Heilwig von Katzenelnbogen
Gräfin von Isenburg-Braunsberg
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um 1290 †
1333
Ältere Tochter des Grafen
Wilhelm I. von Katzenelnbogen († 18.11.1331) aus seiner 1.
Ehe mit der Irmgard (Jutta) von
Isenburg-Büdingen (†
1302/03),
Tochter von
Herrn Ludwig I. (†
1302/04) und
der Heilwig von Büdingen
Schwester von
Margaretha von Katzenelnbogen († 1336)
Stief-Schwester von Johann
von Katzenelnbogen (†
nach 1314), Äbtisin Jutte von Kloster Kaufungen († 1378), Gräfin Anna von Isenburg-Limburg († 1350), Gräfin Elisabeth von Sponheim-Kreuznach († 1368), Agnes von Katzenelnbogen († vor
1338), Graf Wilhelm II. von Katzenelnbogen († vor
23.10.1385), Diether von
Katzenelnbogen (†
3.10.1350), Pfarrer Berthold zu Gerau († nach 1321), Graf Eberhard V. von Katzenelnbogen (†
9.12.1403)
Nichte von Herrin Heilwig von Wied-Braunsberg,
Herrin Elisabeth von Weinsberg (†
1330), Propst Berthold von Oberwesel (†
1316), Nonne Agnes im Kloster Klarenthal, Graf Diether VI. von Katzenelnbogen (†
1315)
Groß-Nichte von Gräfin
Mathilde von Looz-Chiny († vor 1279), Graf Wilhelm von Jülich († 16.3.1278 erschlagen), Gräfin
Richarde von Salm-Vianden, Gräfin Blancheflor
von Sponheim-Kreuznach, Archidiakon
Otto zu Lüttich, Graf Walram von Jülich († 1297), Gräfin Pironetta von Arnstein († nach 22.2.1300), Gräfin Katharina von Arberg († nach 1286), Graf Gerhard V. von Jülich († 29.7.1328), Mechthild von Jülich,
Herrn Gerlach V. von Isenburg-Arenfels († 1303), Herrin Elisabeth von Eppstein (†
nach 16.3.1272)
Enkelin von Grafen Diether V. von Katzenelnbogen († 13.1.1276) aus
seiner 2. Ehe mit der Margareteh
von Jülich († 12.10.1292)
Seinem
Sohne Brun (1305-1325)
überließ er 1308 seinen Teil der Burg
Altwied mit Burgmannen und allem Zubehör, den Brun mit 20 Mark
Jahrrente an den Freien der Grafschaft Wied seiner Gemahlin Heilwig von
Katzenelnbogen (1305-1346) (Tochter Graf Wilhelms von
Katzenelnbogen) als Morgengabe verschrieb. Heilwig, die Güter
zu Senheim, Wissenbach und Eiershausen eingebracht hatte, wurde 1308
auf Rückeroth und Roth bewittumt. Von seinem Vater erwarb Brun
1319 dessen Haus zu Isenburg zum Wittum Heilwigs für 500 Mark,
dazu 1319 von den von Ascheid die Vogtei Ascheid (den Rest seine
Witwe Heilwig
1346). Sein Eigengut Rückeroth trug er 1321
für 300 Mark Trier zu Lehen auf, von dem sein Vater bereits
Dierdorf und den Wildbann im Spurkenwald zu Lehen trug. Dieser
Lehnsauftrag ist wohl nur durch das Bestreben Erzbischof Baldewins, die
Trierer Lehnshoheit auf jede Weise auszudehnen, zu erklären. Einen
anderen Grund deutet Bruns
Großmutter Isalde
an, die in ihren
letzten Lebensjahren das wiedische
Erbe ihren Enkelinnen zugewandt
wissen wollte („sal ouch vort an de dochtere erven“), da es von
einer Erbtochter stamme und 1326 klagte, dass Brun Isenburg dem Abt von
Fulda nach seiner Mutter Tod ohne seines Vaters Wissen aufgetragen habe
(„dat ym got vergeve, dat he neyt dun inmochte noch insolde mit
rechte“), um seine Schwestern um ihr Erbe zu bringen („dat he
sine sustere inerfte“ „ad defraudandum sorores suas et ad
exheriditandum“).
Diese Klage lässt uns zumindest
eine zielbewusste Politik Bruns,
das Erbe dem Mannesstamm zu erhalten,
erkennen und liefert uns in der Aufstellung der Eigengüter Johanns
von Braunsberg 1326 einen Querschnitt durch den Besitz jenes
Geschlechts. Der weitaus größere Teil dieser Güter
lässt sich als Braunsberger
Besitz schon vorher nachweisen. Selbst
die Güter zu Ober- und Niederbieber „id si gerechte inde hoybe“
und die Hube zu Heddesdorf sind Braunsberger
Erbe. Alter wiedischer
Besitz war sicher nur Isaldes Wittumsitz
Nodhausen und wahrscheinlich
Gefälle, Land und Wingerten zu Segendorf, Rodenbach, Wollendorf,
Gönnersdorf, Hüllenberg und Fahr (Nur summarisch wird die
Grafschaft und Herrschaft Wied mit anderen Gerichtsbezirken und Rechten
als Erbe der Herren von Eppstein und Braunsberg angesprochen).
10.1.1306
oo Bruno
IV. Graf von Isenburg-Braunsberg
um 1290 † 23.8.1325
Kinder:
Wilhelm I. Graf von Isenburg-Braunsberg
um 1310 †
17.7.1383