Hildiges                                          Langobarden-Prinz
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Sohn des langobardischen Kronprinzen Ildiches; Enkel des Langobarden-Königs Tato
 

Schneider, Reinhard: Seite 15,19
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"Königswahl und Königserhebung im Frühmittelalter"

Einer seiner Söhne starb an einer Krankheit, während der zweite Sohn Ildiges (Ildigisal) flüchten konnte und später gegenüber König Audoin noch, der ihm die Herrscherwürde ebenfalls bestritt, mehrfach (vergeblich) versuchte, sein angeborenes Erbrecht gewaltsam durchzusetzen. Geht man präzis von den Verwandtschaftsbezeichnungen aus, welche die langobardische Überlieferung und Prookop bieten, so müßte Risiulf Tatos Enkel und Ildiges dessen Urenkel bereits ein. Wahrscheinlicher ist die Annahme, Risiulf sei Wachos (erheblich jüngerer?) Vetter gewesen, weshalb Prokop in ihm Wachos legitimen Nachfolger gesehen hätte, während Ildiges, dessen Sohn und Tatos Enkel, gegenüber dem erheblich jüngerne Vetter Waltari einen besseren Erbanspruch geltend machen konnte.
Ins besondere zeichnete sich Alboin im Kampf gegen die Gepiden aus, bei denen Tatos Enkel Ildiges (Hildigis) wiederholt gegen Wacho, Waltari und Audoin Schutz und Unterstützung gefunden hatte.
 
 
 
 
 

Literatur:
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Schneider, Reinhard: Königswahl und Königserhebung im Frühmittelalter, Seite 15,19 -