Tochter des N.N.
Thiele, Andreas: Tafel 242
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen
Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser
Ergänzungsband"
DEMETRIUS
II.
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* 274 v.u.Z. † 229 v.u.Z.
1. oo STRATONIKE
VON BABYLON
†
Tochter des Königs Antiochos I. von Persien; Cousine
2. oo NIKÄA N.
†
Witwe des Königs Alexander von Korinth (= Cousin)
3. oo PHTHIA
VON EPIROS
†
Tochter des Königs Alexander
II. und Enkelin des Königs Pyrrhus
(Ihre 2. Ehe: oo ANTIGONOS
III., Onkel und Vormund Philipps V.)
Bengtson Hermann: Seite 252
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"Herrschergestalten des Hellenismus."
Im Jahr 245 v.u.Z. starb der Krateros-Sohn Alexander, angeblich an Gift. Antigonos II. Gonatas sah sofort seine Chance, er vermochte die Witwe namens Nikaia zu bestimmen, den makedonischen Thronerben Demetrios zu heiraten - es ist der spätere König Demetrios II. Durch diese Heirat fielen die Besitzungen in Mittel-Griechenland wieder an die makedonische Krone zurück. Dass Nikaia ein paar Jahre älter war als Demetrios (sie war um 280 v.u.Z. geboren, während Demetrios sicherlich nicht vor 275 v.u.Z. das Licht der Welt erblickt hatte), diese Tatsache spielte keine Rolle. Nikaia war überdies eine charaktervolle und energische Frau, denn als die Hochzeit mit großer Prachtentfaltung gefeiert worden war, war sie immer noch nicht bereit, die Schlüssel zur Festung Akrokorinth herauszugeben. Antigonos mußte einen günstigen Augenblick abwarten, um sich während des Aufenthalts der Nikaia im Theater Zugang zur Burg zu verschaffen.
Droysen Johann Gustav: Band III Seite 266,267
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"Geschichte des Hellenismus."
Eben jetzt starb Alexandros, „wie es heißt“, sagt der Biograph des Arat, der dessen Denkwürdigkeiten besonders vor Augen hat, „von Antigonos vergiftet“. Nun war dessen Witwe Nikaia Herrin der Stadt; sie residierte in der sorgfältig bewachten Burg. Aus dem seltsamen Bericht, der uns vorliegt, ist kaum weiteres zu entnehmen, als dass Nikaia Unterhandlungen über eine demnächstige Vermählung mit dem makedonischen Thronerben angeknüpft wurden - an welche zu denken um so mehr Grund war, da Demetrios von seiner syrischen Gemahlin bisher entweder gar keine Nachkommenschaft oder nur eine Tochter hatte - und dass die Übergabe von Akrokorinth an Makedonien dabei natürlich die erste Bedingung war.
Errington Malcolm: Seite 157
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"Geschichte Makedoniens."
Im Jahre 244 starb Alexandros
- behauptet wurde, fast unvermeidlich, daß er von Antigonos
vergiftet
worden war. Kurz danach konnnte sich Antigonos
Akrkorinths wieder bemächtigen, als er seinen Sohn Demetrios
erfolgreich an Alexandros' regierende
Witwe
Nikaia vermittelte und während der
Hochzeitsfeierlichkeiten Akrokorinth mit eigenen Truppen wieder besetzte.
1. oo Alexander, Enkel des Krateros I.
† 246/44 v.u.Z.
245 v.u.Z.
2. oo 2. Demetrios II. König von Makedonien
278 v.u.Z. † 229 v.u.Z.
Literatur:
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Bengtson Hermann: Herrschergestalten des Hellenismus.
Verlag C.H. Beck München 1975 Seite 252 -
Droysen Johann Gustav: Geschichte des Hellenismus.
Primus Verlag 1998 Band III Seite 266,267 -
Errington Malcolm: Geschichte Makedoniens. C.H.
Beck Verlag München 1986 Seite 157 - Thiele, Andreas: Erzählende
genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische
Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband,
R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 242 -