Eberhard                                        Graf von Bilstein
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um 1030- vor 1093
 

Nach K. A. Eckhardt Sohn des Grafen Rugger I. von Bilstein
 

Metz Wolfgang: Seite 350,366
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"Wesen und Struktur des Adels in Althessen" in: DIE SALIER UND DAS REICH. Gesellschaftlicher und ideengeschichtlicher Wandel im Reich der Salier.

Graf Werner IV. verfügt über die castra Holzhausen und Altenstedt (bei Jesberg). Graf Meginfrid benennt sich nach Felsberg, Graf Adalbert nach der Schaunburg (bei Hoof), und ein Eberhard wird in einer Mainzer Urkunde zuerst nach dem Bilstein, Grafensitz im Werratal, benannt.
Andererseit stellte der Verkauf ganzer Grundherrschaften - ich denke an die der Grafen von Bilstein zu einer wesentlich späterne Zeit- die materielle Existenz des Geschlechts in Frage, auch dann,, wenn dasselbe tatsächlich nicht ausstarb [227 K. A. Eckhardt, Quellen (wie Anm. 81), Nr. 41.]. Insbesondere stellt sich die Frage, ob nicht Ehen mit wohlhabenden Ministerialen für die Zukunft den einen oder anderen Mitglieds der adligen Gesellschaft seit dem 11. Jahrhundert vorteilhaft sein konnte. Bekannt ist nur die Ehe der Mathilde, Tochter des Grafen Eberhard von Bilstein, mit Kuno von Arnsburg, Schwiegervater Eberhards von Hagen-Münzenberg [228 Mainzer UB 1 (wie Anm. 4), Nr. 386; K. Bosl, Die Reichsministerialität der Salier und Staufer (MGH Schriften 10), Band 1, Stuttgart 1950, Seite 69f.; K. Kollmann, Die "Grafen Wigger" (wie Anm. 141), Seite 38ff.].

Bosl, Karl: Seite 69
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"Die Reichsministerialität der Salier und Staufer" in: Schriftenreihe der MGH 10/1 und 2

Wir erfahren zu 1093, daß Eberhard und sein Sohn Konrad von Hagen in eine Schenkung ihrer Schwieger- und Großmutter Mathilde von Arnsburg, Tochter des Grafen Eberhard von Bielstein, an das Albanstift in Mainz willigen [2 Wenk, Hessische  Landesgeschichte I Seite 273. A. a. und a.]. Wenn nun, wie K. Möller in seinen Stammtafeln wiedergibt [3 Walter Möller, Stammtafeln westdeutscher Adelsgeschlecher I Seite 39ff.], Gertrud, die Tochter Kunos von Arnsburg und Mathildes, Gräfin von Bielstein, mit Eberhard von Hagen vermählt war, dann liegt es nahe, an den pedissequus Kuno, der nach den Erbbestimmungen für die Kinder zweifellos eine serviens war [4 Außerdem ist es nach der geographischen Lage des geschenkten Gutes in der Grafschaft Malstatt, das beide Male salischem Familiengut entstammt, auch identisch mit dem serviens Kuno von 1057.] und seine nobilis femina Mathilde zu denken, die wir im Diplom (nr. 137) von 1064 kennen gelernt haben. Wäre diese Gleichung richtig, dann entstammt Kuno entweder nicht dem angenommenen altdynastischen Haus ARNSBURG, in dessen Stammburg später die MÜNZENBERGER ihr Kloster Altenstadt verlegen, oder seine edelfreie Frau hat ihm das Geld zugebracht, wonach er dann gegen Ende des 11. Jahrhunderts benannt wird, was möglich ist, oder Arnsburg ist einfach Dienstsitz dieses salischen Hausministerialengeschlechts gewesen.
 
 
 
 
 
 

  oo N.N.
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Kinder:

  Wigger V.
          - vor 1093

?1090 in der Lombardei mit Erf von Frideruna ausgerüstet

  Mathilde
         - nach 1093

  oo etwa 1064
       Kuno von Arnsburg
               - vor 1093
 
 
 
 

Literatur:
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Bosl, Karl: Die Reichsministerialität der Salier und Staufer, Band I und II, in: Schriftenreihe der MGH 10/1 und 2, Hiersemann-Verlag Stuttgart 1950-1951 Seite 69 - DIE SALIER UND DAS REICH. Gesellschaftlicher und ideengeschichtlicher Wandel im Reich der Salier. (Hg.) Stefan Weinfurter. Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1991 Band I Seite 350,366 - Eckhardt Karl August: Eschwege als Brennpunkt thüringisch-hessicher Geschichte. Verlag Trautvetter & Fischer Nachfolger. Marburg/Lahn 1964 Seite 97 - Patze, Hans: Die Entstehung der Landesherrschaft Thüringen, Böhlau Verlag Köln/Graz 1962 -