Sohn des Grafen
Moritz I. von Oldenburg und der Salome von Hochstaden-Wickrath,
Tochter von Graf Otto
Otto I. folgte 1209 gemeinsam mit
seinem Bruder Christian
II. und war seit 1223 Vormund des Neffen
Johann I. Er machte den erzbischöflichen Krieg ("Kreuzzug")
gegen die Stedinger mit (1234 Schlacht bei Altenesch), gewann Teile von
Stedingen mit Moorriem, Holle und Elsfleth und wurde frei von erzbischöflicher
Hoheit. Er reizte mit Burgen, unter anderem Berne und Lechtenburg, Bremen-Stadt,
womit viele Händel begannen. Er bekriegte daneben auch Hoya und die
Bischöfe von Münster, letztere wegen Lehensforderungen, und wurde
erzbischöflicher Vogt im Süderbrok. Er stiftete 1244 das Kloster
Menslage-Börstel und stritt traditionell mit den Wildeshausener
Vettern um Besitz und Rechte. Mit seinem Sohn Heinrich, der um 1255 starb,
endete die Linie.