Burchard II.                                    Herzog von Schwaben (917-926)
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883/84-28.4.926 gefallen
           Novara

Grabstätte: unbekannt

Ältester Sohn des Markgrafen Burchard I. von Rätien und der Liutgard
Decker-Hauff sieht als Gemahlin Burchards II. Liutgard von Sachsen, Tochter von Liudolf dux
 

Lexikon des Mittelalters: Band II Spalte 940
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Burchard I., Herzog von Schwaben
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      + 28. oder 29. April 926

War als Angehöriger der HUNFRIDINGER, die seit der 1. Hälfte des 9. Jh. Markgrafen von Rätien und Grafen im Thurgau und in Gebieten Innerschwabens waren und zu den führenden Familien im Südwesten des O-Fränkischen Reiches zählten, maßgeblich an den Auseinandersetzungen um die Bildung des Herzogtums Schwaben am Anfang des 10. Jh. beteiligt. Bereits sein gleichnamiger Vater galt als princeps Alamannorum, traf aber 911 bei dem Versuch, sich als Herzog weiterreichende Anerkennung zu verschaffen, auf den Widerstand Bischof Salomos III. von Konstanz und Pfalzgraf Erchangers, der Sachwalter des Königtums in Schwaben, und kam ebenso wie sein Bruder Adalbert ums Leben; Burchard I. mußte damals in die Verbannung gehen.
In der Folgezeit rebellierten zuerst Erchanger, dann der 914 aus dem Exil zurückgekehrte Burchard I. gegen König KONRAD I.; 915 siegten sie gemeinsam bei Wahlwies über königstreue Landsleute, und Erchanger wurde als Herzog ausgerufen. Nachdem dieser 917 auf königlichen Befehl hingerichtet worden war, setzte Burchard I. die Empörung gegen KONRAD I. fort und beanspruchte für sich das Herzogtum. 919 wehrte Burchard I. durch seinen Sieg bei Winterthur die Gebietsansprüche König Rudolfs II. von Hoch-Burgund ab und erkannte im gleichen Jahr die Oberhoheit des neugewählten deutschen König HEINRICHS I. an. 922 bekräftigte Burchard I. den Frieden mit Burgund durch die Verheiratung seiner Tochter Bertha mit König Rudolf. Als Burchard I. dessen oberitalienische Politik unterstützte, wurde er 926 vor Novara erschlagen.
Über Burchards I. Stellung in Schwaben und in Reichweite seiner Herrschaft sind wir nur knapp unterrichtet: In Stellvertretung HEINRICHS I. hat Burchard I. Rechte gegenüber den Reichskirchen wahrgenommen, wie seine Eingriffe in die Verhältnisse von St. Gallen und der Reichenau zeigen; auf einem Hoftag in Zürich 926 urkundete er für die dortige Fraumünsterabtei. Seine Herrschaft versuchte Burchard I. über den rätisch-thurgauischen Kernraum hinaus auch in O-Schwaben (Einfluß bei der Erhebung seines Verwandten Udalrich zum Bischof von Augsburg) und im Breisgau (Gründung des Hausklosters St. Margarethen in Waldkirch zusammen mit seiner Frau Reginlind) geltend zu machen. Dank seiner erfolgreichen Politik und trotz fortdauernder Widerstände gegen ihn von seiten seiner Landsleute gelang es Burchard I., das schwäbische Herzogtum nach den Wirren der Entstehungszeit auf Dauer zu sichern.

Literatur:
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NDB III, 28 [Lit.] - H. Stingl, Die Entstehung der dt. Stammesherzogtümer (Unters. zur dt. Staats- und Rechtsgesch. NF 19), 1974 - Th. L. Zotz, Der Breisgau und das alem. Hzm. (VuF Sonderbd 15), 1974 - H.-W. Götz, "Dux" und "ducatus", 1977 - H. Maurer, Der Hzg. v. Schwaben, 1978.



Althoff Gerd: Seite 377
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"Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung"

                                                   H 11

Me:     28.4. Burcardus dux     +   926 Burchard I., Herzog von Schwaben

(Es.)   Der Eintrag in Merseburg ist heute durch die Beschädigung des Pergaments nicht mehr ganz zu verifizieren, er gehört jedoch wohl der Ergänzungsschicht an. Burkhard war der Großvater mütterlicherseits der Kaiserin Adelheid.
Diese Verwandtschaft ist wohl der Grund für seine Eintragung in Merseburg; siehe dazu ausführlich oben Seite 163f.
Allgemein vgl. Biographisches Wörterbuch 1, Spalte 393f.; NDB 3, Seite 28; Zotz, Der Breisgau und das alemannische Herzogtum, passim (Register, Seite 249); Mauerer, Der Herzog von Schwaben, passim (Register, Seite 352).



Schwennicke, Detlef: Tafel 23
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"Europäische Stammtafeln. Stammtafeln zur Geschichte der Europäischen Staaten. Neue Folge Band XII, Schwaben"

BURCHARD II.
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    + ermordet bei Novara 28. oder 29. April 926

917/26 DUX in Rätien und HERZOG von SCHWABEN

  oo vor 911
       REGELINDA
                 + Insel Ufenau 958 nach 29. IV.

Tochter von (Eberhard I. Graf im Zürichgau; EBERHARDINER)

(II. oo Hermann I. Herzog von Schwaben aus dem hause der KONRADINER
                    + 10.XII.948
Begraben: Kilianskapelle auf der Reichenau)



Adalbert:
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"Fortsetzung des Regino"

Die Jahre 924-928.
 
Im J. d. g. M. 924 verwüsteten die Ungarn das östliche Franken. Die Könige Karl und Heinric kommen bei der Feste Bonn zusammen, schließen Frieden, gehen ein Bündniß ein und Karl kehrt mit dem  Versprechen zurück, nie wieder das Lotharische Reich für sich in  Anspruch nehmen zu wollen. In demselben Jahre wird er von  Heribert ergriffen und ins Gefängniß geschickt.

Im J.d. g. M. 925, während König Heinric das geeinte und beruhigte Lotharische Reich in seiner Gewalt hatte, starb König Karl in dem Gefängnisse, in welchem er gehalten wurde. Er soll ein Mann  von stumpfem Geiste gewesen sein und wenig geeignet für die Erfordernisse der Regierung. Es fallen auch alle von seinem Sohne ab, der nämlich zu der Zeit, als der Vater gefangen wurde, nach Hibernien ausgewandert war, und wählen sich einen gewissen Ruodolf zum König. In demselben Jahre starb Bischof Witger, zu dessen Nachfolger Benno aus den Straßburger Ordensgeistlichen, der früher in den Alpen ein Einsiedlerleben geführt  hatte, erwählt wird.

Im J. d. g. M. 926 verwüsteten die Ungarn ganz Franken, Elsaß, Gallien  und Alamannien mit Feuer und Schwert. Burchard Herzog von Alamannien wird in Italien getödtet [7)  Aus den Reichenauer Annalen. Burchard ward Ende April auf der Flucht von den Lombarden erschlagen.]. Heriger, der des Herrn würdige Kirchenfürst starb. Hildibert der Abt von Fulda folgte ihm. Das Herzogthum Alamannien wird Herimann übergeben, der Burchards Wittwe zur Frau nahm.

Im J. d. g. M. 927 wird Benno, der auch Bischof Benedict genannt wird, von den Metzern geblendet und auf einer bei Duisburg gehaltenen Synode werden alle Urheber jener That in den Bann gethan und  der Edle Adalbero an seiner Stelle als Bischof eingesetzt.

Jm J.  d. g. M. 928 drang König Heinric feindlich in das Land der Böhmen ein und besiegte sie muthig unter Gottes Beistand. In dieser  Zeit ist Otto, dem Sohne desselben Königs ein Sohn Willihelm  geboren worden. Ein übermäßig heftiger Winter. Ruodger, Erzbischof von Trier, starb. Ruodbert folgte auf ihn.

Hermann von Reichenau: Seite 632,634
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"Chronicon." in: Ausgewählte Quellen zur Deutschen Geschichte des Mittelalters Band XI

918. Burghard wurde Herzog von Alamannien [24 917-926.] und bemächtigte sich der Gewaltherrschaft [25 Tyrannis bezeichnet im Mittelalter in der Regel die unrechtmäßige Herrschaft.]. König KONRAD starb.
919. Graf Heinrich, vom Stamm ein Sachse, wurde für den Königsthron erwählt und regierte ohne Königssalbung 18 Jahre. Bei Winterthur wird eine Schlacht zwischen König Rudolf von Burgund und Herzog Burghard von Alamannien geschlagen, der König wird vom Herzog besiegt und in die Flucht gejagt. Nach dem Ableben Salomons, der Bischof von Konstanz und Abt des Klosters St. Gallen war, folgten ihm Noting im Bistum für 15 Jahre, Hartmann in der Abtei für ungefähr 4 Jahre.
922. Liuthard wird von Herzog Burghard nach Unterdrückung Heriberts an die Spitze des Klosters Reichenau gestellt und die Mönche in Verbannung geschickt.
26. Nach der Verwüstung Alamanniens durchziehen die Ungarn ganz Franken, Elsaß und Gallien und wüten mit Feuer und Schwert. Herzog Burghard wird erschlagen [33 Er fiel vor Novara.]. König Heinrich hielt einen großen Tag zu Worms. Hermann wird zum Herzog von Alamannien erhoben [34
926-949, Vetter KONRADS I.]. In Reichenau wurde Liuthard zum 21. Abt gemacht und regierte 8 Jahre [35 926-934.].

Burchard und seine Frau Regilinde konnten 911 zu ihren Verwandten nach Italien fliehen, kehrten 913 zurück und kämpften gegen die Ungarn in der Schlacht am Inn. Er setzte sich 915 auf dem Hohentwiel fest und König KONRAD I. belagerte ihn hier vergeblich. Dem aus dem Exil zurückkehrenden Pfalzgrafen Erchanger, der über den größeren Anhang verfügte, mußte er als Herzog weichen. Im Herbst 915 schlugen Burchard, Erchanger und Berchthold gemeinsam bei Wahlwies im Hegau König KONRAD I. und die Anhänger des Bischofs Salomo III. von Konstanz. Erchanger wurde förmlich zum Herzog ausgerufen. Nach der Hinrichtung der AHALOLFINGER erhob sich Burchard und wurde ohne Zustimmung des Königs im ganzen Lande als Herzog anerkannt. Nach dem Tode des Bischofs Salomo von Konstanz 919 vergrößerte er die herzogliche Macht entscheidend. Auch die schwäbische Kirche mußte sich seiner harten Gewalt beugen. 919 huldigte er seinem Cousin HEINRICH I. und behielt die volle Verfügungsgewalt über Herzogtum und Kirche. So im Rücken gekräftigt, besiegte er im gleichen Jahr Rudolf II. von Hoch-Burgund bei Winterthur, mit dem er sich anschließend aussöhnte. Zu diesem Zeitpunkt muß Burchard schon an der Spitze mehrerer Grafen gestanden haben, denn auf seine eigenen Machtmittel gestützt, hätten er diesen Sieg nicht erringen können. Vielleicht trug der neue Angriff König Rudolfs mit dazu bei, dass sich wegen dieser Gefahr wenigstens ein Teil der schwäbischen Großen Burchard unterstellte. Wir müssen aber davon ausgehen, dass Burchard nicht von allen Grafen als Herzog anerkannt wurde. Zumindest seit diesem Zeitpunkt dürfte Burchard die dauernde Oberherrschaft ausgeübt haben, denn HEINRICH I. mußte mit einem starken Heer gegen ihn ziehen, um von ihm als König anerkannt zu werden. Er behauptete Thur- und Zürichgau gegen Burgund, vereinigte Churrätien mit Schwaben, das so seine endgültige Erstreckung erreichte. Doch gelang es Burchard, seinen Einfluß auch auf das Oberrheingebiet dadurch auszudehnen, dass er im Elztal das Kloster Waldkirch gründete. 917 und 926 verheerten die Ungarn das Land, die unter anderem die Klöster Buchau und Sankt Gallen plünderten. Wie Arnulf von Bayern führte auch Burchardeine selbständige Außenpolitik. Als sein Schwiegersohn Rudolf II., der auch in Italien von einer Partei zum König gewählt worden war, hier in Schwierigkeiten geriet, zog ihm Burchard nicht ganz selbstlos zu Hilfe und fand vor den Mauern von Novara ein gewaltsames Ende.

Brühl Carlrichard: Seite 145
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"Die Geburt zweier Völker. Deutsche und Franzosen."

Einen weiteren großen Erfolg errang HEINRICH I., als er die Nachfolge Burchards von Schwaben nach seinem Willen regeln konnte. Dieser hatte sich 922 mit seinem "Erbfeind" Rudolf II. von Burgund ausgesöhnt und diesem seine Tochter Berta zur Frau gegeben, was Rudolfs Italienpolitik erst ermöglichte. Burchard stürzte sich in die Auseinandersetzung, um seinen Schwiegersohn Rudolf zu unterstützen, und kam vor Novara am 29. April 926 ums Leben. Als Rudolf die Todesnachricht erhielt, räumte er kampflos das Feld. Für HEINRICH I. bot sich so - Burchard war ohne Leibeserben geblieben - die einzigartige Chance, in Schwaben einen Herzog seiner Wahl einzusetzen. Dies gelang ihm in der Tat auf dem Reichstag zu Worms im November 926. Die Zustimmung Arnulfs von Baiern konnte offenbar durch Konzessionen im bairisch-alamannischen Grenzraum erkauft werden. Rudolf II. erhob wohl im Namen seiner Frau Berta Ansprüche auf Teile des Allodialbesitzes Burchardsund erschien persönlich in Worms. Man nimmt wohl mit Recht an, daß die berühmte Heilige Lanze, die zuvor in Rudolfs Besitz war, an HEINRICH I. übergeben wurde, womit Rudolf die Oberhoheit HEINRICHS formell anerkannte.

Waitz, Georg: Seite 84
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"Jahrbücher des Deutschen Reiches unter König Heinrich I."
926
In diesem Jahr zog Herzog Burchard von Alamannien seinem Schwiegersohn, dem Burgunder-König Rudolf, zu Hilfe nach Italien, wo dieser die ihm übertragene Herrschaft gegen den Grafen Hugo von der Provence zu verteidigen hatte, der von einer anderen Partei als König aufgestellt war. Eine zahlreiche Mannschaft begleitete den Herzog und Pläne einer Machterweiterung auch für ihn sollen sich darn geknüpft haben. Aber er fand einen gewaltsamen Tod, durch Hinterlist, wie erzählt wird, des Mailänder Erzbischofs, in der Nähe von Novara, den 28. oder 29. April.

Hlawitschka Eduard: Seite 65-67
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"Untersuchungen zu den Thronwechseln der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts und zur Adelsgeschichte Süddeutschlands. Zugleich klärende Forschungen um „Kuno von Öhningen“

Daraus wiederum hat schon Clavadetscher gefolgert: "Wenn wir bedenken, daß der HUNFRIDINGER Adalbert III. ein cognatus (das heißt ein über die mütterliche Seite Verwandter) Wolfins war und (wie schon einmal sein Vater Adalbert II.) von dessen Vater Gozbert das Rückkaufsrecht eingeräumt erhielt, so dürfte er der Erbe oder einer der nächsten Erben Gozberts und Wolfins gewesen sein. Er (= Adalbert III.) starb, soweit bekannt, ohne direkten Erben, so daß sein Erbe und seine Ansprüche an seinen NeffenBurkhard II.fielen, also an keinen Geringeren als den 917 zum Herzog in Alemannien aufgestiegenen Sohn des 911 gescheiterten (gleichnamigen) Prätendent Burchard I." [O.P. Clavadetscher, a.a.O. Seite 162 - Für den Fall der Vertragsauflösung erst nach 911 kam sofort Burchard II. in Frage. Was Clavadetscher außer acht gelassen hat, aber eventuell doch beachtenswert sein könnte, ist das Faktum, daß Herzog Burchard II. auch einen Bruder Udalrich hatte. Vgl. Annales Alamannici ad 911, MG SS I Seite 55.]. Burchard II. war also der Erbe nicht nur seines Vaters Burchard I. und seines mit diesem zusamemn 911 ums Leben gekommenen Onkels Adalbert III., sondern über die Erbansprüche des letzteren auch noch der Erbe Wolfins geworden. Alles andere liegt nun offen vor uns. Wir können anhand der genealogischen Tafel ohne weiteres den Weg, den die Besitzungen der Rheinauer Gründerfamilie weiter nahmen, verfolgen. Burchard II. brachte sie in seine Ehe mit Reginlind ein. Beider Erbe war ihr Sohn, der 973 verstorbene Herzog Burchard III. [Zum Nachweis der lange Zeit unbekannten Filiation (vgl etwa E. Dümmler, Jahrbücher der Deutschen Geschichte, Kaiser Otto der Große, Leipzig 1876, Seite 242) vgl. H. Keller, Kloster Einsiedeln im ottonischen Schwaben, Freiburg i.Br. 1964; Seite 161, nach dem Jahrzeitbuch des Liber Heremi: 19. VIII. D. Regelinda cum filio suo Burcardo duce dederunt Steveia, Kaltbrunnen et Lindowa. Bestätigung des Schenkungsgutes in MG D O II, 24. Vgl. auch die Einsiedler Traditionsnotiz Burkardus iunior dux Alamannorum et mater sua domina Regelinda dedderunt Stevegia;Esselingen, Lindowa et huobam in Mänidorf; ebd. Seite 161 Anm. 70.], der beim Tode Burchards II. 926 vor Novara in Oberitalien offenbar noch minderjährig gewesen war und durch die Heirat Reginlinds mit dem KONRADINER Hermann I. (926-949) den Anspruch auf die Herzogswürde an letzteren verloren hatte.
 
 
 
 

  904
  oo 1. Regilinde im Sülichgau, Tochter des Grafen Eberhard und der Gisela
           um 888- nach 959
 
 
 
 

Kinder:

  Burchard III.
  um 906-11.11.973

  Gisela Äbtissin von Waldkirch
  um 905-26.10.

 923/25
  oo Hermann Graf im Pfullichgau
               - nach 954

  Hicha
  um 905- nach 950

 919/20
  oo Werner V. Graf von Herrenberg
       um 899- um 935

  Bertha
  um 907-2.1.961

   921/22
  1. oo Rudolf II. König von Burgund
                  -11.7.936

  Adalrich der Heilige Mönch in Einsiedeln
        - nach 973
 
 
 
 

Literatur:
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Adalbert: Fortsetzung des Regino a. 924-928 - Althoff Gerd: Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung. Studien zum Totengedenken der Billunger und Ottonen. Wilhelm Fink Verlag München 1984, Seite 158,163,377 H 11 - Althoff Gerd: Die Ottonen. Königsherrschaft ohne Staat. W. Kohlhammer GmbH Stuttgart Berlin Köln 2000 Seite 119,137 - Althoff, Gerd/Keller, Hagen: Heinrich I. und Otto der Große, Muster-Schmitt Verlag Göttingen 1994 - Beumann, Helmut: Die Ottonen. Verlag W. Kohlhammer Stuttgart Berlin Köln, Seite 30,34-37,40,51,76,113 - Borgolte Michael: Die Grafen Alemanniens in merowingischer und karolingischer Zeit. Eine Prosopographie. Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1986 Seite 27,81,85,99,111,268 - Borgolte Michael: Geschichte der Grafschaften Alemanniens in fränkischer Zeit. Vorträge und Forschungen Sonderband 31 Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1984 Seite 77,205,206 - Brühl Carlrichard: Die Geburt zweier Völker. Deutsche und Franzosen Böhlau Verlag GmbH & Cie, Köln Seite 145 - Bühler, Heinz: Adel, Klöster und Burgherren im alten Herzogtum Schwaben. Gesammelte Aufsätze. Anton H. Konrad Verlag 1997 Seite 121,132,144/45,156,158,159,165,176/77,188,199,211,213,214,224,225,227,229,230,383,384/85, 390/91,529,532,557,595,599,624/25,704,719,732,752/53,759,763,765,784/85,912,915,922,1002, 1008/09,1011,1069,1096/97,1104/05,1114,1121,1170,1184 - Diwald Helmut: Heinrich der Erste. Die Gründung des Deutschen Reiches, Gustav Lübbe Verlag Bergisch Gladbach 1994, Seite 121-509 - Ennen, Edith: Frauen im Mittelalter. Verlag C.H. Beck München 1994, Seite 81 - Giese, Wolfgang: Der Stamm der Sachsen und das Reich in ottonischer und salischer Zeit. Franz Steiner Verlag Wiesbaden 1979, Seite 84,88 - Giesebrecht Wilhelm von: Geschichte der deutschen Kaiserzeit. Mundus Verlag 2000 Band 1 Seite 186,189,190,193,198,199,201,207 - Hermann von Reichenau: Chronicon. in: Ausgewählte Quellen zur Deutschen Geschichte des Mittelalters Band XI Seite 632,634 - Hils, Kurt: Die Grafen von Nellenburg im 11. Jahrhundert, Bernhard Albert Verlag Freiburg im Breisgau 1967 Seite 18,47 - Hlawitschka, Eduard: Konradiner-Genealogie, unstatthafte Verwandtenehen und spätottonisch-frühsalische Thronbesetzungspraxis. Ein Rückblick auf 25 Jahre Forschungsdisput. Hahnsche Buchhandlung Hannover 2003 Seite 8,39,59,61,66,148,162 - Hlawitschka, Eduard (Hg.): Königswahl und Thronfolge in ottonisch-frühdeutscher Zeit. Wissenschaftliche Buchgesekllschaft Darmstadt 1971 - Hlawitschka Eduard: Untersuchungen zu den Thronwechseln der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts und zur Adelsgeschichte Süddeutschlands. Zugleich klärende Forschungen um „Kuno von Öhningen“, Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1987, Seite 47,65-67,71,105 - Holtzmann Robert: Geschichte der sächsischen Kaiserzeit. Deutscher Taschenbuch Verlag München 1971 Seite 42,63,65, 72,76,79,82,98,103,142,156,242 - Keller Hagen: Kloster Einsiedeln im ottonischen Schwaben. Eberhard Albert Verlag Freiburg im Breisgau 1964 Seite 21-25,70,104 - Keller Hagen: Ottonische Königsherrschaft. Organisation und Legitimation königlicher Macht. Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2002 Seite 65,66,230 A 163 - Körntgen, Ludger: Ottonen und Salier. Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 2002 Seite 8,9,29 - Lüdtke Franz: König Heinrich I. Hermann Reinshagen Verlag Berlin 1936 - Maurer, Helmut: Der Herzog von Schwaben. Grundlagen, Wirkungen und Wesen seiner Herrschaft in ottonischer, salischer und staufischer Zeit, Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1978 Seite 132,136 - Meyer-Marthaler, Elisabeth: Rätien im frühen Mittelalter. Eine verfassungsgeschichtliche Studie, Verlag Leemann Zürich 1948 - Offergeld Thilo: Reges pueri. Das Königtum Minderjähriger im frühen Mittelalter. Hahnsche Buchhandlung Hannover 2001 Seite 627,628 - Pätzold, Stefan: Die frühen Wettiner. Adelsfamilie und Hausüberlieferung bis 1221, Böhlau Verlag Köln 1997 Seite 9 - Rappmann Roland/Zettler Alfons: Die Reichenauer Mönchsgemeinschaft und ihr Totengedenken im frühen Mittelalter. Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1998 Seite 186,301, 412,424,434,437-439,442-444,448,483,517 - Riche Pierre: Die Karolinger. Eine Familie formt Europa. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München 1991 Seite 267, 271,284 - Schmid Alois: Das Bild des Bayernherzogs Arnulf (907-937) in der deutschen Geschichtsschreibung von seinen Zeitgenossen bis zu Wilhelm von Giesebrecht. Verlag Michael Lassleben Kallmünz 1976 Seite 19,23, 35,41,43 - Schneidmüller Bernd: Die Welfen. Herrschaft und Erinnerung. W. Kohlhammer GmbH Stuttgart Berlin Köln 2000 Seite 83,84,117 - Schnith Karl: Frauen des Mittelalters in Lebensbildern. Verlag Styria Graz Wien Köln 1997 Seite 29, 33 - Schnith Karl Rudolf: Mittelalterliche Herrscher in Lebensbildern. Von den Karolingern zu den Staufern. Verlag Styria Graz Wien Köln 1990 Seite 108, 114-117,133 - Schulze Hans K.: Das Reich und die Deutschen. Hegemoniales Kaisertum. Ottonen und Salier. Siedler Verlag, Seite 126,129,144-148,170,249 - Schwennicke, Detlef: Europäische Stammtafeln. Stammtafeln zur Geschichte der Europäischen Staaten. Neue Folge Band XII, Schwaben, Verlag von J.A. Stargardt Marburg 1984 Tafel 23 - Stälin, Paul Friedrich: Geschichte Württembergs, Gotha 1882 Seite 174-177 - Stingl, Herefried: Die Entstehung der deutschen Stammesherzogtümer am Anfang des 10. Jahrhunderts, Scientia Verlag Aalen 1974 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G. Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 Tafel 20 - Waitz, Georg: Jahrbücher des Deutschen Reiches unter König Heinrich I., Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1963 - Weller, Karl: Geschichte des schwäbischen Stammes bis zum Untergang der Staufer. München und Berlin 1944 - Widukind von Corvey: Die Sachsengeschichte. Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart 1981 Seite 69 - Wies, Ernst W.: Otto der Große, Bechtle Esslingen 1989, Seite 34,46,51,132,167 - Wolf Armin: Zur Königswahl Heinrichs II. im Jahre 1002. Verwandtschaftliche Bedingungen des Königswahlrechts. in: Genealogisches Jahrbuch Band 42 Verlag Degener & Co. Neustadt a.d.Aisch 2002, Seite 71-73 - Zettler, Alfons: Geschichte des Herzogtums Schwaben. Verlag W. Kohlhammer GmbH Stuttgart 2003 Seite 15,76,78-80,82-90,92-99,101-103,106-110,113-121, 126-128,135,143,146,148 -