Hugo von Sponheim                     Erzbischof von Köln (1137)
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um 1090/95 1.7.1137

Sohn des Grafen Stephan II. von Sponheim ( 25.2.1118) und der Sophia von Formbach ( nach 1088) oder der Sophia aus Bayern ( um 1111/12), Tochter von Graf Meginhard V. ( 27.2.1066/1073und der Mathilde von Reinhausen
Bruder von Graf
Meginhard von Sponheim ( 1136/45), Gründerin und Äbtissin Jutta vom Frauenklosters Disibodenberg (22.12.1136)
Enkel von Graf Stephan I. von Sponheim (
1075/80)
Vermutlich Nachkomme von Graf Siegfried I. von Spanheim ( 7.2.1065)
Verwandter der Gräfin Richardis von Stade, Mit-Stifterin von Kloster Sponheim ( 1151)

Neue Deutsche Biographie:
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SPONHEIM (SPANHEIM) Grafen von

Leben:
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Kinder von Stephans gleichnamigem Sohn waren Jutta ( 1136), Lehrerin der Hildegard von Bingen, der in der Herrschaft folgende Meinhard (belegt 1124–1132) sowie Hugo ( 1137), ERZBISCHOF von KÖLN. Meinhard gewann durch die Ehe mit der Erb-Tochter des Grafen Adalbert von Mörsberg Anteil am Erbe der Grafen von Nellenburg und nahm nach dem Tod des Schwieger-Vaters den Grafentitel an. In den nächsten Jahrzehnten treten (zwei oder drei) Grafen namens Gottfried auf, daneben Simon, der 1184 Kaiser FRIEDRICH I. nach Italien begleitete und 1189 auf dem Weg ins Heilige Land in Adrianopel (Edirne) starb, sowie Albert, ein enger Vertrauter Kaiser HEINRICHS VI.


Lexikon des Mittelalters:
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Sponheim (mittelalterlich Spanheim; westlich von Bad Kreuznach)
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Burg, Kloster, Grafschaft, Grafen von
Von Stephan I. (ca. 1130-75), wohl einem Neffen Siegfrieds, des Ahnherrn der Kärntner SPANHEIMER, stammen die GRAFEN von SPONHEIM und von VIANDEN und CLERVAUX (in Luxemburg) ab. Stephans Enkel Hugo von Sponheim, ERZBISCHOF von KÖLN (1137), stiftete 1131 das Prämonstratenser-Kloster Knechtsteden.
Sein älterer Bruder Meginhard I. erwarb durch seine Ehe mit Mechthild, der Erb-Tochter des Grafen Adalbert von Mörsberg, dessen umfangreichen Besitz, der auch Erbgüter der Grafen von Nellenburg (Vogteien von Allerheiligen in Schaffhausen und von Pfaffen-Schwabenheim bei Kreuznach mit der Burg Dill im Hunsrück), der Grafen von Bar und der einstigen Herzöge von Lothringen umfaßte. Meginhard, der sich seither GRAF von SPONHEIM und auch GRAF von MÖRSBERG nannte, stiftete mit Beteiligung der Kärntner Verwandten nahe der Stammburg die OSB-Abtei Sponheim (geweiht 1124).
H. Dopsch

Petke Wolfgang: Seite 76,243 A. 455,259
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"Kanzlei, Kapelle und königliche Kurie unter Lothar III. (1125-1137)"

Der Erzkanzler Erzbischof Bruno von Köln war während des Zuges gegen Roger II. am 29. Mai 1137 in Trani gestorben. In der erzbischöflichen Würde folgte ihm der KÖLNER DOMDEKAN und PROPST am AACHENER MARIENSTIFT Hugo von Sponheim nach, der am 29. Mai 1137 in Bari gewählt und von Innozenz II. am 6. Juni in Bari geweiht wurde. Jedoch starb er bereits am 1. Juli 1137 in Melfi. Daß er das Amt des Erzkanzlers für Italien versehen hat, ist nirgends überliefert.
Als Ekbert 1127 nach dem 28. Feabruar, dem Todestag seines Vorgängers Dietrich, und wahrscheinlich vor dem 27.März/2. April zum Bischof von Münster erhoben wurde, war er Dekan am Kölner Domstift [455 Am 27.3./2.4.1127 wird bereits Hugo als Dekan des Kölner Domstifts erwähnt, KNIPPING, Regesten Köln 2 Nr. 236.].

55. HUGO, DEKAN DES KÖLNER DOMSTIFTS, PROPST VON ST. MARTIN IN AACHEN, ERZBISCHOF VON KÖLN (4)

Hugo von Sponheim, seit 1127 DEKAN am KÖLNER DOMSTIFT und von 1129 bis 1137 PROPST an ST. MARTIN in AACHEN, begegnet bei LOTHAR 1129 in Köln, 1131 in Neuss, 1132 in Köln und 1134 in Aachen (Hoftag). Vielleicht im Gefolge Brunos von Köln Teilnehmer am zweiten Italienzug, wurde er 1137 in Bari zu dessen Nachfolger gewählt, starb jedoch bereits am 1. Juli 1137 in Melfi.
Als KÖLNER DOMDEKAN und AACHENER PROPST begegnet er nur am Niederrhein bei LOTHAR. Zu dessen engsten Ratgebern hat er demnach nicht gehört.




Literatur:

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Heinzelmann Josef: Die rheinischen Spanheimer - Petke Wolfgang, Kanzlei, Kapelle und königliche Kurie unter Lothar III. (1125-1137) Seite 37,76,80,140,178,243 A. 455,259 -
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