Heinrich                                          Graf von Asle(-burg-Asselburg)
-----------                                         Graf von Winzenburg
um 1100/15- 1146 nach 3.8.
 

Jüngerer Sohn des Grafen Hermann I. von Winzenburg und der Hedwig von Asssel, Tochter von
 

GENEALOGISCHES HANDBUCH ZUR BAIRISCH-ÖSTERREICHISCHEN GESCHICHTE
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Dungern Prof. Dr. Otto: Seite 49
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43. HEINRICH
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Bruder von Hermann II.
23.V.1139 (siehe bei 39) Graf von Asleburg
+ 1146, nach 3.VIII. (MG.SS. 16.81; Marienroder UB. 10, Nr. 4).

Gattinnen:
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1. Eufemia, Tochter des Markgrafen Diepold III. von Vohburg, daher ist er Schwager Kaiser FRIEDRICHS I. BARBAROSSA (MG. SS. 24. 76).
2. zwischen 27.X. und 27.XI.1144
Richenza, Witwe des Grafen Siegfried von Bomeneburg; angeblich die Tochter Dudos von Immenhausen (Forschungen VI. 582).



Thiele Andreas: Tafel 172
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte"
Band I, Teilband 1 Deutsche Kaiser-, Königs-, Herzogs- und Grafenhäuser I

HEINRICH
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    + 1146

Graf von Winzenburg und Asle(-burg-Asselburg)

Wurde nie selbständig handelnd genannt, stand ganz im Schatten seines berühmten Bruders Hermann II. Er gründete 1143 das Kloster Berneburg mit, erbte 1144 durch Kauf, Erbeinung und seine zweite Frau Northeim mit allen Besitzungen und Vogteien, wie Corvey und Gandersheim, wodurch sein Haus zum mächtigsten in Sachsen aufstieg. Heinrich wurde oft mit dem Bruder als Zeuge genannt.

  1. oo EUPHEMIA VON CHAM, Tochter des Markgrafen Diepold III. von Vohburg
                    +

  2. oo RICHENZA N., Witwe dses Grafen Siegfried IV. von Northeim
                   +



Jordan Karl: Seite 34
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"Heinrich der Löwe"

Hermanns II. jüngerer Bruder Heinrich von Assel vermählte sich bald nach Siegfrieds Tod mit dessen Witwe Richenza und erhielt dadurch einen Teil der Erbgüter. Den weitaus größten Teil des Nachlasses hat aber Hermann, der über große Mittel verfügte, von Siegfrieds Erben käuflich erworben.

Partenheimer Lutz: Seite 99,276
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"Albrecht der Bär. Gründer der Mark Brandenburg und des Fürstentums Anhalt."

Zu Mitgliedern des Fürstengerichts wurden neben Albrecht dem Bären unter anderem seiner vermutlichen Schwäger Graf Hermann II. von Winzenburg und dessen Bruder Heinrich von Assel sowie der Bischof von Verden berufen. Die Versammlung zu Ramesloh erfolgte also nach dem Corveyer Hoftag schon Ende August, das heißt wohl im Herbst 1145.
 
 
 
 

  1. oo Eufemia von Vohburg, Tochter des Grafen Diepold III.
                  -

    1144
  2. oo 2. Richenza von Immenhausen, Tochter des Grafen Dudo
                     -

       1. oo Siegfried IV. Graf von Boyneburg
               um 1095-27.4.1144
 
 
 
 

Kinder:
1. Ehe
  Otto Graf von Assel
        -31.8.1171/75

2. Ehe
  Sophie
  1145-

  oo Rottmann I. Graf von Himstedt
              -
 
 
 
 

Literatur:
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Bernhardi, Wilhelm: Jahrbücher der Deutschen Geschichte Konrad III., Verlag von Duncker & Humbolt Leipzig 1883 Seite 385-388,429,430 Anm. 5 - Chronik des Albert von Stade ad a. 1144 - Jordan, Karl: Heinrich der Löwe, Deutscher Taschenbuch Verlag München, Seite 34,45,107 - Partenheimer Lutz: Albrecht der Bär. Gründer der Mark Brandenburg und des Fürstentums Anhalt. Böhlau Verlag Köln Weimar Wien 2001 Seite 99,276 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G. Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 Tafel 172 -