Bertha                                            Äbtissin von S. Salvatore Brescia
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um 880-   952
 

Jüngere Tochter des Kaisers BERENGAR I. VON FRIAUL aus dem Hause der UNRUOCHINGER aus seiner 1. Ehe mit der Bertila von Spoleto, Tochter von Herzog Suppo
 

Brandenburg Erich: Tafel 1 Seite 3
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"Die Nachkommen Karls des Großen."

V. 19. BERTHA
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* ..., + nach 952

Äbtissin des Klosters St. Julia in Brescia 915 3. IV.

Anmerkungen: Seite 115
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V. 19. Bertha
Dümmler, Gesta Bereng. 13, Anm. 2, und 35, Anm. 1. Schiaparelli, Dipl. di Bereng. n. 96. [V 27]



Thiele, Andreas:  Tafel 391
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 2 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser II Nord-, Ost- und Südeuropa"

BERTHA
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    +
Äbtissin von San Salvatore zu Brescia



Zettler, Alfons: Seite 110,112
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"Geschichte des Herzogtums Schwaben."

Dabei fällt auf, daß "Berta" in Oberitalien zu jener Zeit als ausgesprochen fürstlicher, um nicht geradewegs zu sagen: königlicher Frauenname gelten kann. Berta hießen beispielsweise Töchter Lothars II. und Kaiser BERENGARS I. VON ITALIEN - letztere war Äbtissin von Santa Giulia in Brescia und San Sisto in Piacenzia - und auch schon im Hause der frühen KAROLINGER war der Name geläufig.
Die nahe Verwandtschaft zwischen Burchards Schwiegermutter Gisela und König BERENGAR I. VON ITALIEN läßt sich noch durch weitere Indizien untermauern. Nur so ist zu erklären, daß König Rudolf II. die Äbtissin Berta, Tochter Kaiser BERENGARS, in einer Urkunde 924 ausdrücklich als "Blutsverwandt" (consanguinea nostra) bezeichnete [119 Zu den Nachkommen Eberhards von Friaul vgl. E. Hlawitschka, Franken, Alemannen, Bayern und Burgunder in Oberitalien, 774-962 (Forschungen zur oberrheinischen Landesgeschichte 8), Freiburg i. Br. 1960, Seite 276 Anm. 1. - A. Wolf, Über die Hintergründe der Erhebung Liudolfs von Schwaben, in: Zeitschrift für Rechtsgeschichte, Germanist. Abt. 80,1963, Seite 315-325, hier Seite 319 (wiederabgedruckt in: Otto der Große, hg. von H. Zimmermann, Darmstadt 1976, Seite 56-69, hier Seite 61), hält (im Anschluß an E. Kimpen, Zur Königsgenealogie der Karolinger-und Stauferzeit, in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 103, 1955, Seite 35-115) Reginlind für eine Tochter Graf Unruochs (II.), des Bruders von König BERENGAR I.].
 
 
 
 

Literatur:
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Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen. Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 1 Seite 3,115 - Hlawitschka, Eduard: Franken, Alemannen, Bayern und Burgunder in Oberitalien (774-962), in Forschungen zur Oberrheinischen Landesgeschichte Band VIII Eberhard Albert Verlag Freiburg im Breisgau 1960 Seite 197 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 2 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser II Nord-, Ost- und Südeuropa, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 391 - Zettler, Alfons: Geschichte des Herzogtums Schwaben. Verlag W. Kohlhammer GmbH Stuttgart 2003 Seite 110,112 -