Gerlach
I.
Graf von Isenburg-Wied
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um 1365 † nach
5.2.1413
Einziger Sohn des Grafen Wilhelm I. von
Isenburg-Braunsberg (†
17.7.1383) aus
seiner 3. Ehe mit der Lysa von Isenburg-Arenfels
(† 1403),
Tochter von Graf Gerlach III.
Bruder von Kanoniker Wilhelm in Trier und Köln († 1439/46)
Stief-Bruder von Graf Wilhelm II. von Wied († nach 11.3.1409), Heilwig von Isenburg († nach 28.1.1389), Nonne Ysaldis in Gandersheim, Gräfin Elisabeth von Blankenheim († um 22.5.1426)
Groß-Neffe von
Margaretha von Katzenelnbogen († 1336), Johann von Katzenelnbogen (†
nach 1314), Äbtisin Jutte von Kloster Kaufungen († 1378), Gräfin Anna von Isenburg-Limburg († 1350), Gräfin Elisabeth von Sponheim-Kreuznach († 1368), Agnes von Katzenelnbogen († vor
1338), Graf Wilhelm II. von Katzenelnbogen († vor
23.10.1385), Diether von
Katzenelnbogen (†
3.10.1350), Pfarrer Berthold zu Gerau († nach 1321), Graf Eberhard V. von Katzenelnbogen (†
9.12.1403)
Enkel von Graf Bruno
IV. von Isenburg-Braunsberg († 23.8.1325) und der Heilwig von Katzenelnbogen
(†
1333)
Graf Wilhelm hat seinen
ältesten
Sohn Wilhelm (1360-1409)(Lebt
noch am 11.3.1409, war tot 1411.
Führt im Siegel den Isenburger Schild mit einem
Löwenschildchen belegt), der seit 1360 als Propst zu Aachen
begegnet, wohl schon zu Lebzeiten als Mitherrn angenommen, da dieser
schon vor des Vaters Tod, am 17.7.1383, seit 1380 Graf von Wied genannt
wird. Graf Wilhelm blieb geistlich, doch
zeugen mancherlei Händel,
in die er verstrickt war und seine neun Kinder von einer durchaus
weltlichen Lebensführung, die auch in seiner Politik sich
widerspiegelt. Sein Vater hatte bei der Einlösung Dierdorfs diese
1355 als trierisches Offenhaus anerkennen müssen, was er 1400
widerrief, als er es dem Kölner Erzbischof zu Lehen auftrug, um es
dem Machtbereicht des Trierer Erzstifts zu entziehen. Braunsberg und
Anhausen überließ er seinem Bruder Gerlach, dem er 1404 auch
Dierdorf und die Grafschaft Wied außerhalb der Aldeck und dem
Rengsdorfer Kirchspiel außer Kirchgaben, der hohen Feste zu Wied
und der Feste Rengsdorf verpfändete.
Gerlach
von Isenburg-Wied (1369-1412)
war 1369 mit Bertha von
Westerburg verlobt worden, doch wurde er 1376
zur Sicherung des Erbes seiner Arenfelser
Mutter mit Agnes von
Isenburg-Büdingen vermählt. Als Landesteil erhielt er
seiner
Mutter Erbe, die Hälfte der Arenfelser
Herrschaft Isenburg. Er
folgte 1411 seinem Bruder Graf von
Wied, nahm aber bereits 1411 ein
vorläufige Teilung zwischen seinen Söhnen vor, danach sollte
Junggraf Wilhelm von Wied die
Grafschaft Wied, Braunsberg, Dierdorf und
den Teil von Isenburg, den Graf Wilhelm von Wied, Propst zu Aachen,
gehabt, mit den wiedischen Leuten
zu Vallendar und Jungherr Johann von
Isenburg die Herrschaft Isenburg, wie vor ihm sein Vater, das
Recht
Arenfels und Herrschbach einzulösen und eine Rente vom Zoll zu
Linz haben.
Da die Ehe Graf Wilhelms von Wied (1402-1462)
(Graf 1415)
mit Philippa von Loen und
Heinsberg (1402-1472) kinderlos blieb,
übertrug er am 19.11.1454 dem Enkel seines Bruders Johann,
Friedrich ältestem
Sohn zu Runkel, und dessen Gemahlin Agnes von
Virneburg Schloss und Stadt Wied, Schloss und Herrschaft
Braunsberg und
seinen Anteil an Isenburg. Gleichzeitig verzichteten auch die Grafen
von Virneburg auf ihre Ansprüche an die Grafschaft Wied zugunsten
Friedrichs von Runkel.
oo AGNES
VON ISENBURG-BÜDINGEN, Tochter des Herrn Johann I.
†
nach 9.7.1402
Kinder:
Wilhelm III. Graf von Wied
†
22.10.1462
Johann II. Graf von Isenburg
† 1454
Dietrich von Wied
† nach
1419
Lysa von Wied
† 1455
oo Gerlach von Breidenbach
†