor 892 geboren worden und ca. 910 auch schon verheiratet gewesen. Vor 885/90 dürfte er freilich kaum geboren sein, da sich seine Mutter Kunigunde 913 noch ein zweites Mal, und zwar mit König KONRAD I. verehelichte; vgl. dazu bei II : Königin Kunigunde nr. 1 und unten nr. 21.
Herzog Arnulf verstarb am 14.VII.937. Vgl. Ann. necrol. Fuld. ad 937, MGH SS 13 Seite 195; auch ed. K. SCHMID, Klostergemeinschaft von Fulda I Seite 328: Arnolt dux.; Contin. Reginon. ad 937, MGH SS rer. Germ. Seite 159:
Ruodolfus
rex Burgundionum et Arnolfus dux Bawariorum obierunt; Ann. Sangall. maior ad 937, MGH SS 1 Seite 78, ed. C. HENKING Seite 283:
Et Arnolfus dux Baioariorum defunctus est. - Den genauen Todestag - 14. VII. - überliefern Necrol. Altahae Infer., MGH Necrol. 4 Seite 51 (Arnolfus dux Baioarie), das Necrol. S. Galli, MGH Necrol. I Seite 477 (Ob. Arnolfi ducis Baioariorum); weitere Hinweise bei R. KÖPKE-E. DÜMMLER, Otto der Große Seite 68 Anm. 1, und bei K. REINDEL, Luitpoldinger Seite 175ff.
Daß Herzog Arnulf im Regensburger St. Emmeram-Kloster bestattet worden sei, findet sich erstmals - um 1160 - in den Quirinalien des Metellus von Tegernsee erwähnt; diese Angabe ist - wie A. SCHMID; Herrschergräber in St. Emmeram Seite 356-364, aufzeigt, dem Scheyerner Sagenzyklus vom 'bösen' Ende Herzog Arnulfs zuzurechnen; ihr ist keine Glaubwürdigkeit zuzusprechen. Eher könnte Herzog Arnulf - nach A. Schmid Seite 363 - sein Grab in Niederaltaich gefunden haben.


www.bautz.de    Band I (1990) Spalte 246 Autor: Friedrich Wilhelm Bautz
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ARNULF, »DER BÖSE«,
Herzog von Bayern
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    14.7.937 in Regensburg

Arnulf folgte 907 seinem Vater, dem Markgrafen Luitpold im bayrischen Nordgau, Donaugau, Kärnten und Pannonien, der im Kampf gegen die Ungarn gefallen war. Er wurde 907 und 910 von den Ungarn geschlagen, besiegte sie aber 913 am Inn. 908-914 zog der Herzog viele Kirchengüter ein, so daß die großen Klöster Niederaltaich, Benediktbeuern, Isen, Mosburg, Schäftlarn, Schliersee, Tegernsee und Wessobrunn fast ihr ganzes Besitztum verloren. Darum gaben ihm die mönchischen Chronisten den Beinamen »Malus« = »der Böse«. Arnulfs Mutter, Kunigunde, wurde die Gemahlin KONRADS I. (911-918). Der Herzog wahrte seine Selbständigkeit gegen den König, mit dem sich der ganze bayrische Episkopat verbündete. KONRAD I. vertrieb 916 Arnulf aus Bayern. Der Herzog verband sich mit den heidnischen Ungarn und wurde darum von der Synode zu Hohenaltheim 916 mit dem Bann bedroht. 917 eroberte er das Herzogtum zurück. Mit HEINRICH I. (919-936), der Regensburg belagerte, schloß Arnulf 921 einen Vertrag, in dem er die Oberhoheit des Königs anerkannte. HEINRICH I. gewährte Arnulf selbständige Regierung in Bayern und überließ ihm unter anderem das Recht, die Bistümer zu besetzen.

Literatur:
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Michael Doeberl, Entwicklungsgesch. Bayerns I, 19163; - Sigmund Riezler, Gesch. Baierns I, 19272; - Walter Mohr, König Heinrich I. (919-936), Saarlouis 1950; - Kurt Reindel, Die bayer. Luitpoldinger v. 893-989. Sammlung u. Erl. der Qu., in: Qu. u. Erörterungen z. bayer. Gesch. NF 11, 1953, 71 ff.; - Ders., Herzog A. u. das Regnum Bavariae, in: Zschr. f. Bayer. Landesgesch. 20, 1957, 153 ff.; - ADB I, 605 ff.; - NDB I, 396 f.; - LThK I, 899.

Friedrich Wilhelm Bautz

Letzte Änderung: 25.06.2008


www.wikipedia.de
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ARNULF I. (Bayern)
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Arnulf I. der Böse ( 14. Juli 937 in Regensburg) war seit 907 Herzog von Bayern. Er stammte aus dem Geschlecht der LUITPOLDINGER. Arnulf war Sohn des Markgrafen Luitpold und der Kunigunde, Schwester von Berchthold I., Pfalzgraf von Schwaben.

Landespolitik
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Arnulf konnte auf den Grundlagen der Macht, die Luitpold gelegt hatte, aufbauen und nahm bald darauf den Herzogstitel an. Dabei konnte er auf die Unterstützung des bayerischen Adels setzen, der hoffte, dadurch seine eigene Stellung verbessern zu können. Wichtigste Aufgabe Arnulfs war es, die wiederholten Raubzüge der Magyaren weit nach Bayern und ins Reich hinein zu stoppen. Zur wirksamen Bekämpfung der Ungarn musste er das bayerische Heer, das in der Schlacht von Pressburg vernichtend geschlagen wurde, reorganisieren. Um die dafür nötigen Mittel zu gewinnen zog er das Kirchengut ein und verlieh es an seine Lehnsvasallen. Dafür bekam er später den Beinamen der Böse. In mehreren Schlachten gelang es ihm, die Ungarn zurückzudrängen und 913 erreichte er von ihnen die vertragliche Zusicherung, in Bayern nicht mehr einzufallen.

Reichspolitik
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Arnulf erneuerte das bayerische Stammes-Herzogtum. Auf Reichsebene verfolgte Arnulf eine Politik der Eigenständigkeit in inneren Angelegenheiten und nach außen gegenüber den deutschen Königen KONRAD I. und HEINRICH I. Er beteiligte sich zwar an der Wahl KONRADS zum König. Ein Eingreifen Arnulfs zugunsten seiner verwandten Herzöge von Schwaben gegen KONRAD führte zu einem längeren Konflikt, in dessen Verlauf Arnulf zeitweise zu den Ungarn floh.
Nach KONRADS Tod kehrte Arnulf 918 mit ungarischer Hilfe in seine Residenzstadt Regensburg zurück und baute eine von der Zentralmacht weitgehend unabhängige Stellung auf. In der Forschung ist bisher nicht geklärt, ob Arnulf sich nach dem Tod Konrads zum Gegen-König ausrufen ließ (Annales Iuvavenses Maximi zum Jahr 920: „Baiuarii sponte se reddiderunt Arnolfo duci et regnare ei fecerunt in regno teutonicorum“) oder ein bayerisches Sonderkönigtum anstrebte. Im Vertrag von Regensburg 921 erkannte Arnulf jedoch nach Kämpfen mit
HEINRICH dessen Oberhoheit an. HEINRICH billigte im Gegenzug Arnulfs eigenständige Herrschaft, zu der die Ernennung von Bischöfen (zum Beispiel Starchand in Eichstätt), Einberufung von Synoden und Ausübung eigentlicher Regalien (Münzprägung, Zölle) gehörten. Außenpolitisch unterwarf er Böhmen und versuchte in einem (allerdings gescheiterten) Italienzug 933/934 die Langobardenkrone für seinen Sohn Eberhard zu erlangen, nachdem der langobardische Hochadel ihm diese angeboten hatte.

Arnulf wurde im St. Emmeram in Regensburg beigesetzt. Eine Gedenktafel für ihn fand Aufnahme in die Walhalla bei Regensburg.

Nachkommen:
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Arnulf war verheiratet mit Judith von Friaul, Tochter des Grafen Eberhard im Sülichgau (aus dem Geschlecht der UNRUOCHINGER) und der Gisela von Verona. Arnulfs Tochter Judith heiratete Heinrich I. von Bayern, Bruder von OTTO DEM GROSSEN. Seine Nachkommen waren:

Literatur:
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Bosl‘s Bayerische Biographie: Seite 27
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ARNULF DER BÖSE, bayerischer Herzog
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     14.7.937
       Regensburg

Vater:
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Markgraf Luitpold ( 907)

Mutter:
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Kunigunde von Schwaben

  1. oo Agnes

  2. oo Judith vom Sülichgau (?)

907 Herzog von Bayern.
In dieser Zeit „Säkularisation“ der Klöster, die eingezogenen Güter gingen als Lehen an seine Vertrauten. Beispielsweise hatte das Kloster Tegernsee vorher mehr als 11.000 Bauernhöfe, nach der Konfiskation nur noch 114.
Die Kirche gab ihm daher den Beinamen „der Böse“.
Gegen-König gegen HEINRICH I. (rex in regno Teutonicorum).
933 unternahm Arnulf einen Heereszug nach Verona, um für seinen Sohn Eberhard die langobardische Königskrone zu erwerben, Niederlage bei Bussolengo.
Grabmal in St. Emmeram in Regensburg aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts.

Literatur:
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NDB 1; BWB 1; K. Bosl, D. jüngere bayer. Stammeshzgtum d. Luitpoldinger, in: ZBLG 18, 1955.


Brandenburg Erich: Seite 120
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"Die Nachkommen Karls des Großen"

Anmerkungen:
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VI. 38. Ergänzungen (Werner):
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Hugo II., *ca. 920/25,
vor 992, 939/55 Graf von Maine. [VI 48]

Arnulf und Berthold, Brüder aus der Familie der LUITPOLDINGER, Nachkommen KARLS DES GROSSEN ohne Anschluß.

VI. 39. Ergänzung (Werner):
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Arnulf, 14. VII. 936, 907 Herzog von Baiern

Gemahlin:
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N. [VI 49]


Werner Karl Ferdinand: Seite 461
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"Die Nachkommen Karls des Großen bis um das Jahr 1000 (1.-8. Generation)"

VI. 49.-50.
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Die Luitpoldingischen Brüder, Herzog Arnulf von Baiern und Herzog Berthold (Teil-Herzog in Kärnten) werden hier als zweifellose KAROLINGER-Nachkommen der 6. Generatiom aufgeführt, auch wenn die Filiation, die von KARL DEM GROSSEN zu ihnen hinführt, nicht genau bekannt ist. Die Namengebung von drei Kindern Arnulfs:
Judith, Ludwig, Arnulf, ist ohne karolingische Abkunft nicht denkbar.

Zu meiner Vermutung, daß karolingische Abkunft und Namengut durch die Mutter Herzog Arnulfs, Kunigund, die Gattin Luitpolds und späteren Gattin König KONRADS I., in das bairische Herzogshaus eingebracht wurden, siehe oben Anmerkung zu IV, 20.
Die Daten der LUITPOLDINGER in großer Genauigkeit bei K. Reindel, Die bayerischen Luitpoldinger 893-898, 1953 (regestenartig angelegt zu den jeweiligen Jahren).


Schwennicke Detlev: Tafel 83
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"Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1"

ARNOLF
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    14. VII 937

Begraben: Regensburg St. Emmeran

908 GRAF im NORDGAU und HERZOG VON BAYERN


HERKUNFT UND GESCHICHTE FÜHRENDER BAYERISCH-ÖSTERREICHISCHER GESCHLECHTER IM HOCHMITTELALTER
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Gewin Dr. J.P.J.: Seite 103
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II. 2. ARNULF
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Herzog von Bayern, Herzog von Kärnten 907-937 ()
908. Februar 5. Der Nordgau als in der Grafschaft Arnulfs gelegen, bezeichnet: Reindel Seite 76f.
907-914. Herzog Arnulf säkularisierte den Besitz zahlreicher Klöster und Kirchen in Bayern: Reindel Seite 80-92.
916. September 20. Von einer Synode zu Hohenaltheim werden Herzog Arnulf und sein Bruder Berthold für ihr bisheriges Verhalten getadelt und es wird ihnen auferlegt, sich vor einer neuen Synode zu Regensburg zu verantworten: Reindel Seite 114f.
924 und 927. Auf Befehl Herzog Arnulfs und in Gegenwart herzoglicher Gesandter findet ein Tausch zwischen Erzbischof Odalbert von Salzburg und der Edlen Frau Rihni statt: Reindel Seite 134-138.
933/34. Herzog Arnulf unternimmt einen Heereszug nach Verona, um für seinen Sohn Eberhard die langobardische Königskrone zu erwerben: Reindel Seite 163-170.
935. Juli 22. Herzog Arnulf überträgt seinem ältesten Sohn Eberhard die Nachfolge in Bayern und lässt ihn vor den Bewohnern Reichenhalls huldigen: Reindel Seite 170f.
937. Juli 14. Herzog Arnulf von Bayern stirbt: Reindel Seite 175-181.


GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Wegener Dr. Wilhelm: Seite 72
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2. ARNULF (nach seinem Verwandten Kaiser ARNULF benannt)
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F. u. eV.
907 in qua congressione (Pressburg) Liutbaldus dux occisus est, cui filius suus Arnulfus in ducatum successit Continuator Regionis ed. Kurze 154 Reindel n 46
908 5/2 Eichstätt im Nordgau liegt in der Grafschaft (an der unteren Altmühl) des Arnolf Reindel n 47;
914 empört sich gegen KONRAD I. und flieht mit Gattin und Kindern nach Ungarn Liudprand, Antapodosis II 19 Reindel n 55
(919 Anfang) Arnaldus cum uxore et filiis rediens honorifice a Bagoariis atque ab orientalibus suscipitur Francis Liudprand II 21 Reindel n 61
(933/34) Longobardi Eparhardum filium Arnolfi ducis in dominum acceperunt, eodem anno Arnolfus dux et Udalpertus archiespiscopus cum Baiowariis iter hostile in Italien fecerunt (gegen König Hugo) Annales Juvavenses maximi, vgl. Liudprand II 49-52 Reindel n 86;
IV. 936 August Herzog Arnulf bei der Krönung OTTOS I. in Aachen zugegen Reindel n 88
937 14/7 und in St. Emmeram begraben Reindel n 91

Gemahlin:
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siehe oben 914 und 919 Anfang, die Vermählung wird 908/09 anzusetzen sein.
Ihre Herkunft und ihr Name sind aus den Namen ihrer Kinder Eberhard, Hermann, Judith und Ludwig zu erschließen. Sie entstammte dem Geschlechte der UNRUOCHINGER und war allem Anschein nach eine Tochter des Grafen Eberhard, der sich 888 mit (seinem Bruder) BERENGAR in die Grafschaft über Dußlingen teilte DD Karol. 3, 55 f. n 37 - beide können mit großer Gewissheit als Söhne des Unruoch, Markgrafen von Friaul (zuletzt 872), des älteren Sohnes des Markgrafen Eberhard ( 864/66) gelten, der bekanntlich mit Gisela, einer Tochter LUDWIGS DES FROMMEN und der WELFIN Judith, vermählt war. Hermann aber hieß 938 der Graf des Pfullichgaues, den im 11. Jahrhundert die von den UNRUOCHINGERN stammenden Grafen von Achalm besaßen. Er wird wie die Gattin des Herzogs Arnulf den Grafen Eberhard von 888 zum Vater gehabt haben. Der Name der Gattin war offenbar Judith, da dieser Name nicht nur der einer Tochter Arnulfs war, sondern auch bei den Nachkommen der Markgrafen Berthold und Liutpold erscheint, die ebenfalls zu Arnulfs Kindern gehören. Besonders beweisend für die Abstammung Judiths von den UNRUOCHINGERN sind die Ereignisse in Italien, wo BERENGAR I., Nachfolger seines Bruders Unruoch in der Markgrafschaft Friaul, 888 König geworden war. Als BERENGAR 924 ermordet wurde, suchten Missvergnügte in Italien gegen den neuen König Hugo Anlehnung bei Herzog Arnulf und riefen 933/34 (siehe oben) dessen Sohn Eberhard zum König aus, offenbar mit Rücksicht auf dessen Abkunft von den UNRUOCHINGERN. Das Unternehmen hatte keinen Erfolg. Aber als Berengar II., des älteren BERENGAR Enkel, 950 König von Italien geworden war, kam es bezüglich der Herrschaft in Italien zu einem Ausgleich zwischen den Nachkommen Unruochs und BRENGARS I., indem OTTO I. seinem mit Judith, der Schwester Eberhards, vermählten Bruder, den Bayern-Herzog Heinrich I., dem 951 ein Sohn geboren war, 952 mit dem Nordosten des Königreiches, der Mark Verona, Berengar II. samt seinem Sohne hingegen mit dem übrigen Italien belehnte.


Gleich nach seines Vaters Tod wurde Arnulf von seinen Anhängern, auf denen der starke Druck der vernichtenden Niederlage durch die Ungarn lastete, zum Herzog ausgerufen. Er nannte sich "Herzog Dei Gratia von Bayern und den angrenzenden Ländern". Sehr wahrscheinlich hatte Arnulf gleich 907 die Leitung des bayerischen Heerbannes übernommen. Durch umfangreiche Säkularisierung von Klosterbesitz vermochte Arnulf in der Zeit bis 914 seine Vasallen zu stärken, neue hinzugewinnen und durch die gewonnenen Mittel ein neues und schlagkräftiges Reiterheer aufzubauen, das dem Feind auch taktisch gewachsen war. Am 11.8.909 schlug er die mit großer Beute beladenen aus Schwaben zurückkehrenden Ungarn an der Rott. Es scheint, dass Arnulf ihnen auflauerte, als sie im Mündungsgebiet der Rott den Inn überqueren wollten, so dass er sie einkreisen konnte. Auch im folgenden Jahr konnte ihnen Arnulf bei Neuching (Landkreis Erding) eine Niederlage beibringen, nachdem sie vorher (22.6.910) ein süddeutsches Heer unter König Ludwig dem Kind bei Augsburg vernichtend geschlagen hatten. Dasselbe gelang ihm wieder - gemeinsam mit seinen schwäbischen Verwandten Erchanger und Berthold und dem Grafen Udalrich - als die Ungarn 913 von einem Einfall von Schwaben zurückkehrten am Inn. Vermutlich war er an der Spitze der bayerischen Großen 911 bei der Wahl KONRADS I. in Forchheim anwesend. 914 kam es zum Kampf mit König KONRAD I., seinem Stief-Vater, der ihn nach Ungarn verjagte, wo er einen 14-jährigen Frieden vermittelte. Obwohl er bischöfliche Güter geschont hatte, nahmen die bayerischen Bischöfe 916 an der Synode von Hohenaltheim teil, unterstützten damit auch König KONRAD im Kampf gegen die Stammesgewalten und Arnulf wurde, kaum zurückgekehrt, von König KONRAD besiegt und erneut zu den Ungarn getrieben. Arnulf und sein Bruder Berthold wurden für den 7. Oktober 916 vor eine Synode nach Regensburg geladen und erst bei Nichterscheinen wurden ihnen Strafmaßnahmen angedroht. Von der Synode zu Hohenaltheim vom 20. September 916 wurden Arnulf und sein Bruder Berthold für ihr bisheriges Verhalten getadelt und es wurde ihnen auferlegt, sich am 9. Oktober 916 vor einer neuen Synode zu Regensburg zu verantworten. Im Jahre 917 kehrte Arnulf nach zweimaliger Flucht zu den Ungarn nach Bayern zurück und konnte Bayern mit seiner Hauptstadt Regensburg zurückerobern und den hier eingesetzten Eberhard, den Bruder KONRADS, verjagen. Er konnte sich 918 gegen einen Angriff König KONRADS, der hier die Wunde empfing, an der er kurz darauf starb, behaupten, was nur mit der Unterstützung bayerischer Großer möglich war. Nach dem Tode KONRADS I. wurde Arnulf von den Bayern und einem Teil der Schwaben zum König gewählt. Er konnte sich jedoch nicht gegen HEINRICH I. durchsetzen, der sich nach zwei Feldzügen nach Bayern, wobei beim zweiten  Regensburg belagert wurde, friedlich mit ihm einigte. Arnulfmusste 921 in den Vereinbarungen von Regensburg auf den Königstitel verzichten und HEINRICH I. den Vasalleneid leisten; dafür wurde er Markgraf im Nordgau und erhielt vom König große Konzessionen für seine herzogliche Herrschaft (Kirchenregiment in Bayern, Verfügungsgewalt über das Reichsgut in Bayern und Recht der selbständigen Außenpolitik). Als Zeichen seiner selbständigen Außenpolitik erhob Arnulf auch Anspruch auf Böhmen, der durch die Statthalterschaft seines Vaters begründet war, denn er zog 922 mit einem Heer in dieses Land, ohne dort große Erfolge erreichen zu können. Im Jahre 926 verwüsteten die Ungarn erneut Bayern und Arnulf war gezwungen, den auf 14 Jahre abgeschlossenen Vertrag zu erneuern und Tribut zu zahlen. Er nahm 927 an einem Hoftag in Ingelheim teil, zog 929 gemeinsam mit HEINRICH nach Böhmen, das wieder tributpflichtig gemacht wurde, und wurde mehrmals in den königlichen Urkunden als Intervenient genannt. Im Jahre 933 stellte er König HEINRICH I. ein bayerisches Kontingent zur Abwehr der Ungarn zur Verfügung, womit das gute Einvernehmen zwischen dem deutschen König und dem bayerischen Herzog dokumentiert wurde. Wie sein Vater hatte er enge Beziehungen nach Italien. Mit König Hugo von Italien unzufriedene Große wandten sich 933 an den mächtigen Bayern-Herzog, dessen Land im Süden auch an Italien grenzte und boten seinem Sohn Eberhard die Langobarden-Krone an. Er zog im Herbst 933 mit einem bayerischen Heer, bei dem sich auch der Erzbischof Odalbert von Salzburg befand, über Triest nach Verona, wo es von Bischof Rather und dem Grafen Milo empfangen wurde. König Hugo, der sich gerade auf einem Kriegszug gegen Rom befand, stieß gegen Verona vor und bereits das erste Zusammentreffen mit der bayerischen Besatzung des Kastells Gauseningo, das mit einer Niederlage für die Bayern endete, brachte die Entscheidung. Gleich nach der Kunde von der Niederlage seiner Besatzung am Brückenkopf zog Arnulf in Eilmärschen nach Norden, um sein Heer vor der drohenden Abschnürung zu retten. Obwohl dieser Versuch schon im Februar 934 gescheitert war, wollte Arnulf mit einem neuen Heer das gleiche Unternehmen noch einmal in Angriff nehmen, woran er durch den Tod gehindert wurde. Doch das bayerische Herzogtum ist bis zum Tode Arnulfs noch weitgehend selbständig geblieben. Wie groß die Unabhängigkeit von König HEINRICHwar, zeigte sich aber besonders darin, dass er am 22. Juli 935 seinen Sohn Eberhard in königsgleicher Art zum Nachfolger bestimmte und ihm von den Einwohnern Reichenhalls huldigen ließ. Bei der Krönung OTTOS I., dessen Oberherrschaft er formell anerkannte, 936 in Aachen agierte er als Marschall.
 
 
 
 

 910
  oo Judith von Friaul, Tochter des Grafen Eberhard im Sülichgau
                            Groß-Nichte von Kaiser BERENGAR I.
 
 
 
 

Kinder:

  Eberhard Herzog von Bayern
  um 912 um 940

  Arnulf Pfalzgraf von Bayern
  um 913 22.7.954

  Hermann Graf im Pfullichgau
       954

  Heinrich Graf in Bayern
     

  Ludwig Graf in Bayern
  um 930 nach 974

  Judith
  919/2529.7. nach 984

  oo Heinrich I. Herzog von Bayern
            1.11.955

  Tochter
       

  oo Burchard Graf von Geisenhausen
           973

  Berthold Markgraf von Schweinfurt
       15.1.980




Quellen:
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Adalbert: Fortsetzung des Regino Seite 190,192,198 - Annalista Saxo: Reichschronik Seite 29 -
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