Laodike III.                                    Königin von Syrien
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Tochter des Prinzen Andromachos von Syrien, dem Enkel von König Seleukos I. Nikator aus dem Hause der SELEUKIDEN; Nichte der Königin Laodike II.
 

Thiele, Andreas: Tafel 249
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

LAODIKE
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   †

  oo SELEUKOS II., König von Babylon
             †  Cousin



Thiele, Andreas: Tafel 250
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

SELEKOS II. "KALLINIKOS"
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* um 263 v.u.Z. 225 v.u.Z.

  oo LAODIKE II. VON BABYLON
             

Tochter des Prinzen Andromachos; Cousine 



KLEINES LEXIKON DES HELLENISMUS.: Seite 720
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Von Achaios Töchtern heiratete Antiochis Eumenes I. von Pergamon, Laodike ihren Vetter (?) Antiochos II. Theos, der sich 253 zugunsten der Berenike (Tochter Ptolemaios' II.) von ihr trennt; sie erhielt Güter in Kleinasien (RC 18-20), ließ 246/45 Berenike und deren Söhnchen ermorden und verhalf ihrem Sohn Seleukos II. (246-225) zur Herrschaft; der 3. Syrische Krieg wurde schon im Altertum nach ihr benannt (Laodikeios polemos). 242/41 zwang sie Seleukos, den jüngeren Bruder Antiochos Hierax zum Mitregenten anzunehmen und beschwor dadurch einen Bruderkrieg herauf (siehe oben III 3). Dem gleichen Haus gehört eine weitere Laodike, Gemahlin Seleukos' II., an sowie Achaios der Jüngere.

Droysen Johann Gustav: Band III Seite 250
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"Geschichte des Hellenismus."

Dorthin muß sich Seleukos nach dem vergeblichen Versuch von 246 zurückgezogen haben; er vermählte sich mit Laodike, der Tochter des Andromachos, des Bruders seiner Mutter [264 Polyb. IV 51. -  Der zweite Sohn dieser Ehe war 192 nach Polyb. XX 8  fünfzig Jahre alt, also 242 geboren, der ältere also nicht nach 243. Ich erwähne schon hier, daß in der Smyrnäer Inschrift weder von Antiochos Hierax noch von dieser Laodike eine Spur ist, so daß die Inschrift wohl in 244 spätestens gehört. Dies sind Gründe, warum ich nicht glaube, daß Seleukos II. schon früher, etwa bevor seine Mutter verstoßen worden, sich mit der Nichte seiner Mutter vermählt hat.], eine Verbindung, die so, scheint es, auf die Verhältnisse des zerstörten SELEUKIDEN-Hofes bald eine entscheidenden Einfluß ausübte.
 
 
 
 

 245 v.u.Z.
  oo Seleukos II. Kallinikos
       265/60 v.u.Z. 225 v.u.Z.
 
 
 
 

Kinder:

  Seleukos III. Soter
  243 v.u.Z. 223 v.u.Z.

  Antiochos III.
  242 v.u.Z. 4.6.187 v.u.Z.

  Antiochis
      

  oo Xerxes Fürst in Westarmenien
          
 
 
 
 

Literatur:
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Droysen Johann Gustav: Geschichte des Hellenismus. Primus Verlag 1998 Band III Seite 250 - KLEINES LEXIKON DES HELLENISMUS. Otto Harrossowitz Verlag Wiesbanden 1993 Seite 720 -
Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel  249,250 -