Hubert                                            Markgraf von Tuszien (935-970)
---------                                           Markgraf von Spoleto (942-945)
920/25-   967/70
 

Illegitimer Sohn des Königs Hugo von Italien aus seiner Verbindung mit der Konkubine Wandelmoda
 

Brandenburg Erich: Tafel 4 Seite 8
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"Die Nachkommen Karls des Großen"

VII. 18 c. HUBERT, Markgraf von Tuscien vor 935 18. IX., von Spoleto 942/43
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* ..., + 967/0

Gemahlin:
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Willa, Tochter des Markgrafen Bonifacius von Camerino
       + nach 978 7. I.

Anmerkungen: Seite 121
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VII. 18. Hubert
Liudprand 3,20. Daten: Hofmeister, Markgrafen 407f. [VIIb 25].



Thiele, Andreas: Tafel 390
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 2 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser II Nord-, Ost- und Südeuropa"

HUBERT (unehelich)
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    + um 970

Hubert wurde Pfalzgraf von Italien und 937 durch den Vater Markgraf von Tuszien. Er wurde 942 Markgraf und Herzog von Spoleto und Camerino. Er war eine Stütze seines Vaters und anschließend des Hauses IVREA. Er wurde 962 auch durch die OTTONEN verjagt und 963 in Tuszien restituiert.

  oo WILLA VON BOLOGNA
               + nach 978

Tochter des Markgrafen Bonifatius von Spoleto



Schneidmüller Bernd/Weinfurter Stefan (Hrsg.): Seite 281
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"Ottonische Neuanfänge. Symposium zur Ausstellung "Otto der Große, Magdeburg und Europa"

Waldradas Vater, Markgraf Hubert von Tuszien, entstammt einer unehelichen Verbindung König Hugos von Italien, der durch die zweite Heirat von Adelheids Mutter Bertaihr Stiefvater wurde; zu Recht bemerkt Giese (wie Anmerkung 159), Seite 220 Anmerkung 8, daß die Verwandtschaft zwischen Adelheid und Waldrada folglich doch eine recht nominelle war." Waldradas Bruder war Markgraf Hugo von Tuszien, der bis zu seinem Tod 1001 eine wichtige Stütze der OTTONEN in Italien war. Zur Heirat kurz Bianca Betto, Linee di politica matrimoniale della nobilta veneziana fino al XV secolo. Alcune note genealogische e l'esempio della famiglia Mocenigo, in: Archivio storico italiano 139, 1981, Seite 3- 64, Seite 10f.; Sabdro Tiberini, Origini e radicamento territoriale di un lignaggio umbro-toscano nei secoli X-XI: i "marchesi di Colle" (poi "del monte S. Maria"), in: Archivio storico italiano 152, 1994 Seite 481-559, Seite 502. - Zu Hubert und Hugo ebenda, Seite 491-495. Dirk Alvermann, Königsherrschaft und Reichsintegration. Eine Untersuchung zur politischen Struktur von regna und imperium zur Zeit Kaiser Ottos II. (Berliner Historische Studien 28), Berlin 1998, Seite 79-82. Die Bedeutung dieser Verbindungen scheint noch nicht hinreichend ausgeleuchtet zu sein.
 
 
 
 

  oo Willa von Camerino, Tochter des Markgrafen Bonifatius
              -7.1.978
 
 
 
 

Kinder:

  Hugo Markgraf von Tuszien
          -21.12.1001

  Waldrada
          - nach 976

  oo 2. Pietro Candiano Doge von Venedig
                 -11.8.976 ermordet

     1. oo Johanna
                    -

  Willa
         -

  oo Tedald Markgraf von Canossa
             - 1015
 
 
 
 
 
 

Literatur:
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Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 4 Seite 8,121 - Brunhofer, Ursula: Arduin von Ivrea. Untersuchungen zum letzten italienischen Königtum des Mittelalters. Arethousa Verlag Augsburg 1999 Seite 155,372 - Hlawitschka, Eduard: Franken, Alemannen, Bayern und Burgunder in Oberitalien (774-962), in: Forschungen zur Oberrheinischen Landesgeschichte Band VIII Eberhard Albert Verlag Freiburg im Breisgau 1960 Seite 95,142,158,174,201-203,217,263 - Schneidmüller Bernd/Weinfurter Stefan (Hrsg.): Ottonische Neuanfänge. Symposium zur Ausstellung "Otto der Große, Magdeburg und Europa" Verlag Philipp von Zabern Mainz 2001 Seite 281 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 2 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser II Nord-, Ost- und Südeuropa, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 390 -