Laodike von Pontos                       Seleukiden-Königin
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um 240 v.u.Z. nach 177 v.u.Z.
 

Tochter des Königs Mithridates II. von Pontos und der Laodike, Tochter von König Antiochos II. Theos von Syrien
 

Thiele, Andreas: Tafel  251
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

ANTIOCHOS  III. "DER GROSSE"
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* 243/42 v.u.Z.187 v.u.Z.

  oo LAODIKE III. VON PONTUS
            

Tochter des Königs Mithridates, Cousin
Mit-Königin



KLEINES LEXIKON DES HELLENISMUS.: Seite 237,251
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Einen Brief der Königin Laodike, die die Ankündigung einer Stiftung (siehe unten 4b) mit ausführlicher Darlegung der Wohlfahrtspolitik ihres Gatten Antiochos III. verbindet, antwortet die Stadt Iasos mit einem Ehrenbeschluß für die königliche Familie, in dem die Wohltaten des Herrschers wortreich gefeiert werden.
Für einen Reichskult liegen sichere Belege erst unter Antiochos III. vor, der im Jahre 193 durch Schreiben an die Provinzstatthalter einen Kult seiner Gemahlin Laodike mit Oberpriesterinnen in allen Satrapien einrichtet.

Droysen Johann Gustav: Band III Seite 380
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"Geschichte des Hellenismus."

Bald feierte Antiochos in Seleukia beim Zeugma am Euphrat seine Vermählung mit Laodike, der Tochter des pontischen Mithridates, eine Verbindung, die der syrischen Macht eine neue bedeutende Stütze gab; ein Angriff auf das ägyptische Syrien wurde mit Eifer vorbereitet.

Bengtson Hermann: Seite 191,204,208
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"Herrschergestalten des Hellenismus."

Mitten in den Vorbereitungen des Feldzugs gegen Ägypten und gegen diie aufständischen Satrapen feierte Antiochos III. seine Hochzeit mit Laodike, Tochter des Mithradates II., Königs von Pontos. Der König Antiochos hielt sich damals in Seleukia bei Zeugma am Euphrat auf. Hier führte ihm der Nauarch Diognetos die Prinzessin aus dem fernen Pontos zu. Es ist zu vermuten, daß sie eine weite See- und Landreise überstanden hatte, die sie von der Küste des Schwarzen Meeres über die anatolischen Berge nach einem der syrischen Häfen und von hier, wieder zu Land, nach Seleukia bei Zeugma führte. Die Hochzeit wurde mit der im Orient üblichen Prachtentfaltung vollzogen. Danach begab sich der junge König mit seiner Gemahlin und dem Gefolge wieder in die Reichshauptstadt Antiocheia am Orontes, um von hier aus die militärischen Operationen zu leiten.
Denn wie soll man es erklären, wenn sich Antiochos nach einigen Anfangserfolgen in Thessalien nach Chalkis auf Euböa begab und hier - als bereits 52-jähriger - die Ehe mit einer reichen Bürgerstochter  (sie hieß wie die Insel Euböa) einging? Es war nicht die Tatsache, daß die junge Griechin nicht ebenbürtig war, sondern daß die legitime Gattin des Königs, Laodike, mit großer Wahrscheinlichkeit noch am Leben war. Sie erscheint nämlich noch im Jahr 177 auf einer griechsichen Inschrift aus Susa.
Antiochos III. war zweimal verheiratet, zuerst - seit  222 - mit Laodike, der Tochter des Königs Mithradates II. von Pontos. Seine zweite Ehe war die mit Euböa, der Tochter des Kleoptolemos von Chalkis (192). Aus der ersten Ehe stammen mehrere Söhne und Töchter.
 
 
 
 

  222
  oo 1. Antiochos III. der Große Seleukiden-König
          242 v.u.Z. 4.6.187 v.u.Z.
 
 
 
 

Kinder:

  Antiochos seit 27.3.210 Mitregent
  220 v.u.Z. 193 v.u.Z.

  Seleukos IV. Philopator
  219 v.u.Z. 3.9.175 v.u.Z.

  Antiochos IV. Epiphanes
  206 v.u.Z. 164 v.u.Z.

  Laodike IV.
       162 v.u.Z. ermordet

  Antiochis
      

 um 203 v.u.Z.
  oo Ariarathes IV. König von Kappadokien
           163 v.u.Z.

  Kleopatra I. Syra
  205 v.u.Z. 176 v.u.Z.

 193 v.u.Z.
  oo Ptolemaios V. König von Ägypten
       210 v.u.Z. 180 v.u.Z.

  Ardys
      

  Er wurde 197 v.u.Z. als Heerführer genannt.

  Mithridates
      

  Er wurde 197 v.u.Z. als Heerführer genannt.
 
 
 
 

Literatur:
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Bengtson Hermann: Herrschergestalten des Hellenismus. Verlag C.H. Beck München 1975 Seite 191, 204,208 - Droysen Johann Gustav: Geschichte des Hellenismus. Primus Verlag 1998 Band III Seite 380 - KLEINES LEXIKON DES HELLENISMUS. Otto Harrossowitz Verlag Wiesbanden 1993 Seite 237,251 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 251 -