Einzige Tochter von Graf Hartmann IV. von Dillingen (†
11.12.1258)
und der Willibirgis
von Truhendingen, Tochter von Graf
Friedrich IV. († 1253) aus seiner 2. Ehe mit
der Agnes
Schwester von Graf Hartmann V. von Dillingen († 4.7.1286), Friedrich von Dillingen († nach 1227), Ludwig von Dillingen (†
4.7.1251), Graf Adalbert IV. von Dillingen (†
1257 vor 20.5.),
Herrin Agnes von Gundelfingen-Hellenstein (†
nach 1258), Gräfin Udilhild von Zollern (†
12.5.nach 1289),
Pfalzgräfin N.N. von Tübingen
Nichte von Domherrn Otto zu Eichstätt († 4.4.1275), Domherrn Adalbert zu Würzburg († 1261), Gräfin Agnes von Fürstenberg († 6.12. 1294), Graf Friedrich von Truhendingen († 30.8.1274), Ludwig von Truhendingen († 7.12.1278), Konrad von Truhendingen († nach 1240) -
Enkelin von Graf
Adalbert III. von
Dillingen († 1214)
und der Heilika von Bayern
Lexikon des Mittelalters:
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Dillingen
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II. Die Grafen von Dillingen:
Graf Hartmann (I.) nannte sich
1111 erstmals nach Dillingen.
Erst nach dem Wegfall der staufischen
Macht in Schwaben traten die Grafen von Dillingen wieder stärker
im schwäbischen Raum hervor: Heiratsverbindungen der vier
Töchter Adalberts mit
den ZOLLERN, HELFENSTEIN, HELENSTEIN, Pfalzgrafen von Tübingen; Adalberts Sohn Hartmann (IV.) († 1258) begann aus seinem
Besitz eine Herrschaft zu bilden (Zollerhebung, Abhaltung von
Märkten, Münzprägung, Besetzung der Hofämter des
Schenken und Truchseß), wozu ein verstärkter Burgenbau
seiner Ministerialen trat. Er hatte auch die Vogtei über Ulm inne.
Als Klosterstifter tat er sich ebenfalls hervor.
Da seine Söhne Ludwig († 1251) und Adalbert (IV.) († 1256/57) vor ihm starben -
nur Hartmann (IV.) (1248-1286 Bischof von Augsburg, †
1286) und zwei Töchter überlebten -, fielen die Lehen
der Grafen von Dillingen an das Reich und das Herzogtum zurück;
der Allodialbesitz wurde aufgeteilt, wobei offenbar einige Besitzungen
an Hartmanns (IV.) Schwieger-Söhne,
den Grafen von Helfenstein und den Pfalzgrafen von Tübingen,
kamen. Bischof Hartmann schenkte seinen
Erbteil, die Grafschaft Dillingen, 1258 an das Bistum Augsburg.
WILLIBIRG
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† 1268
1258
oo ULRICH II.
GRAF von HELFENSTEIN 1241/90
†
ULRICH II.
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† nach
17.V.1294
GRAF von HELFENSTEIN
1258/89 GRAF von SIGMARINGEN
um 1263 VOGT zu BLAUBEUREN
Oheim des Reichsschenken Walter von Limpurg des Älteren
1284 DER ÄLTERE
1241
I. oo N.N. VON
TÜBINGEN
†
Tochter von Graf Rudolf dem Scherer
II. oo WILLIBIRG
VON DILLINGEN, ERBIN der VOGTEI HERBRECHTINGEN 1258/1259
† 1268
Tochter von Graf Hartmann
IV.
oo 2. Ulrich II. Graf von Helfenstein-Sigmaringen
um 1220 † nach 17.5.1294
Kinder:
Ulrich III.
Graf von Helfenstein
† nach 1315
Willibirg von Helfenstein
† 27.8.1314
Agnes von Helfenstein
†
oo Ulrich I. Graf von Montfort
† 4.1287
Eberhard Graf von Helfenstein
† nach 1303
Literatur:
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Schwennicke, Detlef:
Europäische Stammtafeln. Stammtafeln zur Geschichte der
Europäischen Staaten. Neue Folge Band XII, Schwaben Tafel 32,57 -