Pippin II.                                                    Graf von Valois
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Sohn des Grafen Pippin von Senlis
 

Brandenburg Erich: Tafel 1
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"Die Nachkommen Karls des Großen"

VI. Generation
1.
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Pippn II., Graf von Valois
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Anmerkungen: Seite 116
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VI. 1-2.

Ob Pippin (V, 2) Nachkommenschaft hinterlassen hat, erscheint unsicher. In den am meisten nachgeschriebenen genealogischen Werken (Pere Anselme und Art de Verifier les dates) erscheinen als seine Söhne Pippin II., Graf von Valois, und Bernhard, der bald als Graf von Valois, bald als Graf von Senlis bezeichnet wird. Für die Existenz Pippins II. und seiner angeblichen Tochter, die mit Walter II. von Vexin (+ um 1038!) vermählt gewesen sein und ihm Valois zugebracht haben soll, ist mir überhaupt kein Quellenzeugnis beannt; diese Angeben scheinen nur auf willkürliche Kombinationen zu beruhen.
Über Bernhard handelt ausführlich Kalckstein, Gesch. d. französ. Königtums 128f., der nachzuweisen sucht, daß er 923 bei Flodoard, S. S. 3, 372, als consobrinus Heriberts II. von Vermandois erscheinende Graf Bernhard identisch sei mit einem 933 bis 945 vorkommenden Grafen Bernhard von Senlis, den er auf Grund von Angaben Dudos (ed. Lair p. 189) als Bruder der Papia, Gemahlin Rollos von der Normandie, und Sohn des Grafen Berengar von Byayeux ansetzt. Dieser Berengar soll dann, wie er vermutet, Pippins I. Sohn, Bernhard also sein Enkel gewesens ein. Diese Kombinationen sind bereits von Lauer, Louis d'Outremer S. 5 n. 2, teilweise zurückgewiesen worden; auch er hält aber eine Abstammung des Grafen Bernhard von Senlis von Pippin für möglich. Etwas Sicheres hierüber wird sich schwerlich ermitteln lassen. Die oben erwähnte Angabe bei Flodoard bietet den einzigen aus den Quellen zu entnehmenden Anhaltspunkt für eine Verwandtschaft Bernhards mit dem Hause VERMANDOIS; "consobrinus" deutet aber her auf eine Abstammung von weiblicher als von männlicher Seite hin.

* Korrektur (Werner): Pippin ist nach Werner zu streichen, da er offensichtlich eine Erfindung späterer Genealogen ist.


Werner Karl Ferdinand: Seite 457
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"Die Nachkommen Karls des Großen bis um das Jahr 1000 (1.-8. Generation)"

VI. Generation
1
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Obgleich Brandenburg (Anmerkung zu Brandenburg VI, 1-2) richtig sah, daß für einen "Graf Pippin II. von Valois" jedes Quellenzeugnis fehlt, er also das Ergebnis einer willkürlichen Kombination" sei, nahm er ihn dennoch in die Tafel auf. Können wir also "Pippin" streichen, so müssen wir statt des einem Bernhard, den Brandenburg VI,2 anführt, deren zwei berücksichtigen, in denen wir Vettern Heriberts II. (hier VI,3) zu sehen haben, ohne die genaue Filiation bestimmen zu können.



 
 
 
 
 
 
 
 
 


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