Adalbert II.                                              Graf von Winterthur
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um 1010-18.6.1053 gefallen
               bei Civitate

Sohn des Grafen Werner I. von Winterthur und der Irmgard von Nellenburg, Tochter von Graf Mangold I.
 

Paul Kläui: Seite 14
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"Die schwäbische Herkunft der Grafen Werner"
in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 69 1958

Der ebenfalls bei Civitate gefallene Bruder Adalbert hat nur eine Tochter Adelheid hinterlassen, und man wird mit der Annahme nicht fehlgehen, dass auch für sie Eberhard von Nellenburg, der gleichzeitig Graf im Zürichgau war, als Vormund wirkte. Ihr väterliches Erbe um Winterthur bestand wohl hauptsächlich aus nellenburgischem Gut der Großmutter, wozu St. Galler Lehen und Vogteirechte über die Besitzungen des Bistums Konstanz in Oberwinterthur und Umgebung kamen. Es ist daher naheliegend, anzunehmen, dass der Vormund ihr nach dem Tode Werners III. tauschweise die angrenzend gelegenen Erbgüter Werners IV. verschaffte .
Sicher ist, dass Adelheid wenig später (um 1070) ihre Besitzungen und damit auch die Kyburg durch Heirat an Hermann I. von Dillingen brachte, der sie dann als Stützpunkt im Kampfe gegen Anhänger HEINRICHS IV. einrichtete, bis sie 1079 vom Abt von St. Gallen eingenommen und verbrannt wurde.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Kinder:

  Adelheid von Winterthur
  um 1050-1.3. nach 1125

um 1070
  oo Hartmann I. Graf von Dillingen
             -16.4.1120