Ältester Sohn des Grafen
Ulrich II. von
Helfenstein-Sigmaringen († nach 17.5.1294)
und der Willibirg
von Dillingen, Tochter von Graf
Hartmann IV. (†
11.12.1258)
und der Willibirgis
von Truhendingen
Bruder von Gräfin Agnes von Montfort, Gräfin Willibirg von Plain-Hardegg († 27.8.1314) und Graf Eberhard von
Helfenstein (†
nach 1303)
Neffe von Dompropst
Ludwig zu Augsburg († 26.10.1285), Graf Hartmann V. von Dillingen († 4.7.1286), Friedrich von Dillingen († nach 1227), Ludwig von Dillingen († 4.7.1251), Graf Adalbert IV. von Dillingen († 1257 vor 20.5.), Herrin Agnes von Gundelfingen-Hellenstein († nach 1258), Gräfin Udilhild von Zollern († 12.5.nach 1289), Pfalzgräfin N.N. von Tübingen
Enkel von Graf
Ulrich
I. von
Helfenstein († nach 1241) und der N.N. von Ravenstein
Schwennicke
Detlev:
Tafel 57
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"Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band XII"
ULRICH III.
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†
nach 1291 in BLAUBEUREN
HERR zu HÜRBEN
1305 VOGT zu AUGSBURG, VOGT zu ELCHINGEN
1287 DER JÜNGERE
1263/1315
I. oo ADELHEID VON GRAISBACH,
ERBIN
der
ALBECKSCHEN VOGTEIEN 1276
†
23.V.1291
Tochter von Graf Berthold III. und Elisabeth von (Hirschberg)
II. oo MARGARETA
VON TOLLENBURG 1295
†
Tochter von Graf Friedrich
III.
ADELHEID
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†
23.V.1291
1276
oo UDO III.
GRAF von HELFENSTEIN 1263/1315
†
MARGARETA
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†
1296
oo ULRICH III.
GRAF von HELFENSTEIN 1263/1315
†
Durch Ulrichs II. zweite Heirat (1267) mit der Tochter des Pfalzgrafen Rudolf von Tübingen kommt die Herrschaft Blaubeuren an ihn und er ist dadurch einer der mächtigsten Herren in Schwaben.
Ulrich III. von Helfenstein (1273-1315) gewinnt das Erbe der Herren von Albeck und damit das Augustiner-Chorherrenstift in Steinheim mit Zugehör. Die Vogtei der Albeckischen Familienstiftung war im Erbgang an Adelheid von Graisbach [† 23.5. 1291](der Ur-Enkelin der Adelheid von Albeck über deren Enkelin Agnes) gelangt, mit der sich Ulrich III. vermählte. Sie bringt die Vogtei Steinheim als Mitgift in die Ehe.
Damit hält Ulrich III. die Vogteien Anhausen, Herbrechtingen und Steinheim.
Die in Süd-Deutschland derzeit mächtigsten Grafen, Graf Ulrich III. und Graf Eberhard von Wirtemberg sind 1286 in Opposition zu König RUDOLF VON HABSBURG.
König RUDOLF unterwirft 1287 Graf Eberhard und bezwingt im selben Jahr die Burg Herwartstein; er bricht damit auch die Macht Ulrichs III.
Ulrich III. ist 1302 gezwungen, Herwartein mit Zugehör an König ALBRECHT I. VON HABSBURG zur Ausstattung des künftigen Klosters Königsbronn zu verkaufen.
Ab 1315 verwalten die Söhne Ulrichs III., Johann und Ulrich IV. die Güter im Brenztal.
Kinder:
1. Ehe
Ludwig von Helfenstein
†
1292/94 erstochen
Agnes von Helfenstein
†
nach 7.8.1334
oo Simon I. Herzog von Teck-Hayningen
†
5.3.1316
Adelheid von Helfenstein
†
Johann I. Graf von Helfenstein
† 1.6.1340
Ulrich IV.
Graf von Helfenstein
† Ende 1326
2. Ehe
Anna von Helfenstein
um 1295/1300 † nach
15.10.1361
vor 23.6.1329
oo Engelhard VI. Schenk von Weinsberg
x
um 1270 †
3.12.1346
Literatur:
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Bühler Heinz: Adel,
Klöster und
Burgherren im alten Herzogtum Schwaben Anton H. Konrad Verlag 1997
Seite 403-404 - Schwennicke,
Detlef: Europäische
Stammtafeln. Stammtafeln zur
Geschichte
der Europäischen Staaten. Neue Folge Band XII, Schwaben Tafel 57,65,80 - Schwennicke
Detlev: Europäische
Stammtafeln
Neue Folge Band I. 1 Tafel 89 -