Tochter des Königs
Berengar II. von Italien und der Willa
von Tuszien,
Tochter von Markgraf Boso
Brandenburg Erich: Tafel 4 Seite 8
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"Die Nachkommen Karls des Großen"
VII. 39. Gisela
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Anmerkungen: Seite 123
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VII. 39. Gisela,
nur als Kind erwähnt von Liudprand, Antapod. 5, 32
[VII 50]
VII. Generation
50
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Zu Gisla gibt Brandenburg
nur den Namen. Gisla ist, zusammen
mit Rozala,
einer der beiden Töchter
Berengars,
von denen der Continuator Reginonis zu 965 berichtet: Duus quoque filis
Berengariiin
palatio cum domna imperatrice decenti sibi honore detinuit. Die dritte
der Schwestern, Gerberga,
kommt hierfür nicht in Betracht, weil sie vor 961 VIII schon den Markgrafen
Aledram geheiratet hatte, vgl. Köpke-Dümmler 380, Anmerkung 1.
Gisla wiederum war
vor Gerberga
in unserer Tafel aufzuführen, weil Liudprand, Ant. V, 32, ed. Becker
150 diese beiden Schwestern in dieser Reihenfolge nennt. Dümmler zitiert
ebd. die Angaben der Kaiserin Agnes,
wie sie von Petrus Damianus überliefert wurde, wonach die beiden nach
Deutschland exilierten Töchter Berengarseligerent
sanctimoniale propsitum et usque ad finem vitae monachicum servarentirreprebensibiliter
institutem. Das kann für
Rozala
jedenfalls nicht zutreffen, denn sie verließ den kaiserlichen Hof,
als sie etwa 968 mit dem Grafen Arnulf II. von Flandern vermählt wurde.
Entweder ist die Angabe des Petrus Damianus in diesem Punkte unrichtig,
oder man müßte annehmen, nicht Rozala,
sondern die mit dem noch lebenden Markgrafen Aledram vermählte Gerberga
wäre die andere Exilierte, die dann Nonne wurde. Das ist jedoch ganz
unwahrscheinlich.