Diepold VII.                                              Markgraf von Vohburg und Hohenburg (1204-1225)
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    -26.12.1225
 
Begraben: Kastl

Jüngerer Sohn des Markgrafen Berthold II. von Vohburg und einer unbekannten Gattin (Adelheid von Ballenstedt, Tochter von Graf Albrecht W. Wegener)
 

Bosl’s Bayerische Biographie: Seite 138
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Diepold von Hohenburg, Titularmarkgraf von Vohburg
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     + 26.12.1226

  oo ca. 1212 Mathilde von Wasserburg, Witwe Friedrichs von Hohenburg

Inhaber der Reichsherrschaft Hohenburg auf dem Nordgau. Burg ca. 1000 erbaut. Die Markgrafschaft umfaßte zeitweise einen großen Teil der heutigen Oberpfalz (Amberg, Cham). Sicherung der Handelsstraße von der Elbe zur Enns. Unter Kaiser HEINRICH VI. „Statthalter“ in Sizilien, auch für Kaiser FRIEDRICH II. 4 Söhne (Diepold, Berchthold, Otto, Ludwig) gingen mit den STAUFERN in Italien unter. Die Herrschaft fiel an das Fürstbistum Regensburg.

Literatur:
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Th. Ried, Geschichte der Grafen von Hohenburg, 1812; H. Batzl, Der Landkreis Amberg, 1965.
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GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Dr. Wilhelm Wegener: Seite 190
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34. Dietpold VII.

F. Der bisherige Anschluss an Dietpold VI. ist keineswegs gesichert, da keine Gattin von diesem überliefert; Adelheid von Ballenstedt, die man als solche ansah, kann eben so gut Bertholds I. Gemahlin gewesen sein. Würde Dietpold VII. von Dietpold VI. abstammen, so wäre nicht zu erklären, warum er seinen ältesten Sohn Berthold nannte, da ja dieser Name in der Aszendenz nicht vorkäme. Schließlich ist von Berthold I. ein jüngerer Sohn überliefert (siehe 33 F.); dieser muss Dietpold VII. gewesen sein. Dass Vohburg und Cham 1204 an das Herzogtum fielen, kann man nicht dagegen geltend machen, da sie Reichslehen waren, die nicht ohne weiteres der Teilung und dem Erbrechte unterlagen; eV.
c 1185 Diepoldus marchio bei Herzog Otakar von Steiermark Steierm. UB 1, 647
c 1200 marchio Diepoldus zusammen mit n 33 MB 14, 427 n 36
1205 2/7 Wien Theobaldus marchio de Voheburch bei Herzog Leopold OÖ UB 2, 501 n 348
(1210) der Markgraf von Vohburg heiratet Mathilde, die Witwe des Grafen Friedrich II. von Hohenburg (Andechs n 70, Nachkommen des Herzogs Hermann IV. von Schwaben n 44) und empfängt dessen österreichische Lehen DChr 3, 717
1215 5/4 Diepoldus  marchio de Hohimburch Salzb. UB 3, 190 n 683, Boehmer-Ficker 789
1219 (5/11) anwesend bei der Eroberung von Damiette SS 23, 381; IV.
1225 10/12 MB 53, 20 n 52
+  1225 26/12 und in Kastl begraben Moritz, Sulzbach 2, 108
Gemahlin
Mathilde, Tochter des Grafen Dietrich von Wasserburg siehe oben (1210).
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GENEALOGISCHES HANDBUCH ZUR BAIRISCH-ÖSTERREICHISCHEN GESCHICHTE
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Prof. Dr. Otto Dungern: Seite 58
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25. Diepold VI.

Filius marchionis de Vohburch (Vhdl. d. hist. V. f. Niederbayern 19, 65)
2.VII.1205 marchio de Voheburch (OÖ.UB. II.501).
+ 26. XII.1225 (MG.SS. 18. 775; Abh. d. bayer. Akad. d. W., II. 1833. 108).
Verheiratet mit Mathilde, Tochter Grafen Dietrich von Wasserburg und Witwe Grafen Friedrichs II. von Hohenburg (siehe Wasserburg).
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Karl Lechner: Seite 374 A 76
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"Die Babenberger"

Graf Friedrich von Hohenburgs Witwe Mathilde von Wasserburg heiratete in 2. Ehe den Markgrafen Diepold von Vohburg, dem der Herzog einen Teil des Eigens verlieh.
 
 
 
 

  oo 2. Mathilde von Wasserburg, Tochter des Grafen Dietrich II.
                 - nach 1237

     1. oo Friedrich II. Graf von Hohenburg
                   -15.5.1209
 
 
 
 

Kinder:

  Berthold IV.
        -2.11.1256/9.1257
 
  Diepold VII.
         -18.2.1248
 
  Hedwig
         -8.6.1265

   oo Gottfried II. Graf von Arnsberg
               -  1235
 
  Reitza
        -10.8.1266
 
  oo Heinrich Graf von Ortenburg
            -15.2.1241

  Otto I.
        -2.11.1256/9.1257
 
  Ludwig
        -2.1.1256/21.3.1258
 
 

 

Literatur:
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Winkelmann, Eduard: Jahrbücher der Deutschen Geschichte, Philipp von Schwaben und Otto IV. von Braunschweig 1. Buch Verlag von Duncker & Humblot Leipzig 1873, Seite 37,201,226,359,360 -