Einziger Sohn des Königs
Bonifatius I. von Montferrat-Thessalonich aus seiner 1. Ehe mit
der Helene del Bosco, Tochter von Markgraf Anselm
Lexikon des Mittelalters: Band VI Seite 790
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Mon(t)ferrat, Markgrafen von
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Die Markgrafschaft, die unter dem ständigen Druck
der Nachbarmächte stand, wurde in dieser Zeit von seinem Sohn Wilhelm
VI. verwaltet, der 1224 seinerseits einen Kreuzzug leitete,
um das verlorene Königreich seines Vaters wiederzugewinnen. Zu diesem
Zweck verpfändete er Kaiser FRIEDRICH II.
für 9.000 Mark all seine Gebiete. Das Unternehmen scheiterte jedoch,
und Wilhelm fand dabei den Tod.
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Brandenburg Erich: Tafel 19 Seite 39
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"Die Nachkommen Karls des Großen"
XIV. 428 a. Wilhelm
VIII., Markgraf von Montferrat 1202
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* ca. 1180, + 1225 17.IX.
Gemahlin: voe 1202 9.VIII. Bertha, Tochter des Markgrafen
Bonifacius von Clavesana
Stürner, Wolfgang: Teil 1 Seite 149,183,243
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"Friedrich II. Teil 1: Die Königsherrschaft in Sizilien
und Deutschland 1194-1220"
Immerhin konnte FRIEDRICH
die Hilfe Azzos und jener Städte um Cremona, die sich schon bisher
klar gegen OTTO gestellt hatten, auch
künftig sicher sein. Daneben gelang ihm jetzt wohl eine Verständigung
mit Wilhelm (+ 1225), dem mächtigen
Markgrafen von Montferrat, und mit Graf Richard von S. Bonifacio (östlich
von Verona). Begleitet von Bürgern Genuas, Abgesandten aus Cremona
und Pavia sowie Markgraf Wilhelm und
Graf Richard zog FRIEDRICH mit seinen
sizilianischen Getreuen dann, den Einflußbereich der ihm feindlich
gesonnenen Städte westlich umgehend, durch das Gebiet des Markgrafen
über Asti nach Pavia.
Markgraf Wilhelm von Montferrat,
der eigentliche, sichtlich wohlvorbereitete Anwalt der staufischen
Sache, bestritt 1220 auf dem IV. Laterankonzil den Mailändern als
Eidbrüchigen und Ketzerfreunden das Rederecht und legte sieben Gründe
dar, die die Absolution OTTOS verböten,
darunter seine Meineidigkeit, den Raub der Länder der Kirche in Mittel-
und S-Italien sowie seine Gewalttaten gegenüber dem Bischof von Münster
und dem Damenstift Quedlinburg.
So erfahren wir, daß mit Bischof Jakob von Turin
(+ 1226) zusammen der Markgraf Wilhelm von Montferrat
als königlicher Gesandter in der Lombardei auftrat, um die Rechte
des Reiches zu sichern, Streitigkeiten zu schlichten und Treueide der Bevölkerung
einzufordern.
Stürner, Wolfgang: Teil 2 Seite 75,86
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"Friedrich II. Teil 2: Der Kaiser 1220-1250"
Fast gleichzeitig ermahnte Honrius III. die burgundische
Geistlichkeit, den Markgrafen Wilhelm von Montferrat,
dem FRIEDRICH eben damals offenbar
die Verwaltung des Königreiches Arelat anvertraute, wo immer angebracht,
mit Rat und Tat zu unterstützen [Wilhelm
von Montferrat ging allem Anschein
nach gar nicht nach Burgund, sondern entschloß sich im Mai oder Juni
1221 unter dem Einfluß Kardinal Hugos von Ostia, eine kirchliche
Kreuzritterschar nach Osten zu führen. Vgl. Winkelmann, Friedrich
1, 119 mit Anmerkung 1, 151.].
Ganz offensichtlich hoffte Honorius, der demnächst
erwartete neue päpstliche Heerführer Wilhelm
von Montferrat werde, gestärkt durch den vom Kaiser kommenden
Nachschub, die Dinge bald energisch zum Besseren wenden, was im Falle von
FRIEDRICHS
Fernbleiben
zudem allein als das Verdienst der Kirche erscheinen würde.
1187
1. oo Sophia von Staufen, Tochter des Kaisers
FRIEDRICH I.
um 1173/75- um 1187
vor 9.8.1202
oo Berta di Clavesana, Tochter des Markgrafen
Bonifatius
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Erbin von Mambascaro
Kinder:
2. Ehe
Beatrix
-
1274
1219
1. oo Guido VI. Andreas Dauphine von Vienne
um 1185-5.3.1237
2. oo Guy II. Seigneur de Bugey
- 1255
3. oo Jean I. de Chatillon-en-Bazois
- 1271
Alix
- um 1233
oo Heinrich II. von Lusignan König von Jerusalem
- 1253
Bonifatius II.
um 1202- 1255
Helene (Filiation unsicher)
-
Helene wurde Erbnichte des Königs
Demetrius von Thessalonich genannt, 1240 von Kaiser
Balduin II. von Byzanz formal belehnt und 1244 päpstlich
bestätigt.
oo Wilhelm von Verona, Mitherr von Negroponte
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Literatur:
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Stürner, Wolfgang: Friedrich II. Teil 1:
Die Königsherrschaft in Sizilien und Deutschland 1194-1220, Primus-Verlag
Darmstadt 1997, Seite 149,183,243 - Stürner, Wolfgang: Friedrich
II. Teil 2:Der Kaiser 1220-1250 Primus Verlag Darmstadt 2000 Seite 75,86,367
-
Thorau, Peter: Jahrbücher des Deutschen Reichs
unter König Heinrich (VII.) Teil I, Duncker & Humblot Berlin 1998,
Seite 32 -
Winkelmann, Eduard: Jahrbücher der Deutschen
Geschichte, Philipp von Schwaben und Otto IV. von Braunschweig 2. Buch
Verlag von Duncker & Humblot Leipzig 1873, Seite 227,235,285,321,385,412,416,423,441
- Winkelmann Eduard: Kaiser Friedrich II. 1. Band, Wissenschaftliche
Buchgesellschaft Darmstadt 1963, Seite 30,81,84,85,86,119,151,152,165,175,194,196,198,228,283,312
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