Tochter des Königs Lysimachos
von Thrakien aus seiner 1. Ehe mit der Nikaia,
Tochter von Reichsverweser Antipatros
I.
Lexikon Alte Kulturen: Band I Seite 664
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Eurydike
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Tochter des Lysimachos und Gattin Antipaters
(Sohn Kassanders), die von ihrem Vater aufgrund machtpolitischer
Interessen ins Gefängnis geworfen wurde, nachdem dieser ihren Mann
nach 293 v.Chr. umbringen ließ.
EURIDIKE
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† (in Haft)
oo ANTIPATROS
II., König von Makedonien
† 287 v.u.Z. ermordet
ANTIPATROS II.
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† 287 v.u.Z. ermordet
oo EURIDIKE VON THRAKIEN
† um 287 in väterlicher Haft
Tochter des Königs Lysimachos
Lachares stand im Solde Makedoniens und Thrakiens
und deren gemeinnschaftliches Interesse durch die Vermählung des jungen
Königs
Antipatros mit
Lysimachos'
Tochter Eurydike noch enger geknüpft
wurde.
In Makedonien war seit dem Tode des jungen Königs
Philipposentsetzliches
Wirrsal in dem
Hause des Kassandros.
Sein zweiter Sohn, Antipatros, hatte
das Reich erhaltenn; kaum dem Knabenalter entwachsen, mochte er und sein
Bruder Alexandros
noch unter der Obhut
ihrer
Mutter Thessalonike, der Tochter des
großen Philipp stehen; schon jetzt
waren sie vermählt, der ältere,, Antipatros,
mit Lysimachos' Tochter Eurydike,
Alexandros
mit Lysandra, der Tochter des Ptolemaios.
Darauf zog Demetrios
mit Heeresmacht aus, Alexandros nach
Makedonien zu führen; Antipatros flüchtete
mit seiner Gemahlin Eurydikenach Thrakien,
bei ihrem Vater Lysimachos Beistand
zu finden.
Und als des Lysimachos
Eidam Antipatros, der jetzt endlich in
sein väterliches Erbe zurückzuführenm zu werden gehofft
hatte, zugleich mit seiner Gemahlinn Eurydikesich
bitter darüber beklagte, daß ihm Lysimachos
selbst Makedonien entrissen habe, ließ er ihn umbringen; seine
Tochter verdammte er zu ewigem Gefängnis.
Seine väterliche Liebe ist nicht so groß,
daß er sie nicht um einer Laune, eines Argwohns, eines namhaften
Vorteils willen gar sehr hintansetzt; seine Tochter Eurydike
hat er zu ewigem Gefängnis verdammt, weil sie mit ihrem Gemahl
Antipatros
von Makedonien wiederholt um die Wiederherstellung seines Königtums
gebeten; den Schwiegersohn, der hilfebittend sich zu ihm gerettet, hat
er ermorden lassen, um sein Reich besitzen zu können.
300
oo Antipatros II. König von Makedonien
um 310 v.u.Z. †
287
v.u.Z. ermordet
Literatur:
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Bengtson Hermann: Die Diadochen. Die Nachfolger
Alexanders des Großen. C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung
München 1987 Seite 76,130 - Droysen Johann Gustav: Geschichte
des Hellenismus. Primus Verlag 1998 Band II Seite 377,384,406,419,435 -
Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen
Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser
Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 238,239 -