Gottschalk                                      Graf von Zutphen
--------------                                     Graf in Twente und Hetter
    - um 1065
 

Sohn des Grafen Hermann von Nifterlake
 

Lexikon des Mittelalters: Band IX Spalte 713
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Zutphen
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I. GRAFEN

Seit Mitte des 11. Jh. war Zutphen in den Händen von Gottschalk, des Grafen in Twente und Hetter, und seinen Nachkommen. Zutphen muß als Immunität im nördlichen Teil der alten Grafschaft Hamaland betrachtet werden, die 1064 König HEINRICH IV. dem Bischof von Utrecht schenkte. Gottschalk, der in einer gefälschten Urkunde von 1059 'domini Sutphaniensis oppidi' genannt wird, gilt als Stammvater des Grafengeschlechts, das nur zwei Grafen zählte: Otto II. (1064-1113) und dessen Sohn Heinrich I. von Zutphen (+ vor 1127). Statt des älteren, frühverstorbenen Bruders Gebhard wurde Otto II. um 1064 Nachfolger seines Vaters Gottschalk in Zutphen. Seine Schwester Mathilde war möglicherweise mit Ludolf, Sohn des Pfalzgrafen Ezzo, verheiratet.

Literatur:
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A. Wirtz, Die Gesch. des Hamalandes, AHVN 173, 1971 - P. Schiffer, Die Gf.en v. Geldern im HochMA (1085-1229), 1988.


  oo Adelheid von Zutphen, Erbtochter des Grafen Liudolf
              -
 
 
 
 

Kinder:

   Otto II. der Reiche
         -   1113

  Gebhard
         -
 
 
 
 

Literatur:
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Schiffer, Peter: Die Grafen von Geldern im Hochmittelalter (1085-1229). Ein Beitrag zur Geschichte des unteren Rheingebietes, Geldern 1988 -