Sohn des Grafen
Liudolf in Nordthüringen
Glocker Winfrid: Seite 278
**************
"Die Verwandten der Ottonen und ihre Bedeutung in der
Politik"
V. 1. BRUNO, bez. c. 965;
Graf im Derlingau
------------------
oo NNw
Das Diplom OTTOS
DES GROSSEN D O I. 306 von allerdings nur zweifelhafter
Echtheit nennt einen Bruno, Graf
im Derlingau, sowie dessen Sohn mit dem Namen Liudolf.
Beide Namen sind als ottonische
Leitnamen für die Vermutung auf Zugehörigkeit zu den Nachkommen
des Liudolf
dux außerordentlich signifikant.
Vgl. zur Forschungslage, der zufolge die beiden, Vater
und Sohn, den BRUNONEN zuzuordnen
wären, oben II, 1 und Schölkopf, Grafen Seite 106.
Brun amtierte 965
als Graf im Derlingau. Aus Bruns Komitat
fiel die curtis Hebesheim (Evessen) dem Moritzkloster Magdeburg zu. Beim
Schenkungsakt rangierten
Graf Brun
und sein Sohn Liudolf vor Markgraf Gero, dessen Machtstellung
die der BRUNONEN bei weitem überragte. Dies war Ausdruck des
Geblütsrechtes, das Mitgliedern der königlichen Familie einen
Vorrang vor den Großen des Reiches gewährte.
oo N.N.
-
Kinder:
Liudolf
-
Brun
-
Literatur:
-----------
Glocker Winfrid: Die Verwandten der Ottonen und
ihre Bedeutung in der Politik. Böhlau Verlag Köln Wien 1989 Seite
278 - Schölkopf Ruth: Die sächsischen Grafen 919-1024.
Studien und Vorarbeiten zum Historischen Atlas Niedersachsens 22. Göttingen
1957 -