Suomarius                                       König der Alamannen (4. Jh.)
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    nach 358
 

Sohn des N.N.
 

Geuenich Dieter: Seite 44,49,154
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"Geschichte der Alemannen"

Sieben der Alemannen-Könige, Chnodonmar, und Vestralpus, Urius und Ursicinus, Serapio, Suomarius und Hortarius "sammelten ihre ganze Streitmacht zu einem starken Heer", um ihrem vermeintlichen Recht auf die ihnen übertragenen linksrheinischen Gebiete militärisch Nachdruck zu verleihen.
So schildert Ammian etwa, wie der Alemannen-König Suomar, der "früher zum Schaden der Römer wild wütete", aus freien Stücken als Bittsteller zum römischen Befehlshaber Severus ging, in der einzigen Hoffnung, daß "man ihn sein eigenes Land behalten ließ". Da er kniend um Frieden bat, wurde ihm dieser unter der Bedingung gewährt, daß er die Kriegsgefangenen, die er in der Schlacht bei Straßburg gemacht hatte, zurückerstattete und "immer, wenn es nötig sei, den Soldaten Lebensmittel liefere; er werde, wie gewöhnliche Unternehmer, für das Gelieferte Quittungen bekommen".
358
Der Caesar Julianus unternimmt einen Feldzug rechts des Rheins; die Alemanenn-Könige Suomarius und Hortarius erbitten und erhalten einen Friedensvertrag.
 
 
 
 

Literatur:
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Dahn Felix: Die Völkerwanderung. Germanisch-Romanische Frühgeschichte Europas. Verlag Hans Kaiser Klagenfurt 1977 Seite 291,303 - Geuenich Dieter: Geschichte der Alemannen. W. Kohlhammer GmbH Stuttgart Berlin Köln 1997 Seite 44,49,54,154 - Marcellinus Ammianus: Römische Geschichte Band I Buch 16 Kapitel 12 Abschnitt 1; Buch 17 Kapitel 10 Abschnitt 3,4,9  -