Gerberga von Ivrea                               Markgräfin von Montferrat
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Tochter des Königs Berengar II. von Italien und der Willa von Tuszien, Tochter von Markgraf Boso
 

Brandenburg Erich: Tafel 4 Seite 8
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"Die Nachkommen Karls des Großen"

VII. 40. Gerberge
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              * 945, + ...

Gemahl: vor 961 Markgraf Aledram I. von Montferrat
                                 + nach 967 vor 991 III

Anmerkungen: Seite 123
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VII. 40. Gerberge

als Kind, Liudprand 1. c.
Sie erscheint als Gemahlin des Markgrafen Aledram in einer Urkunde von 961 VIII. Er starb vor 991 III., Breßlau, Konrad II., 1, 390, hat bereits auf die Quellen hingewiesen, aus denen unzweifelhaft hervorgeht, daß Aledrams Söhne aus einer früheren Ehe stammten. Trotzdem hat F. Gabotto, Gli Aleramici in Riv. di storia etc. di Alessandruia 28, 15 wieder den Versuch gemacht, das ganze Haus der ALEDRAMIDEN aus dieser Ehe abzuleiten.
Vgl. dagegen L. Usseglio, I marchesi die Montferrato (Bibl. stor. supalb. 100, 30f.), der wieder auf Breßlaus richtige Deutung zurückehrt. [VII 51]


Werner Karl Ferdinand: Seite 469
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"Die Nachkommen Karls des Großen bis um das Jahr 1000 (1.-8. Generation)"

VII. Generation
50
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Zu Gisla gibt Brandenburg nur den Namen. Gisla ist, zusammen mit Rozala, einer der beiden Töchter Berengars, von denen der Continuator Reginonis zu 965 berichtet: Duus quoque filis Berengariiin palatio cum domna imperatrice decenti sibi honore detinuit. Die dritte der Schwestern, Gerberga, kommt hierfür nicht in Betracht, weil sie vor 961 VIII schon den Markgrafen Aledram geheiratet hatte, vgl. Köpke-Dümmler 380, Anmerkung 1.
Gisla wiederum war vor Gerberga in unserer Tafel aufzuführen, weil Liudprand, Ant. V, 32, ed. Becker 150 diese beiden Schwestern in dieser Reihenfolge nennt. Dümmler zitiert ebd. die Angaben der Kaiserin Agnes, wie sie von Petrus Damianus überliefert wurde, wonach die beiden nach Deutschland exilierten Töchter Berengarseligerent sanctimoniale propsitum et usque ad finem vitae monachicum servarentirreprebensibiliter institutem. Das kann für Rozala jedenfalls nicht zutreffen, denn sie verließ den kaiserlichen Hof, als sie etwa 968 mit dem Grafen Arnulf II. von Flandern vermählt wurde. Entweder ist die Angabe des Petrus Damianus in diesem Punkte unrichtig, oder man müßte annehmen, nicht Rozala, sondern die mit dem noch lebenden Markgrafen Aledram vermählte Gerberga wäre die andere Exilierte, die dann Nonne wurde. Das ist jedoch ganz unwahrscheinlich.


Hlawitschka, Eduard: Seite 118
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"Franken, Alemannen, Bayern und Burgunder in Oberitalien (774-962)"

Ja die Verbindungen zu Berengar wurden von da ab noch enger: Aledram heiratete in zweiter Ehe die Tochter Berengars II., Gilberga. Schon vorher hatte diese sich einmal bei ihrem Vater und ihrem Bruder Adalbert - beide ab 950 Könige - für die Übertragung großer außerordentlicher Rechte (Marktrecht, Zollrecht, curatura etc.) an den inclitus marchio Aledram eingesetzt (958-961). Ein Dokument vom August 961 zeigt Aledram und Gilberga dann bereits als Paar. Aledramus marchio filius Gulielmi comitis et Gilberga filia domini Berengarii regis et Anselmus seu Oddo germani ... iugales et genitores, pater et maternia seu filii et filiastri, statten das von ihnen auf eigenem Grund und Boden in Grazzano bei Casale erbaute Kloster mit ansehnlichem Besitz in der Umgebung von Casale aus.
 
 
 
 

 961
  oo 2. Aledram I. Markgraf von Montferrat
                 -   967/71
 
 
 
 

Kinder:

  Anselm I. Markgraf von Savona
         - um 1020
 
 
 
 

Literatur:
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Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Seite 8,123 - Hlawitschka, Eduard: Franken, Alemannen, Bayern und Burgunder in Oberitalien (774-962), in Forschungen zur Oberrheinischen Landesgeschichte Band VIII Eberhard Albert Verlag Freiburg im Breisgau 1960 Seite 118 - Pauler Roland: Das Regnum Italiae in ottonischer Zeit. Max Niemeyer Verlag Tübingen 1982 Seite 55 - Werner Karl Ferdinand: Die Nachkommen Karls des Großen bis um das Jahr 1000 (1.-8. Generation) Band IV in: Braunfels Wolfgang: Karl der Große Lebenswerk und Nachleben. Verlag L. Schwann Düsseldorf Seite 469 -
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


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