Stephan I.                                                 Graf von Champagne-Troyes (1037-1048)
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ca 1015-   1047/48
 

2. Sohn des Grafen Odo II. von Blois aus seiner 2. Ehe mit der Irmgard von der Auvergne, Tochter von Graf Robert I.
 

Brandenburg Erich: Tafel 2 Seite 5
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X. 14 b. STEPHAN II., Graf von Champagne 1037
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           * ca. 1015, + 1047/48

Gemahlin: Adele, wohl nicht Tochter des Herzogs Richard II. von der Normandie



Glocker Winfrid: Seite 341
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"Die Verwandten der Ottonen und ihre Bedeutung in der Politik"

VIII, b 75 STEPHAN II., 1037 Graf von der Champagne
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* c 1015, + 1047/48

  oo Adele, wohl nicht Tochter Herzog Richards II. von der Normandie

Vgl. Brabndenburg X, 15.


Stephan I. erhielt beim Tode seines Vaters Champagne-Troyes und lebte in ständigem Streit mit seinem Bruder Theobald und dem König.

Ehlers Joachim/Müller Heribert/Schneidmüller Bernd: Seite 103,105
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"Die französischen Könige des Mittelalters. Von Odo bis Karl VIII. 888-1498."

Freilich verringerte sich die von hier drohenden Gefahr, als Odo bei einem erneuten Einfall in Lothringen am 15. November 1037 in der Schlacht von Bar den Tod fand. Sein Herrschaftsbereich wurde - wie es scheint mit Zustimmung des Königs - unter seine beiden Söhne Theobald I. und Stephan I. aufgeteilt. Als Stephan bereits 1045/48 starb, übernahm Theobald die Vormundschaft für seinen Neffen Odo und vereinigte damit die Macht des Grafenhauses wieder in seiner Hand.
Das Ringen um die über ein Jahr lang belagerte Stadt Tours beendete Gottfried Martell mit seinem Sieg in der Schlacht von Nouy am 21. August 1044. Dem Grafen Stephan gelang die Flucht, Theobald aber fiel in Gefangenschaft und erkaufte seine Freilassung, indem er dem Sieger nicht nur Tours, sondern auch dei anderen befestigten Plätze der Touraine überlassen mußte.

Boshof Egon: Seite 115
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"Die Salier"

Nach einem Jahrzehnt äußerster Gefährdung seiner Herrschaft (Heinrichs I. von Frankreich) durch Auseinandersetzungen innerhalb der Dynastie und mit den Vasallen aus dem Hause BLOIS-CHAMPAGNE bahnte sich in den Jahren 1043/44 eine Wende durch einen Sieg des mit ihm verbündeten Gottfried Martell von Anjoun gegen die Grafen Theobald und Stephan von Blois-Champagne an.
 
 
 
 

  oo Adele, wohl nicht Tochter Herzog Richards II. von der Normandie
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Kinder:

  Odo III.
         - nach 1096
 
 
 
 

Literatur:
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Boshof Egon: Die Salier, Verlag W. Kohlhammer Suttgart Berlin Köln 1987 Seite 115 - Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 2 Seite 5 - Ehlers Joachim/Müller Heribert/ Schneidmüller Bernd: Die französischen Könige des Mittelalters. Von Odo bis Karl VIII. 888-1498. Verlag C. H. Beck München 1996 Seite 103,105 - Glocker Winfrid: Die Verwandten der Ottonen und ihre Bedeutung in der Politik. Böhlau Verlag Köln Wien 1989 VIII,75 Seite 341 -