2. Sohn des Herzogs
Nikolaus I. von Oppeln und der Magdalena von Brieg-Liegnitz,
Tochter von Herzog
Ludwig II.
Thiele, Andreas: Tafel 97
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen
Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser
Ergänzungsband"
JOHANNES III. (HANUS)
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+ 1532
Johannes III. folgte 1476 seinem Vater als Herzog
zu Oppeln-Falkenberg, wurde erbitterter
Gegner von König Matthias von Ungarn-Böhmen,
da dieser große Teile von Schlesien für seine Familie besetzte
und wurde von ihm verjagt. Er ging zu den polnischen JAGELLONEN
über, wurde von diesen 1490 sofort restituiert und erhielt alle
Privilegien bestätigt. Johannes III. bekam 1497 Gleiwitz,
erbte 1509 Kosel,
Tost und Münsterberg
und wurde von seinem Neffen Valentin dem Buckligen zum Erben
gemacht und erbte daher 1521 auch Ratibor-Pleß-Rybnik.
Er schloß sich an Markgraf Georg von Hohenzollern-Ansbach an, der
sich in Ober-Schlesien etablierte und schloß mit ihm eine Erbverbrüderung.
Er führte mit ihm 1526 die Reformation durch, wurde 1526 Oberlandeshauptmann
von Ober-Schlesien. Johannes III. geriet stark unter Druck von
König
FERDINAND I. VON HABSBURG-BÖHMEN, mußte die Erbverbrüderung
widerrufen. Georg kam pfandweise in den Besitz von Oppeln, Oderberg und
Ratibor, die Restbesitzungen fielen zum Teil an entfernte Vettern in Nieder-Schlesien-Liegnitz.
Letztlich fiel alles an die HABSBURGER
in Böhmen.