Thermantia                                     Weströmische Kaiserin
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394 415
Rom Rom
 

Jüngere Tochter des römischen Feldherrn Stilicho und der Serena, Tochter von Honorius
Großnichte des Kaisers Theodosius I. der Große
 

Thiele, Andreas: Tafel 484
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 2 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser II Nord-, Ost- und Südeuropa"

HONORIUS
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* 384, 423

  1. oo MARIA
                  407

  2. oo THERMANTIA
                 415

Töchter des Stilicho



Gottschalk Gisela: Seite 248
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"Die großen Cäsaren. Ihr Leben, ihre Taten, ihre Zeit."

Der Kind-Kaiser Honorius war bei der Thronbesteigung 10 Jahre alt. Er blieb zeit seines Lebens unselbständig und von seinen Beratern abhängig. Stilicho, der den jungen Kaiser vollkommen beherrschte, gab ihm nacheinander seine beiden Töchter Maria und Thermantia zur Frau. Aus beiden Ehen gingen keine Kinder hervor.

Günther Rigobert: Seite 19,45,52,57
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"Römische Kaiserinnen. Zwischen Liebe, Macht und Religion."

Der impotente weströmische Kaiser Honorius war in erster und zweiter Ehe mit Töchtern seines germanischen obersten Heermeisters Stilicho verheiratet. Beide Töchter sollen als Jungfrauen gestorben sein.
Dessen Mutter war zwar eine Römerin, aber seine Zeitgenossen sahen in ihm immer den Vandalen. 385 oder 386 wurde Serena und Stilicho die Tochter Maria geboren, darauf ihr Sohn Eucherius, später noch eine zweite Tochter Thermantia.
Stilicho hatte auch innenpolitische Pläne. Durch Heiratspolitik suchte er sich eng mit Honorius zu verbinden, um damit insgesamt seine politische Stellung im Westreich zu festigen. Als Honorius im Jahr 398 vierzehn Jahre alt war, wurde er erst einmal von Stilicho mit seiner Tochter Maria verheiratet. Als Maria Anfang des Jahres 408 starb, beeilten sich Stilicho und Serena, Honorius mit ihrer zweiten Tochter Thermantia zu verehelichen.
Die städtische Ordnung brach zusammen. In Rom befand sich außer Serena und ihrer Tochter Thermantia auch Galla Placidia, zu der Zeit etwa 19 Jahre alt, als sich eine schreckliche Familientragödie abspielte. In seiner Kopflosigkeit glaubte die Mehrheit des römischen Senats Gerüchten, wonach angeblich Serena Alarich nach Rom gerufen habe, um sich damit wegen des Mordes an ihrem Mann und an ihrem Sohn zu rächen. Der Senat verurteilte Serena zum Tode durch Strangulierung.
 
 
 
 

  oo 2. 1. Honorius Flavius Römischer Kaiser
  x       9.9.384 15.8.423
 
 
 
 

Literatur:
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Gottschalk Gisela: Die großen Cäsaren. Ihr Leben, ihre Taten, ihre Zeit. Scherz Verlag Bern und München 1980 Seite 248 - Günther Rigobert: Römische Kaiserinnen. Zwischen Liebe, Macht und Religion. Militzke Verlag Leipzig 2003 Seite 45,52,57 -