Älterer Sohn des Grafen
Diepold I. im Augstgau
GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Dr. Wilhelm Wegener: Seite 181
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6. Rapoto IV.
F. u. eV.
1059 siehe 2
1062 11/12. Die predia Thebaldi comitis et Rapotonis
comitis in Krain grenzen gemeinsam an die des Engelpero DD 6,
125 f n 96 (hier sind wohl nicht mehr Vater und Sohn, sondern 2 Brüder
gemeint;
c 1065 Graf Rapoto gibt als Seelgerät
für sich und seine Gattin Mathilde die Kirche zu Ernstbrunn
(NÖ) an Passau MB 28 b, 21
Vogt von St. Emmeram nQ 8, 304 n 584
1072 17/7 Michaelbeuern, Zeugen der Klostererneuerung: (fol. 1 des
Kodex) Ratpoto senior et Uodalrich
et iunior Ratpoto
filii eius, (fol. 31 d Kod.) de comitibus Rapoto
et filii eius Uodalricus
et Rapoto
Salzb. UB 1, 771 ff
1073 Herzog Wratislaw II. von Böhmen schickt Gesandte nach Rom
unter dem Geleit des kaiserlichen (sic) Pfalzgrafen (sic) Rapoto, eines
Lehensmanns des Herzogs, der auf dem ganzen Wege eigene Güter oder
ergebene Vasallen hatte Cosmos ed. Bratholz 124;
(1074) Rapoto comes de Chambre
MBR 9 n 12
1078 Jan./ Febr. Passau Rapoto comes bei
HEINRICH IV. DD 6, 401 f n 305
1078/80 Rapoto comes Spitzenzeuge bei Vergabungen an Passau nQ 6, 101
n 123, 102 f n 128 f n 449
+ 1080 15/10 Graf Rapoto - unus
de summnis princibus - fällt an der Grune Bruno, De Bello Saxonico
ed. Wattenbach 94 f; St. Ulrich: 5/10 Rapoto
comes Necr. 1, 126.
Gemahlin
1.) Mathilde siehe oben c 1065 (nach Mitscha-Märheim
Tochter des Grafen Arnold II. von Wels-Lambach
Diese hypothetische Verbindung hängt eng zusammen mit der ebenso
hypothetischen Liutpolds II. von Österreich mit
Ita als einer Tochter Ratpotos IV.,
sie ist neben besitzgeschichtlichen Gründen gerechtfertigt durch das
Vorkommen der Namen Mathilde und Ida bei den WELS-LAMBACHERN)
2.) N.N., Tochter des Grafen Hermann I. von Kastl
Dass Rapoto IV. zweimal verheiratet
gewesen sein muss, ergibt sich daraus, dass sein 3. Sohn Hermann
erst seit c 1095 vorkommt und die 2 älteren Brüder um 34 Jahre
überlebt hat
diese bemühten sich, den vielleicht c 1075 Geborenen in geistlichen
Pfründen unterzubringen
der Name Hermann
weist auf die Grafen von Kastl hin, Hermann I. (+ 1056) gleichnamiger älterer
Sohn war Markgraf und muss die Mark Cham besessen haben, nach seinem frühen
Tod kam als Nachfolger nicht sein Bruder Friedrich zum Zuge, sondern Rapoto,
was zur Voraussetzung eine mittlerweile angebahnte Verwandtschaft Ratpotos
zum Hause KASTL und zwar durch eine Vermählung mit einer Tochter Hermanns
hat.
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GENEALOGISCHES HANDBUCH ZUR BAIRISCH-ÖSTERREICHISCHEN GESCHICHTE
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Prof. Dr. Otto Dungern: Seite 55
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4. Rapoto III.
17.VII.1072 (Salzb. UB. I. 773) bereits "senior"
1073 comes de Chambe (Linzer Diözesanarchiv V.12I.32, Berichtigung
zu Mb. III. 245/6).
+ 15.X.1080, fiel an der Grune bei Hohenmölsen (MG. SS.
VI. 380/1 Nec. I. 126 Ottobauern).
1045/65 (Mb. 28/2. 21) verheiratet mit Mathilde, mit der er
die auf seinem Grunde erbaute Kirche in Ernstbrunn, Niederösterreich,
an Passau gibt, woraus zu schließen, dass Mathilde dem SIGHARDINGER-Stamm
entspross.
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Rapoto IV. fiel an der Grune bei
Hohenmölsen auf kaiserlicher Seite. Er gab mit seiner Gattin die auf
seinem Grund erbaute Kirche in Ernstbrunn an Passau.
Karl Lechner: Seite 80
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"Die Babenberger"
Schon um 1050 hat Graf Rapoto III.,
Markgraf von Cham, mit seiner Gemahlin
Mathilde aus dem Hause der WELS-LAMBACHER die auf seinem väterlichen
Erbgut Ernstbrunn errichtete Kirche dem Bischof von Passau geschenkt.
Prinz Isenburg:
1045
1. oo Mathilde vom Chiemgau, Tochter des Grafen Sieghard VII.
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2. oo N.N.
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W. Wegener:
1. oo Mathilde von Wels-Lambach, Tochter des Grafen Arnold II.
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2. oo N.N. von Kastl, Tochter des Grafen Hermann I.
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Kinder:
1. Ehe
Udalrich I.
-24.2.1099
Rapoto V. Pfalzgraf von Bayern
-14.4.1099
Mathilde
- 1125
oo Ulrich III. Graf von Ratelnberg-Windberg
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1097
Hedwig
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oo Wolfram II. Graf von Abenberg
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W. Wegener:
Ita
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oo Leopold II. Markgraf von Österreich
um 1051-12.10.1095
2. Ehe
Hermann Bischof von Augsburg (1096-1133)
um 1075-19.3.1133
Hedwig
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oo Wolfram Graf von Abenberg
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Literatur:
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Die Salier und das Reich, hg. Stefan Weinfurter, Jan Thorbecke Verlag
1991, Band I Seite 543/Band II Seite 260/Band III Seite 310,285 – Brunos
Buch vom Sächsischen Kriege. Übersetzt von Wilhelm Wattenbach,
Phaidon Verlag Essen 1986, Seite 122 -