Sohn des N.N. aus dem Hause der Oktavianer;
Bruder des
Crescentius
Hermann Klaus-Jürgen: Seite 5,8,13,18,32
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"Tuskulanerpäpste"
Die Tatsache, dass ausgerechnet die nächsten Verwandten
des verstorbenen Stadtpräfekten, die Oktavianer, in ihren Ämtern
verbleiben durften (vgl. Giorgi-Balzani: Regesto IV no. 642, von 1012 September,
wo
Oddo
und
Crescentius
als Sabinarektoren erschienen; Crescentius bleibt darüber hinaus
weiterhin Stadtpräfekt, vgl. Kölmel: Kirchenstaat 158), deutete
darauf hin, dass sie die Wahl Gregors (VI.) nicht unterstützt haben.
Zwar verblieb der Oktavianer Crescentius im Amt
des Stadtpräfekten, indem aber der Papst ihm als "consul et dux" seinem
Bruder Alberich
III. zur Seite stellte, traten des ersteren Richterfunktionen in
den Hintergrund und wurde seine frühere Machtbasis geschmälert.
Die zweite Legation, die 1014 den Stephanier Crescentius
bewegen sollte, vor dem päpstlichen Gericht zu erscheinen, wurde den
Oktavianern
Crescentius
und
Oddo
angeführt.
Vielleicht versprach sich Benedikt
VIII. von einer Intervention der Verwandten einen Meinungsumschwung
des Stephaniers.
Die beiden Oktavianer, Oddo
und sein Bruder Crescentius, konnten das Rektorat
der Sabina ohne Beaufsichtigung bis April 1035 verwalten.
Oddo
wurde im September 1035 durch seinen Sohn Johannes abgelöst.
Kinder:
Johannes
-