Sohn des Grafen
Arding I. aus dem Hause der SUPPONIDEN
Hlawitschka, Eduard: Seite 135
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"Franken, Alemannen, Bayern und Burgunder in Oberitalien
(774-962)"
XXXI.
[A]RADI[NG]US II.
Graf
Suppo IV. bezeichnet sich in einer Urkunde
vom 26. Dezeber 942 als Supo comes quondam [A]radi[ng]i
idemque comiti filius, qui se profitebat legem vivere salicham. Von
diesem Grafen Arding II., ist falls auch der Ardengus
missus domni Guidonis imperatoris,
welcher am 1. Juni 891 in Cremona ein Placitum abhält, auf Graf
Arding I. bezogen wird, keine weitere Notiz auf uns gekommen [3
Über seine genealogische Stellung in der Familie der fränkischen
SUPPONIDEN vgl. Exkurs: Supponidengenealogie.
Wird die Identifizierung des einen oder anderen Arding
mit dem Missus WIDOS
Ardengus vorgenommen, so ergibt sich, daß die Haltung der SUPPONIDEN-Familie
im Kampf zwischen BERENGAR
und WIDO nicht einheitlich war, - ebenso
wie 876, als Angilberga,
die Kaiserin-Witwe, noch an der ostfränkischen Nachfolgelösung
festhielt, ihre Brüder aber schon KARL
DEM KAHLEN in Pavia als neuen König wählten, -
und wie im Jahre 880, als Angilberga Boso von
der Provence begünstigte, ihre Brüder aber KARL
III. anhingen.].