Johannes III.                                  Herzog von Oppeln (1476-1532)
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1458/60-27.3.1532
 

2. Sohn des Herzogs Nikolaus I. von Oppeln und der Magdalena von Brieg-Liegnitz, Tochter von Herzog Ludwig II.
 

Thiele, Andreas: Tafel 97
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

JOHANNES III. (HANUS)
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    + 1532

Johannes III. folgte 1476 seinem Vater als Herzog zu Oppeln-Falkenberg, wurde erbitterter Gegner von König Matthias von Ungarn-Böhmen, da dieser große Teile von Schlesien für seine Familie besetzte und wurde von ihm verjagt. Er ging zu den polnischen JAGELLONEN über, wurde von diesen 1490 sofort restituiert und erhielt alle Privilegien bestätigt. Johannes III. bekam 1497 Gleiwitz, erbte 1509 Kosel, Tost und Münsterberg und wurde von seinem Neffen Valentin dem Buckligen zum Erben gemacht und erbte daher 1521 auch Ratibor-Pleß-Rybnik. Er schloß sich an Markgraf Georg von Hohenzollern-Ansbach an, der sich in Ober-Schlesien etablierte und schloß mit ihm eine Erbverbrüderung. Er führte mit ihm 1526 die Reformation durch, wurde 1526 Oberlandeshauptmann von Ober-Schlesien. Johannes III. geriet stark unter Druck von König FERDINAND I. VON HABSBURG-BÖHMEN, mußte die Erbverbrüderung widerrufen. Georg kam pfandweise in den Besitz von Oppeln, Oderberg und Ratibor, die Restbesitzungen fielen zum Teil an entfernte Vettern in Nieder-Schlesien-Liegnitz. Letztlich fiel alles an die HABSBURGER in Böhmen.



Literatur:
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Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 97 -