Einziger Sohn des Markgrafen
Wilhelm VII. von Montferrat aus seiner 2. Ehe mit der Berta
di Clavesana, Tochter von Markgraf Bonifatius
Lexikon des Mittelalters: Band VI Seite 790
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Montferrat, Markgrafen von
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Von diesem Zeitpunkt an verzichteten die Markgrafen von
Montferrat darauf, ihr Glück im Orient zu suchen. Bonifaz
II. (1235-1253) konnte infolge einer skrupellosen Schaukelpolitik
zwischen Kaiser FRIEDRICH II. und seinen
Gegnern die Markgrafschaft wiederherstellen und konsolidieren.
Stürner, Wolfgang: Teil II Seite 269,511,523,564,574,578
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"Friedrich II. Der Kaiser 1220-1250."
Vor allem die erbitterten Kämpfe zwischen Ezzelino
da Romano und Graf Richard von San Bonifacio um die Herrschaft in Verona
sowie die Feldzüge Mailands, Piacenzas und Alessandrias gegen Asti
und gegen den Markgrafen Bonifaz II. von Montferrat
(+ 1253) spalteten Oberitalien bis weit in das Jahr 1231 hinein
tief und drohten fast zur Auflösung des Lombardenbundes zu führen.
Aus Furcht vor Gottes Zorn und im Vertrauen auf seine
Gnade erwähle er den besseren Teil und kehre demütig zur heiligen
Mutter Kirche zurück, so kommentierte etwa Markgraf
Bonifaz von Montferrat seinen Frontwechsel
vom Januar 1234. Von anderer Seite erfahren wir freilich, daß eine
ansehnliche Geldsumme, die ihm Mailand und Piacenza versprachen, seine
Konversion wohl erheblich erleichterte.
Bis Oktober 1244 verweilte Innozenz dort, erholte sich
langsam von seiner Krankheit und empfing die Botschafter der papsttreuen
Lombardenstädet und Adlige wie Bonifaz von
Montferrat.
Ebenfalls schon seit dem Juli 1245 gehörte Markgraf
Bonifaz von Montferrat wieder zu seinen Verbündeten und
arbeitete in der westlichen Lombardei eng mit König
Enzio zusammen. Um des eigenen Vorteils willen jederzeit ohne
Zögern zum Parteiwechsel bereit, paktierte er freilich Anfang 1248
erneut mit FRIEDRICHS Gegnern, um am
Ende dieses Jahres zu ihm zurückzukehren.
In Turin gelang es den Kaiserlichen, offenbar tatkräftig
unterstützt von FRIEDRICHS gleichnamigen
Enkel, die Machtübernahme durch Markgraf
Bonifaz von Montferrat zu verhindern.
Bewährte oder sonst wichtige Männer erlangten
in den letzten Wochen des Jahres 1248 zu Vercelli auch wohl zusätzliche
Gunsterweise. Der Delphinus oder Dauphin genannte Graf von Vienne etwa
empfing ein Geldlehen von 300 Goldunzen jährlich, Bonifaz
von Montferrat
eine Burg des Bischofs von Vercelli.
9.12.1235
oo Margarete von Savoyen, Tochter des Grafen
Amadeus IV.
um 1225-
1254
Kinder:
Alessina
-6.2.1285
1263
1. oo Albrecht I. Herzog von Braunschweig
1236-15.8.1279
1280
2. oo Gerhard I. Graf von Holstein-Itzehoe
1232- 1290
Wilhelm VIII.
um 1243- 1292
Illegitim
Niccolino Podesta von Alessandria (1270-1280)
- nach
1305 Vikar von Caselle 1303
Literatur:
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Stürner, Wolfgang: Friedrich II. Der Kaiser
1220-1250 Primus Verlag Darmstadt 2000 Seite 269,511,523,564,574,578 -
Winkelmann
Eduard: Kaiser Friedrich II. 2. Band, Wissenschaftliche Buchgesellschaft
Darmstadt 1963, Seite 26,39,162,312,318,335,368,457 -