Charles                                                 Dauphin von Frankreich
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5.2.1392-11.1.1400
Hotel Saint-Paul
 

2. Sohn des Königs Karl VI. von Frankreich und der Isabeau von Bayern-Ingolstadt, Tochter von Herzog Stephan III.
 

Jurewitz-Freischmidt Sylvia: Seite 16,23
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"Die Herrinnen der Loire-Schlösser. Königinnen und Mätressen um den Lilienthron."

Am 9. November 1389 wird Töchterchen Isabella geboren. Im Frühjahr 1390 stirbt die kleine Johanna, die im Januar 1391 geborene dritte Tochter wird erneut auf diesen Namen getauft. Dann endlich, am 6. Februar 1392, bringt Isabeau den lang ersehnten Dauphin zur Welt. Wieder tauft man ihn Charles. Der König ist überglücklich.
Isabeau unternimmt dann Wallfahrten, läßt Bittgottesdienste abhalten, ist aber sofort zur Stelle, wenn er sich auch nur soweit erholt, daß er wieder in der Lage ist, das Lager mit ihr zu teilen. So werden ihnen noch zwei Söhne geboren: 1397 Louis und ein Jahr später Jean. Charles, der Dauphin, ist mittlerweile fünf Jahre alt, und die Thronfolge ist nun dreifach gesichert. 1399 flackert in Paris eine Pestepidemie auf, doch Isabeau kann ihre sieben Kinder rechtzeitig aus der Stadt bringen. Ihre besondere Sorge gilt natürlich dem Dauphin. Vor der Pest kann sie ihn diesmal bewahren, doch 1401 erliegt das sehr zarte Kind einer akuten Erkältung.

Saller Martin: Seite 92,124
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"Königin Isabeau. Die Wittelsbacherin auf dem Lilienthron."

Am 6. Februar 1392 gegen sieben Uhr abends kommt Königin Isabeau in der Pariser Residenz Saint-Paul mit ihrem fünften Kind nieder. Es ist ein Junge, endlich der ersehnte Thronfolger! Der König ist stolz und überglücklich. Schon am nächsten Tag tauft der Erzbischof von Sens den Prinzen in der Kapelle der Residenz auf den Namen Karl.
1399, als sich das Jahrhundert dem Ebnde zuneigt, flackert in Paris eine Pest-Epidemie auf. So bringt Königin Isabeau ihre sieben Kinder eilig aus der Stadt, wo lamentable hygienische Verhältnisse herrschen und überall Ansteckung lauert. Ihre besondere Sorge gilt dem nun sechsjährigen Dauphin, der einmal das königliche Erbe übernehmen soll. Karl ist ein recht zartes Kind, das zuweilen kränkelt und besonderer Obhut bedarf. Die königliche Familie bleibt dann auch verschont von der mörderischen Seuche. Aber schon zwei Jahre später rafft dennoch eine akute Erkrankung den schwächlichen Thronfolger weg.
 
 
 
 

Literatur:
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Jurewitz-Freischmidt Sylvia: Die Herrinnen der Loire-Schlösser. Königinnen und Mätressen um den Lilienthron. Casimir Katz Verlag, Gernsbach 1996 Seite 16,23 - Saller Martin: Königin Isabeau. Die Wittelsbacherin auf dem Lilienthron. Nymphenburger Verlagshandlung GmbH, München 1979 Seite 92,104,124 - Schnith Karl: Frauen des Mittelalters in Lebensbildern. Verlag Styria Graz Wien Köln 1997 Seite 353,358, 363 -
 
 
 
 
 
 


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