2. Sohn des Prinzen
Isaak
Komnenos und seiner namentlich unbekannten Gemahlin; Enkel
des Kaisers Alexios
I.
Lexikon des Mittelalters: Band I Spalte
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Andronikos I. Komnenos, byzantinischer Kaiser Sept. 1183-1185
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* um 1111 † 12. September 1185
Der gebildete, hochintelligente, aber auch
machthungrige und grausame Andronikos
ist "eine der interessantesten Gestalten der byzantinischen Geschichte"
(Ostrogorsky). Nach abenteuerlichen Wanderjahren auf der Flucht vor seinem
Vetter Kaiser Manuel
I. verhilft ihm im April 1182 vor allem das mit einer prowestlichen
Regierung unzufriedene Volk zum Einzug in Konstantinopel. Als Preis duldet
der wohl selbst nicht lateinerfeindliche Andronikos
eine Verfolgung, die sich vor allem gegen Genuesen und Pisaner
richtet. Die grausame Dezimierung der Oberschicht, außenpolitische
Mißerfolge (unter anderem geht Kroatien an Bela
III. von Ungarn verloren, Serbien wird unabhängig, August
1185 nimmt der Normanne Wilhelm II. Thessalonike
ein) und idealistische Versuche, Mißstände in der Beamtenschaft
zu beseitigen, machen alle Schichten zu Feinden des Andronikos,
den beim Aufstand eine wütende Menge zu Tode foltert.
ANDRONIKOS I.
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* um 1123, † 1185 ermordet
Andronikos I. war eine schillernde, abenteuerliche Gestalt und mit seinem kaiserlichen Vetter Manuel I. völlig verfeindet und zeitweise sogar inhaftiert. Er war jahrelang byzantinischer Botschafter und Statthalter in Kilikien und Serbien, trieb ein aufregendes Abenteurerleben und intrigierte stets gegen Kaiser Manuel. Er war zeitweise in Jerusalem, Kiew und Konya und erhielt bei Trapezunt großen Besitz und einen Alterssitz zugewiesen. Andronikos rebellierte 1182 gegen seinen Neffen Alexios II. und wurde 1183 selbst Kaiser. Er errichtete ein brutales, blutrünstiges Terrorregime. Sein Kaisertum stellte die schärfste Reaktion gegen das als degeneriert-verkommen geltendes Westlertum und den Feudalismus dar. Schon 1182 fand ein blutiges "Lateiner-Pogrom" in Konstantinopel statt. Andronikos I. war zeitweise mit Sultan Saladin und dem befreundeten Sultan von Konya verbündet und konnte mit seinem brutalen Vorgehen gegen das "Pronoiasystem" Verfall und Korruption nicht aufhalten. Er provozierte immer größer werdende Unruhen auf dem Balkan, Serbien löste sich und das zweite Bulgarenreich entstand. Ungarn wurde die erste Macht auf dem Balkan und gewann Bosnien und Dalmatien zurück, in Zypern rebellierte der Neffe Isaak Dukas Komnenos, die Normannen fielen ein, marschierten bis Thessaloniki und inthronisierten einen Neffen namens Alexios Komnenos, Enkel von Kaiser Johannes II., als Gegen-Kaiser. Andronikos rottete große Teile des Feudal- und Beamtenadels aus, wurde Opfer einer Verschwörung und wurde von einem entfesselten Mob auf den Straßen von Konstantinopel gelyncht.
1) oo N.N. PALAIOLOGINA, Tochter des Alexios
†
2) oo (Konkubine)
PHILIPPA
VON POITOU-ANMTIOCHIA, Tochter des Fürsten Raimund I.
† 1178
3) oo (Konkubine)
THEODORA
KOMNENA, Tochter des Sebastokrators Issak, Nichte
†
Witwe des Königs Balduin III. von Jerusalem
1183
4) oo AGNES
VON FRANKREICH, Tochter des Königs Ludwigs VII.
† nach 1238
Witwe des Kaisers Alexios II.
Mayer, Hans Eberhard: Seite 111,116
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"Geschichte der Kreuzzüge"
Kurz vor seiner Eheschließung mit Maria
Komnena hatte König
Amalrich den byzantinischen Abenteurer und späteren
Kaiser Andronikos Komnenos in das
Reich gelassen und ihn mit Beirut belehnt. Andronikos
hatte mit seinen vielen Liebesaffären die Regierung in
Konstantinopel schon häufig in Schwierigkeiten gebracht und hatte,
ehe er vor dem Zorn des Kaisers floh, byzantinische Staatsgelder in Zypern
und in Kilikien unterschlagen. Das mußte ihm den geldgierigen Amalrich
empfehlen.
Nach einem 1182 veranstalteten blutigen Massaker gegen
die westlichen Kaufleute war die Lateinerpartei beseitigt. Zum neuen Kaiser
warf sich Andronikos Komnenos auf,
ein energischer, lateinerfeindlicher Mann mit abenteuerlicher Vergangenheit.
Seines Bleibens in Beirut war nicht lange gewesen, dann hatte er die Witwe
Balduins III. entführt und mit ihr an islamischen Höfen
des Mittleren Ostens ein unstetes Wanderleben geführt, bis Theodoras
Gefangennahme durch Byzanz zur Unterwerfung des Andronikos
unter Manuel geführt hatte. Zum
Kaiser emporgespült, sah sich Andronikos
vor allem aus Europa bedroht, wobei die Bedrohung durch die Normannen,
die 1185 Thessalonike verwüsteten, akut war. Unter diesen Umständen
wurde Byzanz 1185 zu einer Allianz mit Saladin
gedrängt, die die Kreuzfahrerstaaten endgültig isolierte.
Pernoud Regine: Seite 114-117
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"Frauen zur Zeit der Kreuzzüge"
Kaiser
Manuel Komnenos hatte einen Vetter namens Andronikos,
über den sich die Chronisten begeistert äußern: Er war
von hohem Wuchs, sehr kultiviert, ein vollendeter Kavalier, gelegentlich
auch ein unerschrockener Krieger, von der Natur mit großer Beredsamkeit
und Überzeugungskraft ausgestaltet, dabei heiter, geistreich, bisweilen
auch spöttisch. Dieses schmeichelhafte Porträt dürfte weitgehend
der Wahrheit entsprochen haben, denn an Liebesabenteuern hat es ihm Zeit
seines Lebens nicht gemangelt.
Manuel hatte ihn
mit einer militärischen Aufgabe in Kilikien betraut, wo Andronikos
von Philippa von Antiochia, der Kaiserin
Maria jüngerer Schwester, erfuhr. Er begab sich
unverzüglich dorthin, in der Absicht, die junge 20- oder 21-jährige
Philippa
zu verführen. Mit Erfolg: Philippa ließ
sich betören. Wahrscheinlich hatte er ihr die Ehe versprochen. Wie
auch immer, der Kaiser, von dem Liebeswerben seines Vetters um seine Schwägerin
in Kenntnis gesetzt, entsandte umgehend den Gouverneur von Kilikien, einen
ungarischen Fürsten namens Koloman,
nach Antiochia, um der Affäre ein Ende zu bereiten. Koloman
scheint übrigens, möglicherweise aus übertriebenem Pflichteifer,
ebenfalls erfolglos versucht zu haben, die junge Philippa zu umgarnen.
Bis es Andronikos,
den berufsmäßigen Verführer, eines schönen Tages zu
neuen Taten drängte und er jene sitzen ließ, die sich ihm überlassen
hatte. Da er es für ratsamer hielt, nicht nach Byzanz zurückzukehren,
bot er seine Dienste dem Königreich Jerusalem an. Amalrich
war soeben von einem Feldzug aus Ägypten zurückgekehrt, bei dem
er sein Verhandlungsgeschick und seine militärische Tüchtigkeit
unter Beweis gestellt hatte. Ihm war der schöne Ritter sehr willkommen,
da er sich von ihm Verstärkung versprach, und er belehnte ihn mit
der Stadt Beirut.
Andronikos war allerdings
nicht gesonnen, dort Ruhe zu geben. Nicht weit von Beirut entfernt, in
Akkon, lebte Prinzessin
Theodora, die Witwe Balduins
III., der fünf Jahre zuvor gestorben war. Sie war sehr
schön und damals (1167) erst 22 Jahre alt. Der Byzantiner stattete
ihr einen Besuch ab, machte ihr unweigerlich den Hof und verstand es wie
immer, ihre Zuneigung zu gewinnen. Theodora
ging
mit nach Beirut und blieb bei ihm. Manuel Komnenos
war
außer sich, als er das erfuhr. Er forderte
König
Amalrich auf, seinen Vetter, diesen Herumtreiber, unverzüglich
festnehmen und nach guter alter byzantinischer Sitte blenden zu lassen.
Andronikos
begriff, dass er in Beirut nicht mehr sicher war,
und beschloß, mit seiner Eroberung zu fliehen. Er ließ überall
verkünden, er habe eine Reise vor, und Theodora
tat so, als wolle sie ihn bis vor die Stadt begleiten. Dann machten sich
beide davon.
Wohin sollten sie fliehen? Weder im Kaiserreich Byzanz
noch im Königreich Jerusalem konnten sie einen sicheren Zufluchtsort
finden. Die beiden Liebenden wurden zunächst in Damaskus von Sultan
Nur ed-Din aufgenommen, danach in Harran, wo die Prinzessin einen Sohn
zur Welt brachte, und später in Bagdad. Doch die Gastfreundschaft
der türkisch-arabischen Staaten scheint nicht unbegrenzt gewesen zu
sein, denn sie flohen danach nach Mardin und schließlich nach Erzerum:
Die beiden waren ständig auf der Flucht. Theodora
wurde schließlich erkannt und vom Statthalter von Trapezunt gefangengenommen.
Andronikos
beschloß darauf, Manuel Komnenos um
Gnade zu bitten und sich ihm zu unterwerfen. Er leistete dem Kaiser den
Treueid ebenso wie dessen Sohn Alexios II. Das
war im Juli 1180. Noch im selben Jahr, am 24. September, starb der Kaiser.
Das byzantinische Kaiserreich geriet nach Manuels
Tod in immer größere Gefahr. Seine Gemahlin Maria
von Antiochia übernahm die Regentschaft, da ihr
Sohn Alexios II. erst 11 Jahre
alt war. Manuel hatte seinen Sohn zum
Nachfolger bestimmt, seiner Frau jedoch ausdrücklich die Regentschaft
anvertraut, unter der Bedingung, dass sie den Schleier nahm - um sie daran
zu hindern, einen fränkischen oder byzantinischen Fürsten zu
heiraten.
Maria von Antiochia
legte zwar die Ordenstracht an, blieb jedoch im Palast von Konstantinopel,
gestützt von einem Neffen ihres Mannes, der auch Alexios
hieß.
Doch Maria war eine Fremde, der die
übrigen Mitglieder der Familie
KOMNENOS ihre Machtposition verübelten. Es kam zu einer
Kette von Verschwörungen und Aufständen, bei denen vor allem
eine weitere Maria, Tochter
aus Manuel Komnenos' erster Ehe,
und ihr Mann Rainer von Montferrat die Anstifter waren, im Einvernehmen
mit dem Patriarchen Theodosius.
Andronikos wurde
schnell klar, welchen Vorteil er aus dieser Situation ziehen konnte. Er
residierte damals in Sinope oder Oinaion an der Schwarzmeerküste und
verfolgte das Geschehen mit höchster Aufmerksamkeit. Nachdem er im
Frühjahr 1182 ein Heer aufgestellt hatte, marschierte er nach Konstantinopel.
Seine Ankunft löste einen beispiellosen Aufruhr aus. Der allgemeine
Volkszorn richtete sich nach kurzer Zeit gegen die Lateiner. Wer sich nicht
auf ein Schiff retten konnte, wurde auf bestialische Weise niedergemetzelt.
Priester und griechische Mönche hetzten das Volk auf und ließen
sogar den Legaten des Papstes Alexander III., Kardinal Johannes,
enthaupten.
Nachdem sie eine Weile Verbündete gewesen waren
und die Aussicht auf eine dauerhafte Verständigung bestanden hatte,
war die Kluft zwischen Byzantinern und Lateinern tiefer als je zuvor.
Andronikos ließ
einige Zeit verstreichen, bevor er in Konstantinopel einzog. Nachdem sich
der Aufruhr gelegt hatte und er sich seiner Schar sicher war, ging er geschickt
ans Werk, aber auch ebenso brutal, wie man es von ihm gewohnt war. Im September
1182 ließ er zunächst den jungen Alexios
II. krönen, Maria und
Rainer
von Montferrat vergiften und die Regentin Maria
von Antiochia des Verrats beschuldigen. Sie wurde zum Tode verurteilt
und in ihrer Zelle erdrosslt. Nachdem er die wichtigsten Ämter bis
hin zum Patriarchen Theodosios durch Leute seines Vetrauens besetzt
hatte, ließ sich Andronikos ein
Jahr später in der Hagia Sophia von dem neuen Patriarchen Basilios
krönen. Doch der junge Alexios war
noch am Leben. Diesen ließ er in seinem Bett erwürgen und heiratete
seine 11-jährige Verlobte Agnes,
die Tochter des französischen Königs
Ludwig VII.
Was danach geschah, ist in höchstem Maße widersprüchlich,
wie man es so häufig in der Geschichte erlebt - und leider vor allem
für die letzte Zeit des byzantinischen Kaiserreichs charakteristisch
war. Andronikos ergriff eine Reihe
sehr vernünftiger Maßnahmen, beseitigte Mißstände,
senkte die Steuern, gewährte den Bauern einen bis dahin nicht gekannten
Schutz und führte sinnvolle Reformen durch. Einige, die sich gegen
ihn auflehnten, weil sie es ihm übelnahmen, die Krone an sich gerissen
zu haben, wurden von Andronikos mit
unerbittlicher Härte verfolgt. 1184 bemächtigte sich ein Neffe
Manuels,
Isaak
Dukas Komnenos, der Insel Zypern und ließ sich dort zum
Kaiser ausrufen: Seine Verwandten, die sich noch in Konstantinopel aufhielten,
wurden von Andronikos umgebracht, der
immer gewalttätiger wurde und sogar mit Saladin
über
die Aufteilung der Kreuzfahrerstaaten verhandelte.
Etwa um dieselbe Zeit empfing ein Nachkomme der von alters
her mit den Byzantinern verfeindeten Normannen, König
Wilhelm II. von Sizilien, an seinen Hof einen Neffen Manuels.
Er hieß ebenfalls Alexios und
gab sich als Manuels Sohn,
Alexios II., aus, der angeblich überlebt hatte. Wilhelm
II. lief mit einer beachtlichen Flotte aus, in der erklärten
Absicht, Konstantinopel aus der Hand des Usurpators Andronikos
zu befreien. Am 24. Juni 1185 nahm er Durazzo ein und am 24. August Thessalonike,
das den MONTFERRATS gehörte. In Konstantinopel machte sich
Panikstimmung breit. Die Angehörigen des Adels lehnten sich gegen
Andronikos
auf. Einer von ihnen, Issak Angelos,
wurde bei einem Aufstand am 12. Septmber 1185 von der Menge zum
Kaiser ausgerufen. Von allen fallengelassen, versuchte
Andronikos
über
das Schwarze Meer zu entkommen, wurde aber erkannt, gefaßt und von
der Bevölkerung
gelyncht: ein klägliches Ende für
einen Abenteurer. Von da an steuerte das byzantinische Kaiserreich allmählich,
aber unaufhaltsam in seinen Untergang.
1. oo N.N. Palaiologos, Tochter des Alexios
†
1183
2. oo 2. Agnes von Frankreich, Tochter des Königs
Ludwig VII.
1171 † um 1240
Geliebte:
Philippa von Antiochia
1146 † 1176
Theodora Komnena Königin von Jerusalem
1145 † um 1217
Eudokia Komnena
†
Kinder:
1. Ehe
Manuel Komnenos
† 1186
ermordet
Stammvater der Kaiser von Trapezunt
Johannes Komnenos
† 1185 ermordet
Maria
†
oo Theodor Synadenos
†
Illegitim
von Eudokia Komnena
Alexios
†
Er floh 1185 nach Georgien.
Irene
†
oo Nikephoros Palaiologos
†
von Theodora Komnena
Irene
†
oo Alexios Komnenos, ill. Sohn Manuels I.
† 1188
Literatur:
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Browning Robert: Byzanz. Roms goldene Töchter.
Die Geschichte des Byzantinischen Weltreiches. Gustav Lübbe Verlag
GmbH Bergisch Gladbach 1982 Seite 132,134,157,159,163 - Heilig,
Konrad Josef: Ostrom und das Deutsche Reich um die Mitte des 12. Jahrhunderts.
Die Erhebung Österreichs zum Herzogtum 1156 und das Bündnis zwischen
Byzanz und dem Westreich, in Kaisertum und Herzogsgewalt im Zeitalter Friedrichs
I. Studien zur politischen und Verfassungsgeschichte des hohen Mittelalters,
Anton Hiersemann Stuttgart 1944 Seite 142,231,255,258,263-267 - Kashdan
A.P.: Byzanz und seine Kultur. Akademie-Verlag Berlin Seite 60,84,134,149,172,184
- Mayer, Hans Eberhard: Geschichte der Kreuzzüge, Verlag W.
Kohlhammer GmbH 1995 Seite 111,116 - Norwich
John Julius: Byzanz. Der Aufstieg des oströmischen Reiches. Econ Verlag
GmbH, Düsseldorf und München 1993 Band III Seite 165-184
- Oldenburg Zoe: Die Kreuzzüge. Traum und Wirklichkeit eines
Jahrhunderts. S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main Seite 36,308,379
- Pernoud Regine: Frauen zur Zeit der Kreuzzüge. Verlag Herder
Freiburg im Breisgau 1995 Seite 114-117 - Runciman, Steven: Geschichte
der Kreuzzüge, Sonderausgabe in 1 Band Verlag H.C. Beck München
1978, Seite 561-562 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische
Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische
Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband,
R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 203 -