Sohn des Grafen
Hugo von Tours und der Ava
Büttner Heinrich:
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"Die Geschichte des Elsaß"
Liutfrid, Vertrauter
Lothars
II., förderte dessen Verbindung mit Walderada
aufs lebhafteste.
Unter LOTHAR I. war
Münstergranfelden an den Bruder seiner Gemahlin Irmgard,
den Grafen Liutfrid aus dem Elsaß
gekommen. Im dem Geschlecht Liutfrids
erbte sich der Besitz der Abtei fort, bis auf das Eingreifen OTTOS
I. hin Münstergranfelden dem Haus der LIUTFRIDEN
961
oder 967 wieder entzogen wurde.
Tellenbach Gerd: Seite 57
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"Der großfränkische Adel"
Von ihren Söhnen überlebte die Eltern Liutfrid, der gewiß schon bei Aussöhnung LOTHARS mit seinem Vater die Familiengüter nördlich der Alpen zurückerhielt. Liutfrid I. und sein Sohn Liutfrid II. hatten wohl im Elsaß ihre eigentliche Basis, aber auch in Italien sind sie durch ihre Verbindungen und ihren Einfluß bedeutend gewesen. Sie halten sich bald diesseits, bald jenseits der Alpen auf. An ihnen erkennt man recht deutlich, wie es im späteren 9. Jahrhundert noch möglich war, in verschiedenen Teilreichen zu leben und zu wirken. Es ist bezeichnend, dass Liutfrids I. Tochter Ava Gattin des mächtigen Unruoch von Friaul wurde.
Vollmer Franz: Seite 139,170
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"Die Etichonen"
Hugos Sohn Liutfrid
ist nur noch im Elsaß und in Oberitalien interessiert.
Neben den um 835 jung und ohne erkennbare Nachkommen
verstorbenen
Hugo hat Hugo von Tours einen
zweiten, gut bezeugten Sohn Liutfrid,
der bei KAROLINGER-Herrscherns seiner
Zeit eine beachtliche Rolle spielt und Stammvater einer bis um das
Jahr 1000 als Inhaber der Sundgaugrafschaft und der Laienabtrechte des
Juraklosters Granfelden nachweisbaren Linie der LIUTFRIDE
wird. Liutfrid
wird mehrfach ausdrücklich Onkel Lothars
II. genannt und steht bei diesem in hoher Gunst. Er tritt offen
für das Konkunbinat dieses Sohnes seiner Schwester Irmingard
mit Waldrada ein. Er hat eine große
Stellung in der zeitgenössischen Politik und ist der Erbe des Ansehens
seines Vaters Hugo von Tours. 849 spricht ihn
LOTHAR I. als "illuster comes" an, 860 nimmt er am Tage zu Koblenz
teil. Im Auftrag Lothars II. geht er
ein Jahr danach nach Italien zu Papst Nikolaus und 865 zu Kaiser
LUDWIG II. Wie sein Vater Hugo ist auch
Liutfrid
eng mit Italien verbunden. Hier hat er von seinen Eltern die Stellung in
der Lombardei übernommen. Monza wird als sein Lehen namentlich genannt.
Wie der Vater Hugo wird
Liutfrid
in Oberitalien ebenfalls als
dux angeredet; in dieser Eigenschaft
wohl hält er 845 im Herzogshof von Trient Gericht. Beim Aufgebot von
846 war Liutfrid
"missus in prima sacra", er rechnet ganz eindeutig zu den Großen
Italiens.
Neben der oberitalienischen Stellung hat Liutfrid
aber auch am Oberrhein feste Wurzeln. Hier tritt er vor allem als "dominus"
der Juraabtei Münster-Granfelden hervor. Auch
LOTHARS I. Diplom von 849 anerkennt ihn in dieser eigenkirchlichen
Rechtsstellung, und vielleicht geht der Verleihung dieser Abtei an den
Bruder der Kaiserin Irmingard gerade
auf LOTHAR selbst zurück. Sein
Todesdatum läßt sich recht eindeutig auf 865/66 festlegen.
Liutfrids Gemahlin
ist nicht bekannt, doch wissen wir von einer Tochter und zwei Söhnen.
Als seine Tochter ist mit großer Wahrscheinlichkeit Ava, die Gemahlin
des Markgrafen Unruoch aus der Friauler Herzogsfamilie, ausgemacht worden,
und als Kind dieser Ehe hat man eine Gisela erschlossen.
oo N.N.
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Kinder:
Hugo
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Liutfrid II.
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Ava
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oo Unruoch III. Herzog von Friaul
840-1.7.874