Tochter des Byzantinischen
Kaisers Justin
II. und der Sophia,
Nichte der Kaiserin Theodora
Thiele, Andreas: Tafel 492
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen
Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser
Ergänzungsband"
ANASTASIA
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† 594
oo TIBERIUS
II. KONSTANTINUS DER SCHÖNE
† 582
Ein dringenderes Problem stellte sich ihm hingegen in
Gestalt von Sophia. Nicht umsonst war
sie Theodoras Nichte. Sie hatte
zwar
Tiberios' Beförderung gesichert,
aber danach nahm ihre Neigung, die Macht mit ihm zu teilen, rasch und sichtlich
ab. Dies vor allem in finanziellen Belangen, hielt sie ihn doch für
höchst unnötig verschwenderisch. Solange ihr Mann lebte, bestand
sie darauf, die Schlüssel zu den kaiserlichen Schatzkammern zu behalten,
und gewährte dem unglücklichen Cäsar lediglich ein höchst
knauseriges Taschengeld, mit dem er auch den Unterhalt seiner Familie bestreiten
mußte. Auch war sie dagegen, dass seine Frau
Ino oder ihre beiden Töchter
den Palast betraten. Erst nach Justins
Tod wagte Tiberios die offene Auseinandersetzung.
Nach mehreren gescheiterten Versuchen, ihn abzusetzen, fand Sophia
sich unvermittelt ihrerseits des Hofes beraubt und einer strengen Überwachung
unterstellt, und sie blieb es für den Rest ihres Lebens. Ino
ließ
sich in Anastasia umtaufen und gelangte
nun endlich in den Genuß der Vorrechte, die ihr so lange versagt
geblieben waren.
oo Tiberios II. Kaiser von Byzanz
† 14.8.582
Kinder:
Konstanze
† 605 ermordet
oo Maurikios Kaiser von Byzanz
† 602
Charito
† 605 ermordet
oo Germanus Caesar
550/51
† 605
Literatur:
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Norwich John Julius: Byzanz. Der Aufstieg des
oströmischen Reiches. Econ Verlag GmbH, Düsseldorf und München
1993 Band I Seite 322 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische
Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische
Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband,
R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 492 -