Crescentius                                              Graf der Sabina (1003-1047)
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    -   1047
 

Sohn des N.N. aus dem Hause der Oktavianer
 

Hermann Klaus-Jürgen: Seite 5,8,13,18,22
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"Tuskulanerpäpste"

Die Tatsache, dass ausgerechnet die nächsten Verwandten des verstorbenen Stadtpräfekten, die Oktavianer, in ihren Ämtern verbleiben durften (vgl. Giorgi-Balzani: Regesto IV no. 642, von 1012 September, wo Oddo und Crescentius als Sabinarektoren erschienen; Crescentius bleibt darüber hinaus weiterhin Stadtpräfekt, vgl. Kölmel: Kirchenstaat 158), deutete darauf hin, daß sie die Wahl Gregors (VI.) nicht unterstützt haben.
Zwar verblieb der Oktavianer Crescentius im Amt des Stadtpräfekten, indem aber der Papst ihm als "consul et dux" seinem Bruder Alberich III. zur Seite stellte, traten des ersteren Richterfunktionen in den Hintergrund und wurde seine frühere Machtbasis entscheidend gemindert.
Die zweite Legation, die 1014 den Stephanier Crescentius bewegen sollte, vor dem päpstlichen Gericht zu erscheinen, wurde von den Oktavianern Crescentius und Oddo angeführt. Vielleicht versprach sich Benedikt VIII. von einer Intervention der Verwandten einen Meinungsumschwung des Stephaniers.
Die beiden Oktavianer, Oddo und sein Bruder Crescentius, konnten das Rektorat der Sabina ohne Beaufsichtigung bis April 1035 verwalten.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


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