Konrad-Dado                                           Markgraf von Ivrea (965-1001)
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um 940-   1001
 

Jüngerer Sohn des Königs Berengar II. von Italien und der Willa von Tuszien, Tochter von Markgraf Boso
 

Brandenburg Erich: Tafel 4 Seite 8
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"Die Nachkommen Karls des Großen"

VII. 38. Konrad, Markgraf von Ivrea vor 987 1. X.
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              * ..., + nach 989

Gemahlin: Ichilde

Anmerkungen: Seite 123
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VII. 38. Konrad (Kuno)

als Bruder Adalberts 968, Liudprand, Legatio c. 30.
Markgraf 987 30. IX. (mit seiner Gemahlin Ichilde), Provana Studi critici sovra la storia d'Italia 331; cf. Ann. Gesta Mediol. 1, c. 8.
Über seine Nachkommen ist nichts Sicheres bekannt. Manteyer, 498 meint, er habe wahrscheinlich keine Kinder hinterlassen. Die früher gelegentlich auftauchenden Behauptungen, Dado oder Dodo, des Gegen-Königs Arduin von Ivrea Vater, sei sein Sohn oder Bruder gewesen, entbehrt jeder ernsthaften Begründung. [VII 49]


Werner Karl Ferdinand: Seite 468
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"Die Nachkommen Karls des Großen bis um das Jahr 1000 (1.-8. Generation)"

VII. Generation
49
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Die Angaben von Brandenburg VII, 38 über Konrad ("Markgraf von Ivrea von 987 X 1, + nach 989") waren erheblich zu präzisieren, vgl. Mathilde Uhlirz, Jahrbücher des Deutschen Reiches unter Otto II. und Otto III., Band 2, 1954, dort 649 oben, im Register, zu Konrad. Im Register steht übrigens irrig ein Fragezeichen hinter der Angabe, Konrad sei ein Sohn König Berengars II. gewesen. Diese Tatsache wird von Uhlirz gar nicht angezweifelt, vgl. ebd. 76, Anmerkung 40: "Konrad war der einzige Sohn Berengars, der mit dem ottonischen Haus Frieden geschlossen hatte."
Vgl. ferner Uhlirz 216f. (Konrad erhält Spoleto und Camerino) und 355 (Konrad ist noch 1001 im Amt, terminus post quem für seinen Tod).


Hlawitschka, Eduard: Seite 216
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"Franken, Alemannen, Bayern und Burgunder in Oberitalien (774-962)"

CIV       Markgraf KONRAD

der Sohn Berengars II. und Willas, wurde in den letzten Jahren der Herrschaft seines Vaters in Italien (ca. 957-961) als Verwalter der Grafschaft Mailand eingesetzt. Als OTTO I. 961 in Italien erschienen war, wurden auch seine Besitzungen - wie die seines Vaters und seiner Brüder, König Adalbert und Markgraf Wido konfisziert und am 12. September 963 dem Bischof Wido von Modena übertragen. Obgleich er auch nach dem Willen des byzantinischen Kaisers 968 noch ein Heer von 7.000-8.000 Panzerreitern aus S-Italien gegen OTTO DEN GROSSEN anführen sollte, damals also noch in oppositioneller Haltung gegen OTTO gestanden haben wird, so hat er sich doch später mit OTTO ausgesöhnt. Als marchio schenkte er am 30. September 987 zusammen mit seiner Gemahlin Richilda, der Tochter des Markgrafen Arduin Glabrio, den Kanonikern der Kirche von Vercelli das Castell Caresana mit Zubehör.
Als Sohn König Berengars II. und Enkel Markgraf Adalberts von Ivrea war er selbstverständlich fränkischer Abstammung.


Konrad-Dado ging 962 in byzantinische Dienste, söhnte sich mit den OTTONEN aus und wurde Markgraf von Ivrea. Er ist wohl der Vater von König Arduin, eher als der Cousin Amadeus; beide Namen ermöglichen die Kurzform "Dado", wie König Arduins Vater in Urkunden erschien.

Uhlirz, Karl: Band 2 Seite 76
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"Jahrbücher des Deutschen Reiches unter Otto II. und Otto III."

Eine Abordnung der treu ergebenen Mönche des Klosters Bobbio war an dem Hoflager eingetroffen; sie dürfte nur einen Teil einer größeren Gesandtschaft gebildet haben, die auch Nachrichten von dem Markgrafen Hugo von Tuszien und Konrad, dem Sohn Berengars II. [Konrad war der einzige Sohn Berengars, der mit dem ottonischen Haus Frieden geschlossen hatte. Er hatte Ivrea zurückerhalten und wurde vor 996 von OTTO III. mit den Herzogtümern Spoleto und Camerino belehnt. Vgl Seite 216 und Arnulfi gersta archiepp. Mediol. I c. 8.] brachte.

Althoff Gerd: Seite 85
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"Otto III."

Zum Schutz und Trost lasse OTTO III. dem Papst den Markgrafen Hugo von Tuszien und den GrafenKonrad von Spoleto zurück; letzterer werde als sein Legat auch die strittigen acht Grafschaften (octo comitatus, qui sub lite sunt) leiten und dafür sorgen, daß dem Papst die schuldigen Abgaben entrichtet würden.

Görich Knut: Seite 229,233
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"Otto III. Romanus Saxonicus et Italicus."

Da keine Synodalakten erhalten sind, ist der von Gerbert formulierte Brief OTTOS III. an Gregor V. die einzige Quelle zu dieser Frage; der Kaiser läßt den Papst wissen, daß er jene "acht Grafschaften, die strittig sind", dem Grafen Konrad von Spoleto und Camerino unterstellt habe, der seinerseits die Einrichtung der dem Papst schuldigen Abgaben gewährleisten werde.
OTTO III. muß schon bei seinem ersten Romaufenthalt im Mai 996 die Lage als instabil eingeschätzt haben. Dafür spricht jedenfalls die Verbannung des Crescentius, die erst unter Einfluß Gregors V. rückgängig gemacht wurde, als auch die Beauftragung der Markgrafen Hugo von Tuszien und Konrad von Spoleto mit dem Schutz des Papstes.

Pauler Roland: Seite 19
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"Das Regnum Italiae in ottonischer Zeit"

OTTO DER GROSSE schwächte, soweit ersichtlich, die Macht der Markgrafen von Ivrea nicht wesentlich und beließ die Herrschaft über diese Mark sogar in den Händen Konrads, Berengars II. Sohn, obwohl er nach seinem vollständigen Sieg die Machtmittel gehabt hätte, diesen Gefahrenherd für immer zu zerschlagen.
 
 
 
 

  oo Richilde von Auriate, Tochter des Markgrafen Arduin II. der Kahle von Turin
             -
 
 
 
 

Kinder:

  Wibert Graf von Pombia
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  Stammvater der Grafen di Canavese

  Arduin Markgraf von Ivrea
  um 955-14.12.1015
 
 
 
 

Literatur:
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Althoff Gerd: Otto III. Primus Verlag Darmstadt 1997 Seite 85 - Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Seite 8,122 - Görich Knut: Otto III. Romanus Saxonicus et Italicus. Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen  1995 Seite 229,233 - Hlawitschka, Eduard: Franken, Alemannen, Bayern und Burgunder in Oberitalien (774-962), in Forschungen zur Oberrheinischen Landesgeschichte Band VIII Eberhard Albert Verlag Freiburg im Breisgau 1960 Seite 138,216 - Holtzmann Robert: Geschichte der sächsischen Kaiserzeit. Deutscher Taschenbuch Verlag München 1971 Seite 195 - Pauler Roland: Das Regnum Italiae in ottonischer Zeit. Max Niemeyer Verlag Tübingen 1982 Seite 19,25,66,167 - Uhlirz, Karl: Jahrbücher des Deutschen Reiches unter Otto II. und Otto III. Verlag Duncker & Humblot Berlin 1967 Band 2, Seite 76,216 - Werner Karl Ferdinand: Die Nachkommen Karls des Großen bis um das Jahr 1000 (1.-8. Generation) Band IV in: Braunfels Wolfgang: Karl der Große Lebenswerk und Nachleben. Verlag L. Schwann Düsseldorf Seite 468 -
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


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