Brun                                                  Graf im Derlingau
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    -21.1.
 

Sohn des Grafen Liudolf in Nordthüringen
 

Glocker Winfrid: Seite 278
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"Die Verwandten der Ottonen und ihre Bedeutung in der Politik"

V. 1. BRUNO, bez. c. 965; Graf im Derlingau
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Das Diplom OTTOS DES GROSSEN D O I. 306 von allerdings nur zweifelhafter Echtheit nennt einen Bruno, Graf im Derlingau, sowie dessen Sohn mit dem Namen Liudolf.
Beide Namen sind als ottonische Leitnamen für die Vermutung auf Zugehörigkeit zu den Nachkommen des Liudolf dux außerordentlich signifikant.
Vgl. zur Forschungslage, der zufolge die beiden, Vater und Sohn, den BRUNONEN zuzuordnen wären, oben II, 1 und Schölkopf, Grafen Seite 106.



Schölkopf Ruth:
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"Die sächsischen Grafen 919-1024. Studien und Vorarbeiten zum Historischen Atlas Niedersachsens 22."

Brun amtierte 965 als Graf im Derlingau. Aus Bruns Komitat fiel die curtis Hebesheim (Evessen) dem Moritzkloster Magdeburg zu. Beim Schenkungsakt rangierten Graf Brun und sein Sohn Liudolf vor Markgraf Gero, dessen Machtstellung die der BRUNONEN bei weitem überragte. Dies war Ausdruck des Geblütsrechtes, das Mitgliedern der königlichen Familie einen Vorrang vor den Großen des Reiches gewährte.
 
 
 
 

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Kinder:

  Liudolf
        -

  Brun
        -
 
 
 
 

Literatur:
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Glocker Winfrid: Die Verwandten der Ottonen und ihre Bedeutung in der Politik. Böhlau Verlag Köln Wien 1989 Seite 278 - Schölkopf Ruth: Die sächsischen Grafen 919-1024. Studien und Vorarbeiten zum Historischen Atlas Niedersachsens 22. Göttingen 1957 -