Eurydike                                         Königin von Makedonien
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um 312 v.u.Z. um 287 in väterlicher Haft
 

Tochter des Königs Lysimachos von Thrakien aus seiner 1. Ehe mit der Nikaia, Tochter von Reichsverweser Antipatros I.
 

Lexikon Alte Kulturen: Band I Seite 664
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Eurydike
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Tochter des Lysimachos und Gattin Antipaters (Sohn Kassanders), die von ihrem Vater aufgrund machtpolitischer Interessen ins Gefängnis geworfen wurde, nachdem dieser ihren Mann nach 293 v.Chr. umbringen ließ.



Thiele, Andreas: Tafel 238
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

EURIDIKE
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    † (in Haft)

  oo ANTIPATROS II., König von Makedonien
              287 v.u.Z. ermordet



Thiele, Andreas: Tafel 239
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

ANTIPATROS II.
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    287 v.u.Z. ermordet

  oo EURIDIKE VON THRAKIEN
            um 287 in väterlicher Haft

Tochter des Königs Lysimachos



Droysen Johann Gustav: Band II Seite 377,384,406,419,435
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"Geschichte des Hellenismus."

Lachares stand im Solde Makedoniens und Thrakiens und deren gemeinnschaftliches Interesse durch die Vermählung des jungen Königs Antipatros mit Lysimachos' Tochter Eurydike noch enger geknüpft wurde.
In Makedonien war seit dem Tode des jungen Königs Philipposentsetzliches Wirrsal in dem Hause des Kassandros. Sein zweiter Sohn, Antipatros, hatte das Reich erhaltenn; kaum dem Knabenalter entwachsen, mochte er und sein Bruder Alexandros noch unter der Obhut ihrer Mutter Thessalonike, der Tochter des großen Philipp stehen; schon jetzt waren sie vermählt, der ältere,, Antipatros, mit Lysimachos' Tochter Eurydike, Alexandros mit Lysandra, der Tochter des Ptolemaios.
Darauf zog Demetrios mit Heeresmacht aus, Alexandros nach Makedonien zu führen; Antipatros flüchtete mit seiner Gemahlin Eurydikenach Thrakien, bei ihrem Vater Lysimachos Beistand zu finden.
Und als des Lysimachos Eidam Antipatros, der jetzt endlich in sein väterliches Erbe zurückzuführenm zu werden gehofft hatte, zugleich mit seiner Gemahlinn Eurydikesich bitter darüber beklagte, daß ihm Lysimachos selbst Makedonien entrissen habe, ließ  er ihn umbringen; seine Tochter verdammte er zu ewigem Gefängnis.
Seine väterliche Liebe ist nicht so groß, daß er sie nicht um einer Laune, eines Argwohns, eines namhaften Vorteils willen gar sehr hintansetzt; seine Tochter Eurydike hat er zu ewigem Gefängnis verdammt, weil sie mit ihrem Gemahl Antipatros von Makedonien wiederholt um die Wiederherstellung seines Königtums gebeten; den Schwiegersohn, der hilfebittend sich zu ihm gerettet, hat er ermorden lassen, um sein Reich besitzen zu können.
 
 
 
 

  300
  oo Antipatros II. König von Makedonien
       um 310 v.u.Z. 287 v.u.Z. ermordet
 
 
 
 

Literatur:
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Bengtson Hermann: Die Diadochen. Die Nachfolger Alexanders des Großen. C.  H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung München 1987 Seite 76,130 - Droysen Johann Gustav: Geschichte des Hellenismus. Primus Verlag 1998 Band II Seite 377,384,406,419,435 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 238,239 -