Ältester Sohn des Grafen
Ulrich I. von
Helfenstein († nach 1241) und der N.N. von Ravenstein, Tochter
von Adalbert
Bruder von
Dompropst Ludwig zu Augsburg († 26.10.1285), Hans von Helfenstein († klein)
Neffe von Graf Eberhard von Helfenstein († nach 1229), Graf Rudolf I. von Helfenstein († um 1212), Graf Gottfried von Helfenstein und
Sigmaringen († 2.2.1241), Bischof Berthold von Chur († 25.8.1233 ermordet), Gräfin Adelheid von Heiligenberg
Cousin von Graf
Gebhard von
Sigmaringen-Peutengau (†
nach 1253), Bischof Berthold von Passau (†
25.1./10.2.1254), Bischof
Albert von Regensburg (†
9.10.1260/62)
Groß-Neffe von
Ulrich von
Sigmaringen-Spitzenberg († nach 1147), Bischof Gottfried von Regensburg († 8.7.1190),
Äbtissin Udelhilt von Lindau († 28.2.)
Enkel von Graf
Ludwig
I. von
Spitzenberg-Sigmaringen († nach 1200) und der N.N. von Helfenstein
Lexikon des Mittelalters: Band IV Spalte 2118
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Helfenstein, Grafen von
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Die sich im 13. Jahrhundert in einen
Sigmaringer, Spitzenberger (beide im 13.
Jahrhundert erloschen) und einen Helfensteiner
Zweig aufspaltende
Familie hatte umfangreiche Güter auf der
Schwäbischen Alb zwischen Geislingen/Steige (dort reiche
Zolleinkünfte), Ulm und Heidenheim sowie im Donautal um
Sigmaringen.
Der Helfensteiner Zweig erwarb um 1258 große
Teile des um Ulm
herum gelegenen Besitzes der Grafen von Dillingen und erreichte damit
einen Höhepunkt seiner Macht.
I. Eberl
ULRICH II.
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† nach
17.V.1294
GRAF von HELFENSTEIN
1258/89 GRAF von SIGMARINGEN
um 1263 VOGT zu BLAUBEUREN
Oheim des Reichsschenken WALTER VON LIMPURG DES ÄLTEREN
1284 DER ÄLTERE
1241
I. oo N.N. VON
TÜBINGEN
†
Tochter von Graf Rudolf dem Scherer
II. oo WILLIBIRG
VON DILLINGEN, ERBIN der VOGTEI HERBRECHTINGEN 1258/1259
† 1268
Tochter von Graf Hartmann
IV.
WILLIBIRG
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† 1268
1258
oo ULRICH II.
GRAF von HELFENSTEIN 1241/90
†
Graf Ulrichs gleichnamiger Sohn († um
1289),
auch im Gefolge Konradins
erwähnt,
vermehrte gegen Ende der staufischen
Periode sein Hausgut beträchtlich durch seine Heirat mit
Willibirg,
einer der reichen Töchter des im Jahre 1258 gestorbenen Grafen
Hartmann
IV. von Dillingen, deren Erbe in Württemberg in der
Neresheimer
Gegend
lag. Auch erwarb er - die Art des Erwerbs ist nicht ganz sicher - wohl
im Beginn der folgenden Periode noch die früher tübingische
Herrschaft
Blaubeuren nebst der Vogtei über die Besitzungen des dortigen
Klosters außerhalb seiner Ringmauern.
Bühler Heinz:
Seite 403-404
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"Adel,
Klöster und
Burgherren im alten Herzogtum Schwaben"
Sein Sohn Ulrich II.
(1241-1290) gewann durch seine Ehe mit Willibirg von Dillingen den
Kirchensatz in Zöschingen und Güter in Fleinheim sowie die
Anwartschaft auf die Vogtei Herbrechtingen, die er nach dem Tode seines
Schwieger-Vaters, des Grafen Hartmann IV. von Dillingen († 1258), an sich zog.
Ferner erhielt er von den Herzögen von Kärnten, den
Söhnen Meinhards II. von
Görz, die Herrschaft
Herwartstein
mit Springen, Itzelberg, Zahnberg, Bibersohl und anderen Weilern auf
dem Albuch zu Lehen. Er sperrte damit den wichtigen Talpaß von
Kocher und Brenz an einer der engsten Stellen. Diese Position sollte
Bedeutung erlangen, als der Graf mit dem König in Konflikt
geriet. König RUDOLF VON
HABSBURG wollte nach dem Interregnum die Herzogsgewalt in
Schwaben erneuern und einem seiner Söhne zuwenden. Einer der
entschiedensten Gegner dieser Absicht war der Graf von Helfenstein. Der
König hoffte ihn für den geplanten Romzug zu gewinnen und
bestätigte ihm daher im Stuttgarter Sühnevertrag 1286 die
Vogteien der Klöster Herbrechtingen und Anhausen, die nunmehr als
Reichslehen galten. Doch schon im folgenden Jahr lag der Graf erneut
mit dem König im Krieg. Jetzt wurde Herwartsheim vom König
belagert, eingenommen, zerstört und vorübergehend dem Grafen
Ludwig von Öttingen
übergeben.
Unter Ulrich II. hatte
die Grafschaft Helfenstein einen ersten
Höhepunkt erreicht. Der Krieg mit dem König jedoch hatte den
Grafen in arge Unkosten gestürzt.
Als Ulrich II. um 1290
starb, hinterließ er seinem Sohn beträchtliche Schulden, und
dieser mußte sehen, wie er seine Gläubiger zufriedenstelle.
1. oo N.N. von Tübingen, Tochter des Grafen Rudolf
I. der
Scherer
†
2. oo Willibirg von Dillingen, Tochter von Graf Hartmann IV.
† 1268
Kinder:
Ulrich III.
Graf von Helfenstein
† nach 1315
Willibirg von Helfenstein
† 27.8.1314
Agnes von Helfenstein
†
oo Ulrich I. Graf von Montfort
† 4.1287
Eberhard Graf von Helfenstein
† nach 1303
Literatur:
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Schwennicke, Detlef:
Europäische Stammtafeln. Stammtafeln zur Geschichte der
Europäischen Staaten. Neue Folge Band XII, Schwaben Tafel 32,57 -