Sohn des Philipp aus dem Fürstengeschlecht
von Elymiontis
Illustriertes Lexikon des Altertums: Seite 43
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Antigonos I. Monophthalmos, Makedonischer Adliger
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* um 382 v. Chr. †
Antigonos diente unter Philipp II., nahm an Alexanders Feldzug teil und wurde 333 v. Chr. zum Satrapen von Phrygien ernannt, was er bis Alexanders Tod blieb. Mit der Unterstützung des Antipater gewann er Pamphylien und Lykien. Er wollte als einziger Diadoche die Einheit des Alexander-Reiches bewahren. 319 v. Chr. schlug Antigonos den Alketas, den Bruder des Perdikkas, bei Pisidia. Bis 316 v. Chr. wandte sich Antigonos vor allem gegen Eumenes von Kardia, der nach der Schlacht von Gabiene hingerichtet wurde. Danach stand ein Großteil von Alexanders asiatischem Reich unter Antigonos‘ Kontrolle. Antigonos I. gründete einen Bund der Inseln und wollte seinen Einfluß in Griechenland vergrößern; doch seine Gegner - vor allem Kassandros, Ptolemaios und Lysimachos - hielten aus. 312 v. Chr. wurde Antigonos‘ Sohn Demetrios I. bei Gaza geschlagen und im gleichen Jahr gewann Seleukos Babylonien zurück, das er 316 v. Chr. verloren hatte. Danach übernahm Seleukos die östlichen Satrapien. 311 v. Chr. wurde Frieden geschlossen, doch gab Antigonos die Hoffnung nicht auf, das Reich wieder zu vereinigen. 310 v. Chr. griff er Seleukos abermals an. 307 besetzte Demetrios Athen, und im folgenden Jahr schlug er die ptolemäische Flotte bei Salamis auf Cypern. Im gleichen Jahr nahmen Antigonos I. und sein Sohn den Königstitel an. 302 v. Chr. wurde bei Ipsos die Entscheidungsschlacht geschlagen, die Lysimachos und Seleukos gewannen. Antigonos I. Monophthalmos fiel, während er auf die Rückkehr seines Sohnes wartete, der ergebnislos den Feind verfolgt hatte.
Literatur:
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Diod. Sic., 18-20 - Plut. Eumenes, Demetrios - H. Breue,
Das Alexanderreich 2, 1927, No. 87 -
War als Feldherr Alexanders des Großen nach dessen Tod Statthalter von Großphrygien, Lykien und Pamphylien und seit 321 Stratege von Asien. Er strebte nach Wiederherstellung der Einheit des Alexander-Reiches. Dies brachte ihn in Gegegnsatz zu anderen Diadochen, gegen die er, zusammen mit seinem Sohn Demetrios I. Poliorketes kämpfend, ein großes Reich in Vorderasien gewann: Es umfaßte 311 die Gebiete vom Hellespont bis zum Euphrat. 315 erließ Antigonos I. das Dekret von Tyros über die ‚Freiheit der Hellenen‘; gewann dadurch und durch die Gründung des Nesiotenbundes Einfluß in Griechenland. Nach einem Sieg über Ptolemaios I. auf Zypern nahmen Vater und Sohn 306 den Königstitel an, nachdem sie bereits 307 in Griechenland göttliche Ehren erhalten hatten; diesem Vorbild folgten die Diadochen Ptolemaios I., Kassander, Lysimachos und Seleukos I., womit die Auflösung des Alexander-Reiches in fünf Teilreiche besiegelt war. Gegen deren Koalition fiel Antigonos im Kampf. Seine Nachfolger hießen die ANTIGONIDEN, ihr Reich ANTIGONIDEN-Reich.
Literatur:
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Wehrli, C: Antigone et Demetrios. Genf 1968.
Einer der Feldherren Alexanders der Großen
Er wurde 334/33 Satrap von Phrygien und führte
nach der Teilung des Alexander-Reiches
die Koalition der Diadochen gegen die Machtansprüche des sogenannten
Reichsverwesers
Perdikkas. Nach dessen Tode 321 wurde er mit der
Strategie über
das Reichsheer in Asien betraut. 306 hatte Antigonos
die
Königswürde
angenommen. Da er nach der Alleinherrschaft über Asien strebte, bildeten
die übrigen Diadochen unter Führung des Ptolemaios
Lagos eine Koalition gegen ihn.
Feldhherr Alexanders des Großen, einer der Diadochen
Als Statthalter (Satrap) von Phrygien,
Lykien
und Pamphylien versuchte er, mit seinem Sohn Demetrios
Poliorketes (307 Besetzung Athens, Vertreibung des Demetrios
von Phaleron, 306 Annahme des Königstitels) ein kleinasiatisches
Großreich zu begründen. 301 unterlag Antigonos
I. in der Entscheidungsschlacht bei Ipsos gegen Lysimachos
und Seleukos. Danach erfolgte die endgültige
Aufteilung des Alexander-Reiches.
ANTIGONOS I. MONOPHTHALMOS ("EINAUGE")
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um 382 v.u.Z. † 301 v.u.Z. gefallen
Antigonos I. diente sich unter Philipp II. hoch, machte den Persienfeldzug Alexanders mit und wurde 333 v.u.Z. Satrap von Phrygien. Er erhielt als General hohe Kommandos, nahm 323 v.u.Z. am Kronrat der Diadochen zu Babylon teil, erhielt Großphrygien und Pamphylien (weitgehend der Raum Kleinasien) zugestanden als Statthalter-Satrap, geriet hier gegen den Kanzler und Feldherr Eumenes, die einzige Stütze der Reichsverweser Perdikkas und Polyperchon und wurde zeitweilig von ihm verjagt. Antigonos I. war der Hauptpromotor des großen Diadochenbündnisses gegen Perdikkas und ließ ihn 321 v.u.Z. auf dessen Feldzug gegen Ägypten ermorden. Er wurde durch die Vereinbarung von Triparadeisos 321 v.u.Z. Reichsstratege für Asien unter dem Reichsverweser Antipatros I., geriet nach dem Tod des Antipatros gegen dessen Nachfolger Polyperchon und wurde von dessen Stütze Eumenes in Kleinasien bekriegt, ebenso vom Bruder und Schwager des Perdikkas, die er 319 v.u.Z. bei Kretopolis besiegte. Er besiegte 316 v.u.Z. Eumenes in der Schlacht bei Gabine entscheidend, ließ ihn hinrichten, nachdem ihn sein eigenes Heer ausgeliefert hatte, und wurde damit Herr von Kleinasien und Vorderasien. Antigonos I. wurde von seinem Heer zum Reichsregenten ausgerufen und versuchte im Namen der beiden Könige Philipp III. und Alexander IV., die er zeitweise in seinem Gewahrsam hatte, die Reichseinheit wiederherzustellen, womit er schroff gegen die anderen Diadochen geriet. Er konnte Seleukos I. aus Mesopotamien verjagen, scheiterte 312 v.u.Z. in der Schlacht bei Gaza gegen Ptolemaios I. und mußte 311 v.u.Z. Frieden schließen, der den Besitzstand bestätigte. Er scheiterete in der Folgezeit mit allen Versuchen, den nicht berücksichtigten Seleukos I., der sich wieder in Mesopotamien/Babylon festgesetzt hatte, zu verjagen und wendete sich daher verstärkt gegen Griechenland und Makedonien. Antigonos I. gewann in Griechenland große Sympathien durch den Erlaß von Tyros 315 v.u.Z. über die "Freiheit der Hellenen", gründete Antigoneia/Orontes als neue Residenz und nahm 306 v.u.Z. nach der Eroberung Griechanlands durch seinen Sohn als erster Diadoche den Titel "König" an. Er zielte als Senior der Diadochen immer offener auf die Wiederherstellung des Alexander-Reiches, geriet zuletzt gegen die große Koalition aller anderen Diadochen und unterlag ihr 301 v.u.Z. in der Schlacht bei Ipsos, womit die endgültige Fiktion des Gesamtreiches zusammenbrach. Antigonos I. war in der Schlacht gefallen.
oo STRATONIKE
um 355 v.u.Z. †
nach
295 v.u.Z.
Tochter des makedonischen Edelmannes Korrhagos
Geriet 295 v.u.Z. in Cypern in ägyptische Haft und
wurde von König Ptolemäus I. ehrenvoll
freigelassen.
338 v.u.Z.
oo Stratonike, Tochter des makedonischen Edelmannes
Korrhagos
um 360 v.u.Z. †
nach
295 v.u.Z.
Kinder:
Demetrios I. Poliorketes
337 v.u.Z. † 283 v.u.Z.
Philippos
333 v.u.Z. † 306 v.u.Z.
Jolaos
†
Literatur:
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Bengtson Hermann:
Die Diadochen. Die Nachfolger Alexanders des Großen. C.
H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung München 1987 Seite 12-203 - Bengtson
Hermann: Herrschergestalten des Hellenismus. Verlag C.H. Beck München
1975 Seite 15,20,23,24,25,29,32,33,44,46,48,50,64,67,69, 70,73,75,80,82,86,143,
160,253 - Bengtson Hermann: Philipp und Alexander der Große.
Die Begründer der hellenistischen Welt. Eugen Diederichs Verlag
München 1997 Seite 200,252,257,259 - Benoist-Mechin Jacques:
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Geschichte Makedoniens. C.H. Beck Verlag München 1986 Seite 113,114,116,117,121,123,124,127,130,133,138,153,198
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340,369,405,411,420-423,431,472, 476,478,483,489,500,535,593-596,609,620,711,800,805,814,821
- Kreißig Heinz: Geschichte des Hellenismus. Akademie-Verlag
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Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte
Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser
Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 240 -