Tochter des N.N.
Lexikon des Mittelalters: Band VIII Seite
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Theodora die Ältere
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+ nach 914
Gattin des römischen
Senators Theophylakt und mit dem Titel vestaratrix an dessen
Stadtregiment beteiligt, Mutter Marozias
und
Theodoras der Jüngeren,
von Liutprand von Cremona als sittenlos angefeindet.
Schreiber Hermann: Seite 76,86
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"Die Geschichte des Papsttums"
Ab etwa 900 tritt neben Theophylakt seine Frau
Theodora hervor
und übt in Rom großen Einfluß aus.
Es ist Liudprands erklärtermaßen gegen seine
Freunde gerichtetes autobiographisches Buch Liudprandi antapodosis.
"In dieser Zeit saß auf dem verehrungswürdigen
römischen Stuhl Johannes von
Ravenna. Er aber hatte das höchste Bischofsamt durch ein gottloses
Verbrechen wider göttliches und menschliches Recht auf folgende Art
erlangt: Die schamlose Hure Theodora,
Großmutter des kürzlich verstorbenen Patricius
Alberich, herrschte nicht unmännlich über die Stadt Rom.
Sie hatte von dem Konsul und Senator Theophylakt zwei Töchter
namens Marozia und Theodora, die ihr
nicht nur gleich, sondern im Venusdienst sogar noch eifriger waren."
Dümmler Ernst: Band II Seite 599
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"Geschichte des Ostfränkischen Reiches"
Johannes X., vorher Erzbischof
von Ravenna, bestieg den päpstlichen Stuhl in durchaus ungesetzlicher
Weise nur durch seine nahe Verbindung mit der in Rom allmächtigen
Familie des Konsuls und Senators Theophylaktus.
Theodora, die Gemahlin Theophylakts,
eine Frau von äußerst ausschweifenden Sitten, wie sie damals
in den vornehmen Kreisen Italiens nur allzu sehr herrschten, hatte zwei
Töchter, Marozia (d.i. Mariuccia,
Mariechen) und Theodora, die an Reizen wie an Üppigkeit
ihre Mutter weit übertrafen. Während jene dem Markgrafen
Alberich von Spoleto vermählt, zugleich mit dem Papste
Sergius buhlte und durch
ihn Mutter des späteren Papstes
Johanns XI. wurde, schenkte die ältere
Theodora dem Erzbischof Johanns von Ravenna ihre Gunst,
der eben durch ihren Einfluß zum Nachfolger Petri erkoren ward.
oo Theophylakt Graf von Tusculum
- 915/924
Kinder:
Marozia I.
um 890 - 932
Theodora II.
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oo Johannes Crecentius
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Theophylakt
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Literatur:
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Dümmler Ernst: Geschichte des Ostfränkischen
Reiches. Verlag von Duncker und Humblot Berlin 1865 Band II Seite 599 -