HUGO VON SPONHEIM

Hugo von Sponheim, eigentlich Spanheim, ( 1. Juli 1137) war für kurze Zeit im Jahr 1137 ERZBISCHOF des ERZBISTUMS KÖLN. Er entstammte dem bedeutenden Grafen-Geschlecht der SPONHEIMER.

Leben:
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Hugo war angeblich der vierte Sohn des Grafen Stephan II. von Sponheim und dessen Frau Sophie. Seine Schwester Jutta von Sponheim war
die Gründerin und erste Äbtissin des Klosters Disibodenberg. Die agnatische Zugehörigkeit zum Geschlecht der SPANHEIMER ist umstritten. Friedrich Hausmann ordnet ihn als Bruder von Jutta und Meginhard von Sponheim ein.

Hugo wird erst 1127 urkundlich greifbach als DOMHERR und DOMDEKAN in KÖLN. Zugleich war er PROPST des MARIENSTIFTS in AACHEN. Er stiftete auf Veranlassung Friedrichs I. die Prämonstratenserabtei Knechtsteden westlich von Dormagen. Vögte von Knechtsteden waren die Verwandten der SPONHEIMER, die Grafen von Are-Hochstaden.

Hugo wurde im Jahr 1137 auf dem Italienfeldzug LOTHARS III. zum Nachfolger des verstorbenen Erzbischofs Bruno II. von Berg erhoben, starb aber schon kurz nach seiner Konsekration am 1. Juli 1137. Er wurde in Bari beigesetzt.