Tochter des N.N.
Thiele, Andreas: Tafel 240
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen
Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser
Ergänzungsband"
DEMETRIUS
I. "POLIORKETES" (DER STÄDTESTÜRMER)
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* um 336 v.u.Z. † 283 v.u.Z.
1. oo PHILA
VON MAKEDONIEN
†
Tochter des Reichsverwesers Antipatros, Witwe des Reichsfeldherrn und Kanzlers Krateros I.
2. oo EURIDIKE aus Athen
†
(Aus der Familie des Miltiades)
3. oo DEIDAMEIA
VON EPEIROS
†
Tochter des Königs Aiakides, Witwe Alexanders IV.; Schwester des Königs Pyrrhos
4. oo LANASSA
VON SYRAKUS
†
Tochter des Tyrannen Agathokles, geschieden von Pyrrhus I.
5. oo PTOLEMAIS
VON ÄGYPTEN
†
Tochter des Königs Ptolemäus I.
Bengtson Hermann: Seite 65,85
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"Herrschergestalten des Hellenismus."
Demetrios war der erste unter den Diadochen, der ganz offen in Polygamie gelebt hat. Noch während seiner Ehe mit Phila verband sich Demetrios mit Eurydike (307). Sie war die Witwe des Dynasten Ophellas von Kyrene, der den Tod durch Agathokles von Syrakus gefunden hatte. Eurydike entstammte, wie man sagte, dem Geschlecht der PHILAIDEN in Athen, dem einst Miltiades und Kimon engehört hatten. Demetrios, der sich rühmte, die Stadt Athen von der Tyrannis des Kassander befreit zu haben, hat die Ehe mit Eurydike wohl vorwiegend aus politischen Gründen geschlossen.
Droysen Johann Gustav: Band II Seite 271,290
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"Geschichte des Hellenismus."
Ophellas sandte nach Athen, die Stadt zum Bündnis
aufzufordern, denn seine Gemahlin Eurydike war
eine Athenerin aus dem Geschlecht des Miltiades und die Stadt ihm
auch wegen vielacher Aufmerksamkeiten wohlgeneigt.
Es scheint, dass Demetrios in
der Stadt Athen, unter dem witzreichen und in den Künsten der Schmeichelei
erfinderischen Volke, bei den geistreichen Gelagen und den schönen
Buhlerinnen die weitere Befreiung der griechischen Staaten vergaß;
monatelang scheint er untätig in Athen geblieben zu sein; sein Erscheinen,
sein Reden und Tun mochte, modisch und liebenswürdig, wie er war,
stets von neuem bezaubernd auf die Athener wirken; und als er sich gar
mit der schönen Eurydike, der
Witwe
des Ophellas von Kyrene, die sich nach Athen zurückgezogen hatte,
vermählte, da war des enthusiastischen Jubels kein Ende, da schien
es das Übermaß von Gnade, Ehre und Glückseligkeit, dass
sich der Held mit einer Tochter aus dem Heldengeschlecht des Miltiades
vermählt, gleichsam die glorreiche Vergangenheit Athens mit der höchsten
irdischen Macht der Gegenwart verbunden habe.
Bengtson Hermann: Seite 79
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"Die Diadochen. Die Nachfolger Alexanders des Großen."
Wer Phila auch immer
kannte, liebte sie; für ihren Gatten Demetrios
war sie jedoch nur eine Figur im Brettspiel der Politik. Er hat sie aufgegeben,
als sich die politische Konstellation verändert hatte, vor allem durch
den Tod des Schwiegervaters. Natürlich hat sich auch die geringe Beständigkeit
des Demetrios, der sich für viele
Frauen interessierte, zur Auflösung der Ehe beigetragen. Im Jahre
307, als Demetrios Athen von der Herrschaft
des Kassandros befreit hatte, hat er
Eurydike,
die Witwe des Ophellas von Kyrene, geheiratet. Man behauptet, sie
stamme aus dem PHILAIDEN-Geschlecht in Athen. Vielleicht war dies
der Grund für die Eheschließung. Vielleicht wollte Demetrios
auch
zu gegebener Zeit Ansprüche auf Kyrene erheben, sollte sich die Gelegnehit
dazu bieten.
1. oo Ophellas Satrap von Kyrene
† 309 v.u.Z.
307 v.u.Z.
2. oo 2. Demetrios I. Poliorketes
337 v.u.Z. † 283 v.u.Z.
Kinder:
2. Ehe
Korrhagos
um 305 v.u.Z. †
Literatur:
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Bengtson Hermann: Die Diadochen. Die Nachfolger
Alexanders des Großen. C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung
München 1987 Seite 79,204 - Bengtson Hermann: Herrschergestalten
des Hellenismus. Verlag C.H. Beck München 1975 Seite 65,85 - Droysen
Johann Gustav: Geschichte des Hellenismus. Primus Verlag 1998 Band II Seite
271,290 - Herm Gerhard: Die Welt der Diadochen. Alexanders Erben
kämpfen um die Herrschaft. C. Bertelmann Verlages GmbH, München
1978 Seite 57,135 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische
Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische
Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband,
R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 240 -