Moritz I.                                                   Graf von Oldenburg (1167-1209)
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    -   1209
 

Sohn des Grafen Christian I. der Streitbare von Oldenburg und der Kunigunde von Stotel
 

Moritz I. wurde 1167 durch Heinrich den Löwen verjagt und diente jahrelang dem Erzbischof Philipp von Köln-Heinsberg, der 1178 einen erfolglosen Restitutionsversuch unternahm. Er wurde von Heinrich dem Löwen gezwungen, Rietberg an das Haus CUYK abzugeben. Er machte 1180/81 den Reichskrieg gegen diesen mit und wurde von Kaiser FRIEDRICH I. restituiert. Er stand gegen die Wildeshausener Vettern und die Erzbischöfe von Bremen wegen Besitz- und Lehensfragen, wurde zeitweise gebannt und mußte erzbischöflicher Vasall bleiben. Er ermordete seinen Bruder Christian den Kreuzfahrer, um Erbteilungen zu vermeiden, unterstützte 1198 die WELFEN im deutschen Thronkrieg und zeitweise Holstein gegen Dänemark. Er provozierte durch Burgbauten erste Rebellionen in Östringen/Rüstringen.
 
 
 
 
 
  oo Salome von Hostaden-Wickrath, Tochter des Grafen Otto
              - um 1215
 
 
 
 
 
Kinder:

  Otto I. Graf von Oldenburg
         -   1251
 
  Hedwig
          -
 
  oo Hildebold II. Graf von Wunstorf
            -   1228
 
  Salome Äbtissin von Bassum (1224-1267)
        - um 1267
 
  Kunigunde
        -

 oo Giselbert II. Herr von Bronckhorst
            - um 1290
 
  Christian II.
        -   1233