Tochter des N.N. (Thessalierin
aus Larisa)
Thiele, Andreas: Tafel 236
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen
Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser
Ergänzungsband"
PHILIPP
II.
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* 382 v.u.Z. † 336 v.u.Z. ermordet
1. oo PHILA
VON ELIMAEIA, Fürstin dort
†
2. oo PHILINNA aus Larisa
†
3. oo AUDATE
(EURIDIKE) aus Illyrien, Nebenfrau
†
4. oo OLYMPIAS
I. VON EPEIROS
†
Tochter des Königs Neoptolemos I.
5. oo KLEOPATRA,
aus vornehmer Familie
† 336 v.u.Z. ermordet
Kleopatra wurde von
Olympias
I., die wegen ihr verbannt wurde, auf heißer Erzplatte
zu Tode gemartert.
Philipp hat sich nicht
allein mit Olympias begnügt. Es
gibt eine lange Liste seiner Frauen, die hier kurz erwähnt seien.
Es sind dies Phila, eine Fürstentochter
aus der makedonischen Landschaft Eleimiotis, eine illyrische Prinzessin
namens Audata, eine Thessalierin aus
Larisa mit Namen Philinna, ferner Nikesipolis,
auch sie aus Thessalien, und zwar aus Pherai stammend, dazu die Gattin
Meda,
endlich Kleopatra, die Nichte des
makedonischen Generals Attalos. Ebenso wie Phila
ist auch Kleopatra eine legitime
Gattin gewesen, Phila am Anfang,
Kleopatra
am Ende seiner Regierung.
Aber da gab es noch einen Sohn Philipp;
dies war Philipp Arrhidaios, der Sohn
der Philinna. Er war an Jahren älter
als Alexander, aber er war geistig
nicht gesund.
Bengtson Hermann: Seite 15
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"Die Diadochen. Die Nachfolger Alexanders des Großen."
Im Hoflager Alexanders lebte ein Stiefbruder, Philipp Arrhidaios, er war ein Sohn Philipps II. und der Philinna, einer Thessalierin.
Errington Malcolm: Seite 61,109
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"Geschichte Makedoniens."
Auch Philipps bekannte
und schließlich berüchtigte Zuneigung zu schönen Frauen
tat ihr Teil zur Kontaktpflege: von der Thessalierin Philinna,
zu der er wohl jetzt eine Beziehung aufnahm, wurde Arrhidaios
geboren, der im Jahre 323 von den Makedonen als König anerkannt wurde.
Meleagros forderte die Soldaten auf, sich der
königlichen Schätze zu bemächtigen, doch mittem im Aufruhr
ließ jemand den Namen Arrhidaios
fallen. Arrhidaios, Sohn Philipps
II. und der Philinna von Larissa,
war tatsächlich im Lager.
Lauffer Siegfried: Seite 22
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"Alexander der Große."
Dieser bewahrte zeitlebens, auch in fernen Ländern,
eine bemerkenswert starke Bindung an seine Mutter, der er Briefe schrieb
und die er ibn manchen persönlichen Fragen als seine einzige Vertraute
ansah [5 Herkunft der Olympias: Diod. 19,51, 1. Plut. Alex.
2,1. Just. 7,6,10,17, 3,14. Berve II 283ff. nr. 581. Samothrake:
Plut. a.O., vgl. Curt. 8,1,26. Die Frage der Legitimität der sieben
namentlich bekannten Frauen Philipps
(Phila, Philinna,
Audata,
Olymppias,
Meda,
Nikesipolis,
Kleopatra,
nach Satyros FHG III 161 fr. 5 = Athen. 13, 557d) ist umstritten, vgl.
dazu Beloch III² 2, 68ff. Berve 1 7f. E, Kornemann, Große Frauen
des Altertums, Wiesbbaden 1947, 87. W.W. Tarn, Alexander der Große
Darmstadt 1968, 542f. Schachermeyer 73f. ].
oo 2. Philipp II. König von Makedonien
382 v.u.Z. †
Sommer 336 v.u.Z. ermordet
Kinder:
Philipp III. Arrhidaios
um 360 v.u.Z. † 317
v.u.Z.
Literatur:
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Bengtson Hermann: Die Diadochen. Die Nachfolger
Alexanders des Großen. C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung
München 1987 Seite 15 - Bengtson Hermann: Philipp und Alexander
der Große. Die Begründer der hellenistischen Welt. Eugen Diederichs
Verlag München 1997 Seite 12,125 -
Errington Malcolm: Geschichte Makedoniens. C.H.
Beck Verlag München 1986 Seite 61,109 - Lauffer Siegfried:
Alexander der Große. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co.
KG München 1993 Seite 22 - Thiele, Andreas: Erzählende
genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische
Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband,
R.G. Fischer Verlag 1994 -