Gunthamund                                  König der Wandalen (484-496)
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vor 450 3.9.496
 

Sohn des Prinzen Gento; Neffe von König Hunerich
 

Thiele, Andreas: Tafel 221
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

GUNTHAMUND
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    496

Gunthamund folgte 484 seinem Onkel Hunerich nach dem Senioratsprinzip als Vandalen-König. Er war anfangs tolerant und verfolgte später die Christen grausam, was zu ständigen inneren Unruhen führte. Er konnte 491 Sizilien nicht von König Odoaker zurückgewinnen und mußte sogar auf bisherige Tributzahlungen verzichten. Gunthamund verlor in ständigen Kriegen Grenzgebiete an die Mauren.



Nach dem Senioratsprinzip folgte Gunthamund seinem Onkel Hunerich in der Regierung.
 
 
 
 

Literatur:
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Dahn Felix: Die Völkerwanderung. Germanisch-Romanische Frühgeschichte Europas. Verlag Hans Kaiser Klagenfurt 1977 Seite 31 - Offergeld Thilo: Reges pueri. Das Königtum Minderjähriger im frühen Mittelalter. Hahnsche Buchhandlung Hannover 2001 Seite 112,113 - Schreiber Hermann: Die Vandalen. Siegeszug und Untergang eines germanischen Volkes. Gondrom Verlag Bindlach 1993 Seite 232,239,277,279,285,289,302,339 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 221 -